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Brotbackautomaten im Test

Was gibt es Schöneres, als wenn der Duft von frisch gebackenem Brot durchs Haus zieht? Wer diesen Geruch nicht nur beim Besuch des Bäckers in der Nase haben möchte, sondern auch zu Hause, kann mit einem Brotbackautomaten Abhilfe schaffen.

Die kleinen Geräte sind gerade sehr "en vogue", denn man kann nicht nur schnell und einfach sein eigenes Lieblingsbrot backen, auf Dauer ist das Backen mit dem Automaten auch kostengünstiger. Außerdem weiß man genau, was drin ist. Gerade für Menschen mit Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Weizenmehl ist ein Brotbackautomat eine sinnvolle Anschaffung.

Achten sollte man allerdings vor dem Kauf auf folgende Kleinigkeiten: Wie groß werden die fertigen Brote? Bei mehr als einer Person im Haushalt sollte das Gerät schon ein 1000 Gramm schweres Brot backen können. Falls man auch Roggenbrote herstellen möchte, empfiehlt sich ein Gerät mit zwei Knethaken zu erwerben. Für leichtere Teige mit Weizenmehl tut es auch ein Modell mit nur einem Knethaken. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. Egal ob Kräuter, Nüsse, Zwiebeln oder Speck lassen immer neue Kreationen entstehen, die Ihre Familie begeistern werden. Auch hier gibt es spezielle Zutatenspender, bei denen solche Zusätze erst später zugegeben werden, damit sie nicht zu stark auslaugen oder zerkrümeln. Schwere Roggenbrote schmecken besonders gut und werden auch deutlich lockerer, wenn man dazu Sauerteig verwendet. Diesen gibt es bereits fertig in Reformhäusern und gut sortierten Supermärkten zu kaufen. Wer will kann ihn aber auch selbst ansetzen, allerdings erfordert dies genügend Vorlaufzeit.

Neben drei verschiedenen Bräunungsgraden finden sich auch Spezialprogramme für Teig (zum Beispiel für Pizza), oder auch zum Marmeladekochen oder zur Joghurtzubereitung. Ganz praktisch ist zudem eine Timer-Funktion. Damit kann das Brot per Knopfdruck so gebacken werden, dass es zum gewünschten Zeitpunkt fertig ist. Trotzdem sollte man aus Sicherheitsgründen den Brotbackautomaten nicht in Betrieb nehmen, wenn man nicht zugegen ist. Wird der eigentliche Brotbehälter überfüllt oder zuviel Triebmittel eingesetzt, kann dieser schon mal überlaufen. Da sich die Heizschlange bei den meisten Geräten direkt unterhalb des Behälters befindet, kann im schlimmsten Fall ein Brand entstehen.

Da Brotbackautomaten nicht ganz leicht sind und zu den größeren elektrischen Küchenhelfern zählen, sollten sie einen festen Platz auf der Anrichte oder der Küchenarbeitsplatte bekommen. Die Deckel der ovalen Automaten brauchen oftmals sehr viel Mehr Platz in der Höhe als die rechteckig geformten Brotbäcker, da hier die schmalere Seite nach oben klappt. Gerade auf Stellplätzen unter Hängeschränken muss ansonsten zum Befüllen oder Entnehmen das ganze Gerät verschoben oder gar umgesetzt werden. Zur Kontrolle des Backfortschritts, aber auch um beispielsweise ein Überlaufen des Teiges rechtzeitig zu verhindern, leistet ein Sichtfenster im Deckel gute Dienste.

Die Frage, ob es ein Markengerät sein muss oder nicht, kann eindeutig mit einem Ja beantwortet werden. Testberichte belegen, dass Billigprodukte oftmals Gefahr laufen, dem Dauerbetrieb nicht standzuhalten. Teurere Backautomaten hingegen haben eine längere Nutzungsdauer und sind meist auch zertifiziert.

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