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Batterien im Test

Sind wiederaufladbare Batterien, auch Akkumulatoren genannt, Einweg-Batterien in jedem Fall überlegen? Wie genau arbeitet eine Batterie und sind teure Markenbatterien im Preis-Leistungs-Verhältnis besser als die Günstigen aus dem Möbelhaus? Diese Fragen stellt sich der Verbraucher oft und hierfür finden Sie in unserer Sammlung von Tests zu Batterien, Akkus und Ladegeräten eine Antwort.

Einwegbatterien

Gewöhnliche Batterien bestehen aus einer Reihe von galvanischen Zellen. Durch elektrochemische Vorgänge wird in Batterien chemische Energie zu elektrischer Energie gewandelt. Einwegbatterien haben gegenüber Akkus einen großen Vorteil: Bei Nichtnutzung ist die Selbstentladung gering, Batterien können also über Jahre hinweg gelagert werden.

Viele Tests zeigen übrigens, dass Markenbatterien gegenüber den günstigeren Produkten kaum eine höhere Leistung erbringen, aber teilweise neunmal so viel kosten. Preisbewusste Käufer können also meistens mit gutem Gewissen zu den „No-Name“-Produkten vom Discounter oder Möbelhaus greifen.

Akkus und Ladegeräte

Genau wie bei einfachen Batterien wird auch bei Akkus durch chemische Prozesse Strom erzeugt. Allerdings kann ein Akku elektrisch wieder regeneriert werden. Dazu braucht man ein Ladegerät. Das Ladegerät erzeugt beim Aufladen einen Stromfluss, dem der Stromfluss der Batterie entgegengerichtet ist, dadurch laufen auch die elektrochemischen Vorgänge in umgekehrter Weise ab: Der Energiespeicher lädt sich wieder auf. Ein typischer Ladevorgang dauert einige Stunden. Es gibt auch die Möglichkeit der Schnellladung, allerdings leidet die Energieeffizienz des Akkus darunter.

Akkumulatoren sind nicht so lagerfähig wie gewöhnliche Batterien. Auch bei Nichtbenutzung geht ständig etwas Ladung verloren, besonders bei höheren Temperaturen. Auch zu berücksichtigen ist der sogenannte Memory-Effekt, der aber je nach Bauart des Akkus unterschiedlich stark ausfällt: Wird der Akku vor der neuen Aufladung nicht vollständig entladen, reduziert sich dadurch die Spannung des Akkus. Durch ein gutes Ladegerät wird dieser Effekt minimiert.

Bevorzugte Einsatzgebiete

In vielen Geräten werden heutzutage fast ausschließlich wiederaufladbare Batterien proprietären Typs verwendet, also Akkus, die nur in dieses eine Gerät passen. Beispiele hierfür sind mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets. Bei anderen elektronischen Werkzeugen wie beispielsweise einigen Digitalkameras oder einer Fernbedienung kann man selbst wählen, welche Batterien man einsetzt, da hier Standardgrößen geboten werden. Hierbei ist zu beachten, dass einige Geräte für eine fehlerlose Funktion ein Spannungsniveau von 1,5 Volt benötigen. Akkus haben oftmals aber nur eine niedrigere Nennspannung von 1,2 Volt, sollten also für solche Geräte nicht verwendet werden.

Wenn ein Gerät nur sehr wenig Strom verbraucht und die Batterie daher lange durchhält – siehe Uhren, Küchenwaagen oder Fernbedienungen – ist es sinnvoller, eine herkömmliche Batterie zu verwenden, da man den Akku wegen der höheren Selbstentladung in diesem Zeitraum mehrmals aufladen müsste. Bei elektronischen Kleingeräten, die einen relativ hohen Stromverbrauch haben, aber nur eine geringe Spannung benötigen, sind Akkus dagegen zu empfehlen.

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