Was?
Unabhängige Testberichte aus Fachzeitschriften

Smartphones & Handys im Test

Smartphones haben sich in den letzten Jahren zum Alleskönner unter den mobilen Geräten entwickelt. Dabei haben sie andere Geräte teilweise überflüssig gemacht oder machen deren Herstellern zumindest das Leben schwer. Warum sollte man noch ein Navigationsgerät oder eine Kompaktkamera kaufen, wenn man Navi und Cam im Smartphone integriert hat? Die Top-Modelle unter den Smartphones können garantiert auch sehr gut fotografieren und navigieren.

Was Sie bei eTest.de finden

Alle aktuellen Smartphones finden Sie bei uns im Test. Dafür sammeln wir die Testberichte der einschlägigen Fachmagazine wie Connect, Computer Bild, Chip oder der Stiftung Warentest. Die Testsieger der Fachpresse landen bei uns in der Bestenliste ganz oben. Und brandneue Geräte stellen wir ausführlich vor, lange bevor es einen Testbericht gibt. Sobald Testberichte eintreffen, fassen wir die Ergebnisse in einem Text zusammen. Geräte, die in den Fachmagazinen weniger Beachtung finden, aber dennoch relevant sind, testen wir auch selbst.

Smartphone-Hersteller im Vergleich

Die besten Smartphones kommen häufig aus dem Hause Samsung. Der koreanische Hersteller setzt sich in vielen Kategorien an die Spitze der Bestenliste. Im Vergleich zu anderen Herstellern bietet Samsung das beste Gesamtpaket mit einem sehr guten Display und einer zumindest bei den Spitzenmodellen erstklassigen Hardware-Performance. Auch in Sachen Kamera muss sich Samsung nicht verstecken. Das Apple iPhone hingegen polarisiert nicht nur die Käufer, sondern auch die Tester. Mit dem Apple-Edel-Handy muss man einige Kompromisse eingehen - zumal das Privileg, ein Smartphone mit Apfel-Logo zu besitzen, nicht billig ist. Dafür ist die Bedienung nirgends so intuitiv. In Sachen Innovation liegen aber längst andere Hersteller vor Apple. So brachten Samsung und LG unter anderem die ersten Smartphones mit gebogenem Display auf den Markt und HTCs Top-Modelle bieten ein edles Gehäuse und die besten Lautsprecher für unterwegs.

Wie viel muss ich für ein gutes Smartphone ausgeben?

Die aktuellen Flaggschiffe von Samsung, Apple, HTC, LG oder Sony kosten ab 500 Euro aufwärts. Eine hübsche Stange Geld! Aber spätestens ein Jahr nach Marktstart bekommt man sie deutlich günstiger. Wer nicht zwingend das allerneueste Smartphone besitzen muss, kann mit einem Modell aus dem Vorjahr ein echtes Schnäppchen machen.

Obendrein sind die Vorjahresmodelle kaum schlechter als ihre Nachfolger. Smartphones sind heutzutage so weit ausgereift, dass Neuerungen, die die Hersteller in ihre neuen Flaggschiffe packen, kaum merkliche Verbesserungen bringen. Wenn zum Beispiel das Vorgängermodell schon absolut flüssig lief, ist mit einem noch schnelleren Prozessor kein spürbarer Mehrwert zu erzielen. Auch im Test macht sich der Unterschied kaum bemerkbar, allerhöchstens im Labor, wo Messgeräte deutlich mehr wahrnehmen können als die menschlichen Sinne. Dennoch stehen die Hersteller unter dem Druck, jedes Jahr ein neues, noch besseres Smartphone herausbringen zu müssen.

Überhaupt muss man für ein gutes Smartphone längst keine 500 Euro ausgeben. Heutzutage haben Sie bereits für etwa 200 Euro eine breite Auswahl an mehr als brauchbaren Geräten. Ein Günstig-Smartphone für 200 Euro läuft im Alltag meist genauso flüssig wie ein Topgerät. Nur bei aufwändigen Apps und Spielen kann es passieren, dass die Hardware in die Knie geht. Mitunter ist zudem das Display nicht ganz so hell und kontraststark. Ferner müssen Abstriche bei der Bildqualität der Kamera und anderen Ausstattungsdetails gemacht werden.

Günstige und gute Smartphones liefern übrigens nicht nur die altbekannten Hersteller. So sorgt in jüngster Zeit der in Frankreich ansässige und zu einem chinesischen Konsortium gehörende Hersteller Wiko mit guten und günstigen Smartphones für Furore im Test. Lohnenswert sind oft auch die Geräte der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE, die hierzulande als Billig-Hersteller Fuß fassten, mittlerweile aber auch Premium-Modelle im Programm haben.

Von besonders billigen Geräten unter 100 Euro ist meist jedoch abzuraten. Hier wird oft am falschen Ende gespart, die Kamera ist dann meist unbrauchbar und die Hardware nicht ausreichend bestückt, um eine flüssige Bedienung zu gewährleisten.

Worauf sollte ich bei einem Smartphone achten?

Wer sich ein Smartphone zulegen will, sollte genau auf die einzelnen Spezifikationen achten und nicht auf die Werbung hören, die oft weniger wichtige Features anpreist, einfach weil sie nach Top-Technik klingen.

Das Äußere

Früher war ein Handy eigentlich immer aus Plastik. 2007 dann brachte Apple das iPhone heraus, das erste Smartphone, das einen wirklich hochwertigen Eindruck machte. Mittlerweile hat man die Wahl aus unterschiedlichsten Materialien, die in den Gehäusen zum Einsatz kommen. Samsung beispielsweise wird immer wieder dafür kritisiert, dass selbst die Top-Modelle des Herstellers wenig hochwertig wirken, was das Äußere angeht. Dafür kann man bei Samsung-Smartphones oftmals noch den Akku wechseln, was bei vielen anderen Geräten nicht mehr der Fall ist.

Sony setzt bei seinen teureren Xperia-Modellen mittlerweile auf Glas auf Vorder- und Rückseite. Die Japaner waren auch die ersten, die ihr Flaggschiff wasser- und staubdicht machten, was im Alltag sehr praktisch ist. Schließlich ist das Smartphone ein Alltagsbegleiter, den man immer und überall dabei hat. Da kann es schon mal sein, dass das gute Stück ins Wasser fällt.

HTC hingegen setzt auf ein nicht minder hochwertiges Aluminium-Gehäuse. Nokia hat es derweil geschafft auch aus Kunststoff durchaus gute und hochwertige Smartphone-Gehäuse herzustellen, die zudem in den schrillsten Farben zu haben sind.

Display

Auch Gedanken machen sollte man sich über die Größe des Smartphones. Vor dem Smartphone-Zeitalter wurden Handys immer kleiner. Seit der Touchscreen Einzug hielt, herrscht Größenwahn. Die größten Modelle jenseits der 5,5 Zoll nennt man Phablets. Mit dem Touchscreen wächst aber natürlich auch das Gehäuse. Geräte bis 4,5 Zoll bekommt man noch bequem in jede Hosentasche. Aktuelle Flaggschiffe haben aber mindestens 5 Zoll oder mehr an Displaydiagonale. Zum Glück gibt es mittlerweile aber auch immer mehr Mini-Versionen der Top-Smartphones, die fast die gleiche Ausstattung bei kleinerem Display bieten.

Bei der Wahl des richtigen Smartphones ist aber auch die Auflösung ein wichtiges Thema. Aber selbst bei Phablets reicht eine Full-HD-Auflösung locker aus, obwohl es mittlerweile auch schon QHD-Displays gibt, die die vierfache HD-Auflösung bieten. Den Schärfeunterschied können sie aber mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmen.

Bei Smartphones um 4,5 Zoll reicht sogar ein WVGA-Display völlig aus, denn auf einem kleineren Display rücken die Pixel enger zusammen. Je kleiner der Screen, desto weniger Auflösung ist für ein scharfes Display notwendig. Und wenn Sie jetzt immer noch der Werbung glauben wollen, dann führen Sie sich folgendes vor Augen: Schauen Sie sich mal einen Full-HD-Fernseher der gängigen Größe an. Empfinden Sie das Bild als scharf? Vermutlich schon. Und jetzt denken Sie daran, dass sich auf dem Full-HD-Display Ihres Smartphones genauso viele Pixel tummeln wie auf dem Fernseher, nur auf viel kleinerer Fläche. Entsprechend scharf ist das Smartphone-Display.

Hardware

Bei der Hardware gilt dasselbe wie beim Display: Die Hersteller sind auch hier längst über das sinnvolle Maß hinaus. Kaufen Sie ein aktuelles Flaggschiff, bekommen Sie oft einen Prozessor mit sechs oder acht Kernen und über 2 Gigahertz Taktrate. Natürlich läuft solch ein Smartphone absolut flüssig. Doch das gilt auch für Smartphones mit 1,2 Gigahertz-Vierkern-Prozessor, der derzeit in der Mittelklasse bei günstigen Smartphones zumeist zum Einsatz kommt. Die Anzahl der Prozessorkerne macht sich dabei nur beim Multitasking bemerkbar, wenn jeder Kern dann eine Aufgabe übernehmen kann. Entscheidend für eine flüssige Bedienung im Alltag ist aber nicht die Tatsache, dass es sich um einen Quadcore- oder Octacore-Prozessor handelt. Auf die Taktung kommt es an.

Wer gerne grafisch aufwendige Spiele auf seinem Smartphone spielt, der sollte ein Smartphone mit einem etwas schnelleren Prozessor wählen, allen anderen reicht ein Prozessor mit etwa 1,5 Gigahertz vollkommen aus. Das Smartphone läuft damit fast genauso flüssig wie mit einem 2 Gigahertz Prozessor. Dazu sollte das Smartphone mindestens 2 Gigabyte Arbeitsspeicher bieten.

Mindestens genauso wichtig wie der Arbeitsspeicher ist daneben, dass der Hersteller die Hardware gut auf das Betriebssystem abgestimmt hat. Das gelingt bei Android-Smartphones nicht immer so gut wie bei Apples iPhone. Bei Apples Handy stammen Hard- und Software aus einer Hand, daher reicht dem iPhone auch eine schwächere Hardware für genauso viel Leistung in der Praxis wie bei den Android-Modellen.

Achten sollte man auch auf den internen Speicher. Der ist bei Mittelklasse-Geräten oft recht knapp bemessen. Bei vielen Smartphones kann man den Speicher aber per microSD-Karte erweitern. Früher war es aber nicht möglich, Apps auf der Speicherkarte zu installieren. Sie mussten im internen Speicher Platz finden, so dass besonders Gamer schnell Platzprobleme bekamen. Seit Android 6.0 ist das Auslagern von Programmen auf die Speicherkarte aber möglich.

Nokia Lumia 1320 (Foto: eTest.de)

Windows Phone setzt auf ein etwas anderes Bedienkonzept als Android und iOS (Foto: eTest.de)

Betriebssystem

Die Wahl des Betriebssystems ist in erster Linie Geschmackssache. Apples iOS ist besonders wegen seiner intuitiven Bedienung beliebt, allerdings nur mit einem iPhone zu bekommen. Android bietet mindestens genauso viel Funktionalität, die Bedienung ist jedoch je nach Handyhersteller verschieden. Bei Android handelt es sich um ein offenes Betriebssystem, das die meisten Hersteller mit einer eigenen Oberfläche versehen. Die sind tatsächlich unterschiedlich gut zu bedienen. Samsungs TouchWiz beispielsweise wirkt oft überladen, bietet dafür viele Zusatzfunktionen. Huawei orientiert sich stark an iOS. HTC setzt eine Nachrichtenzentrale ins Zentrum der Bedienung .LG glänzt mit Einfachheit.

Von der App-Auswahl her nehmen sich Android und iOS nicht viel. Die meisten Entwickler veröffentlichen für beide Systeme, es kann aber je nach App sein, dass eine neue Version auf einer der beiden Plattformen früher verfügbar ist.

Windows Phone setzt auf ein etwas anderes Bedienkonzept, das für Umsteiger erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber deshalb nicht weniger gut ist. Allerdings bekommt man bei Windows Phone immer noch weniger Apps oder die Programme werden später für dieses Betriebssystem veröffentlicht als für die anderen Plattformen.

Daneben gibt es noch einige Nischensysteme, die aber nur selten zum Einsatz kommen. Der einstige Smartphone-Pionier Blackberry hat in den letzten Jahren mehrfach einen Neuanfang versucht und tatsächlich überzeugen Blackberry-Smartphones im Test vor allem mit den nicht zu schlagenden Business-Funktionen und der echten Tastatur, sie werden aber von den Kunden kaum noch gekauft. Da es sich beim Blackberry OS um ein proprietäres System handelt, gibt es nämlich kaum Apps für die Plattform.

Firefox OS liefert einen neuen, webbasierten Ansatz und soll besonders im niedrigen Preissegment punkten. Leider konnten die Smartphones mit Firefox OS bislang nicht überzeugen.

Verbindungen

Moderne Smartphones bieten eine Vielzahl an Verbindungsstandards, mit denen sie Kontakt zur Umwelt aufnehmen. Sie können nicht nur im Internet surfen, sondern auch navigieren und Daten an Geräte in der Umgebung senden. eTest.de liefert einen Überblick über gängige Verbindungsstandards.
UMTS: Auch 3G genannt, da es sich um die dritte Mobilfunk-Generation handelt ist ein Netzstandard, der seit 2004 nutzbar ist. Mittlerweile ist UMTS in weiten Teilen Europas verfügbar. UMTS ist der Mindeststandard für alltagstaugliche Geschwindigkeit im mobilen Internet.

HSDPA/HSUPA/HSPA Als HSPA (‚High Speed Packet Access‘) wird eine Erweiterung von UMTS verstanden, die höhere Übertragungsraten bis zu 168 Mbit/s erlaubt. Diese höchste Ausbaustufe wird oft als HSPA+ bezeichnet. HSPA gliedert sich in HSDPA für schnelle Downloads und HSUPA als Upload-Turbo.
LTE LTE steht für Longterm Evolution und ist der neueste Netzstandard im Mobilfunkbereich (4G). Damit ist es quasi der Nachfolger von UMTS, wobei LTE-Smartphones auch UMTS- und GSM-Netze unterstützen. Bislang dient LTE nur zur Datenübertragung, die ein Vielfaches der normalen DSL-Geschwindigkeit erreichen kann. Netzbetreiber verlangen bislang noch oft Aufpreise zu ihren Verträgen, wenn man LTE nutzen möchte. Der Standard ist zudem noch nicht überall in Deutschland verfügbar.
GPS GPS ist ein satellitenbasiertes Positions-Bestimmungssystem, das zur mobilen Navigation dient. Um es nutzen zu können, braucht man eine Navi-App, z.B. Google Maps, das die Daten zur Standortbestimmung nutzt.
GLONASS GLONASS ist die russische Alternative zum amerikanischen GPS-System.
BeiDou Die chinesische GPS-Variante.
WLAN WLAN bezeichnet ein lokales drahtloses Netzwerk, das die meisten Internetnutzer zuhause betreiben. Über WLAN kann man mit dem Smartphone kostenlos zuhause im Internet surfen. Viele Cafés und Hotels bieten ihren Kunden kostenloses WLAN.
DLNA DLNA basiert auf WLAN und erlaubt es Medieninhalte drahtlos auf in der Nähe befindliche Fernseher und andere Mediengeräte zu streamen, sofern diese damit kompatibel sind.
Miracast Vor allem Sony setzt zum Streaming von Medieninhalten in seinen Handys und Fernsehern auch den Standard Miracast ein.
AirPlay AirPlay ist Apples hauseigene Alternative zu DLNA und Miracast, die ebenfalls auf WLAN basiert und sich vor allem für die verlustfreie Übertragung von Musik auf entsprechende Zubehör-Lautsprecher bewährt hat.
Bluetooth Bluetooth ist eine Nahfunktechnologie, die eine Reichweite von einigen Metern besitzt. Über sie kann man drahtlose Headsets betreiben, aber auch Musik an drahtlose Lautsprecher senden.
NFC: Über NFC kann man drahtlos über einen Abstand von wenigen Zentimetern Daten zwischen zwei Geräten austauschen. Bislang dient der Standard vor allem dazu per kurzem Aneinanderhalten zweier Geräte eine Bluetooth-Verbindung aufzubauen, theoretisch soll NFC aber auch zum Bezahlen mit dem Mobiltelefon dienen können.
ANT+ ANT+ dient vor allem Fitnessgeräten zur drahtlosen Übertragung von gesammelten Daten zur Auswertung dieser.
Infrarotsensor Vor den Zeiten von Bluetooth dienten Infrarotsensoren dazu, Daten drahtlos mit anderen Geräten auszutauschen. Dazu bedürfte es aber des Sichtkontaktes und die Übertragungsgeschwindigkeit war sehr langsam. Heute bauen einige Hersteller wieder Infrarotsensoren in ihre Smartphones ein, um darüber das Heimkino fernsteuern zu können: Das Smartphone dient dann mit der entsprechenden App z.B. als Fernbedienung für den TV.

 
 


 

 

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was brauche ich?

Für schnelles Internet reicht UMTS mit HSPA+ eigentlich aus. Freilich geht es mit LTE noch viel schneller, aber das ist eigentlich nur für besonders ungeduldige Zeitgenossen interessant. Mittlerweile gibt es aber bereits billige LTE-Smartphones unter 150 Euro, womit der Standard langsam auch für Einsteiger und Wenig-Surfer interessant wird, zumal auch die Netzprovider ihre LTE-Preise immer weiter senken. Neben UMTS gehören auch Bluetooth und GPS zur Normalausstattung bei modernen Smartphones. Mehr braucht der Normalnutzer auch nicht. Die weiteren Standards sollte man nur bei Bedarf in die Kaufentscheidung mit einbeziehen, z.B. wenn man einen DLNA-fähigen Fernseher besitzt und Filme vom Smartphone auf das TV-Display streamen will.

LG L Fino Rückseite (Foto: eTest.de)

Bei der Kamera kommt es nicht nur auf die Megapixel an (Foto: eTest.de)

Kamera

Mit der Kamera begann einst das Multimedia-Zeitalter der Handys. Heute gehört sie zum Kern der Ausstattung eines jeden Smartphones. Oft wird mit der Megapixel-Zahl der Smartphone-Cams geworben. Doch ist die nicht alles. Auch 20 Megapixel Smartphone-Kameras können schlechte Ergebnisse liefern und selbst eine 5 Megapixel Knipse kann absolut brauchbar sein. Hier hilft nur das Lesen des Testberichts, um sich über die Kamera eines Handys ein Bild zu machen. Es gibt aber einige Ausstattungsmerkmale, die auf eine gute Kamera hinweisen.

Wichtig ist das Vorhandensein eines Autofokus, so dass das Smartphone automatisch auf das zu fotografierende Objekt fokussiert. Daneben ist ein Bildstabilisator vor allem beim Drehen von Videos von Vorteil. Meistens handelt es sich bei Smartphones dabei um ein Software-Feature. Vor allem Nokia setzt bei seinen Lumia-Smartphones aber vermehrt auf optische Bildstabilisatoren, die deutlich besser funktionieren als digitale. Sie ermöglichen längere Belichtungszeiten, ohne dass Objekte verwackeln. Dadurch erzielen Kameras mit optischem Bildstabilisator vor allem bei schlechtem Licht bessere Ergebnisse.

Auch ein Fotolicht ist sinnvoll, wobei es sich meist um kleine LEDs handelt, die nicht wirklich viel Licht ins Dunkel bringen. Die Bezeichnung „Blitz“ ist hier meist vollkommen übertrieben. Ein echter Xenon-Blitz kommt im Smartphone-Bereich wegen des hohen Energieverbrauchs sehr sehr selten zum Einsatz.

Videos nehmen die meisten Handycams heutzutage schon in Full-HD auf, was für brauchbare Videos schon drin sein sollte. Allerdings gilt hier dasselbe wie für die Fotoqualität. Allein die Auflösung ist nicht entscheidend für eine gute Bildqualität. Hier kommt auch noch das Problem hinzu, dass die meisten Smartphones keine wirklich für die Filmaufnahme geeigneten Mikros haben.

Multimedia

Neben der Kamera bieten alle Smartphones auch einen Musik- und Videoplayer. Oft ist auch ein UKW-Radio dabei, das aber nur mit angeschlossenem Kopfhörer funktioniert und meist nicht sehr empfangsstark ist. Daneben bieten viele Smartphones ab Werk verschiedene mehr oder weniger nützliche Apps. Nokia punktet mit hervorragender kostenloser Navigation, die weltweit funktioniert. Android-Smartphones bringen Apps für alle Google-Dienste mit. Daneben ist oft Software für Microsoft Office-Dokumente installiert, die oft aber nur zum Anzeigen und nicht zum Bearbeiten der Dateien dient.

In neuester Zeit halten zudem vermehrt Fitness-Features und spezielle Apps zum Tracking des Trainings Einzug auf den Smartphones, besonders bei Samsung.

Telefonie

Wichtig bei einem modernen Smartphone ist nach wie vor sicher eine gute Gesprächsqualität, die leider nicht bei jedem Gerät selbstverständlich ist. Die meisten bieten eine mehr oder weniger effektive Umgebungsgeräuschunterdrückung. Auch in Sachen Empfang sollte man sich nicht auf moderne Ingenieurskunst verlassen, sondern lieber den Test bei eTest.de lesen. Gerade Modelle mit Metallgeräusche schwächeln bei dieser Disziplin oft.

Zu guter Letzt ist auch der Akku wichtig. Smartphones verbrauchen viel Strom. Hält ein normales Handy der alten Schule schon mal gut eine Woche mit einer Akkuladung durch, mussten die ersten Smartphones mindestens jeden Abend an die Steckdose. Mittlerweile halten die meisten Modelle auch schon mal zwei Tage ohne Stromzufuhr durch. Da das Display am meisten Strom verbraucht, sinkt die Akkulaufzeit je mehr man im Internet surft oder andere Dinge mit aktiviertem Screen macht. Besonders Videos und Spiele lassen die Reserven schnell schrumpfen.

Da ist es umso ärgerlicher, dass viele Hersteller fest verbaute Akkus in ihre Smartphones stecken. Oft ist dies dem Design geschuldet, denn ein Unibody, ein aus einem Stück gefertigtes Gehäuse, lässt einen Wechselakku nicht zu. Einzig Samsungs Flaggschiffe haben nach wie vor einen Tausch-Akku. So kann man im Notfall einen Ersatzakku mitnehmen.

Nokia Lumia 1320 am Ohr (Foto: eTest.de)

Bei all dem Schnickschnack sollte so ein Smartphone auch die Telefonie beherrschen (Foto: eTest.de)

Zubehör

Schon immer gab es für Handys vielfältiges Zubehör. Früher ging es dabei vor allem um die richtige Hülle, damit das gute Stück auch keinen Schaden nahm. Zudem waren bei vielen Modellen Wechselcover angesagt, um das Handy individuell nach eigenem Gusto zu gestalten. Wechselcover gibt es heute nur noch bei wenigen Einsteigermodellen. Dafür wird das Zubehör dank der zahlreichen Schnittstellen, die so ein Smartphone bietet, immer intelligenter. Krone der Zubehör-Schöpfung sind die Smartwatches. Dabei handelt es sich um Uhren, die ständig Kontakt mit dem Handy halten und Nachrichten anzeigen oder Anrufe signalisieren. Sie können aber auch dazu dienen das Smartphone fernzusteuern.

Daneben bieten einige Hersteller smarte Smartphone-Hüllen, die z.B. ein eigenes LED-Display haben und so eingegangene Nachrichten signalisieren können.

Was immer sie suchen, das richtige Smartphone finden Sie mit Hilfe von eTest.de. Mit unserer Vergleichsfunktion können sie mehrere Modelle einfach miteinander vergleichen. Unser Preisvergleich liefert Ihnen die besten Angebote zu ihrem Wunsch-Gerät.

128 Produkte

Seite1von 6
|128 Produkte

Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Preise können sich ändern. Hinweise