Fräsen im Test
Hier stellen wir Ihnen Fräsen im Test aus diversen Printmedien vor. Vor allem die bei Heimwerkern beliebten Oberfräsen wurden in den verschiedenen Testberichten ausführlich unter die Lupe genommen. Wurde die Fräse mit einer Note, einer Prozentzahl oder Punkten bewertet, fassen wir das zusammen mit möglicherweise verliehenen Auszeichnungen zu einer Durchschnittsnote zusammen.
Was kann eine Fräse?
Eine Fräse ist eine Mischung aus Säge und "wanderndem Bohrer", der sich nicht nur nach unten, sondern auch seitwärts voran arbeiten kann. Damit kann zum Beispiel eine Nut oder ein Profil in Holz geschnitten, die Ränder von Brettern abgerundet oder mit den unterschiedlichsten Konturen versehen werden. Auch saubere Schnitte sind mit einer Oberfräse möglich, und zwar nicht nur schurgerade, sondern auch in sanften, regelmäßigen Kurzen – eine Frässchablone vorausgesetzt. Nicht zuletzt kann man für die stabile Verbindung zweier Bretter eine Fräse zur Schaffung von Zapfenlöchern einsetzen. Man sieht: Ohne eine Fräse kommt keine Hobbyheimwerker-Werkstatt aus.
Was kostet eine Fräse?
Wer die Fräse nur alle paar Jahre braucht und nicht auf extreme Präzision angewiesen ist, kann ohne große Bedenken zu den Sparmodellen greifen, die es bereits für unter 100,- Euro gibt. Für eine gute Mittelklassen-Oberfräse, die auch bei häufigem Gebrauch nicht auseinanderfällt, sollte man sich im Bereich von über 1.000 Watt umsehen, sollte dort allerdings nicht zu den günstigsten Modellen greifen.
Ausstattung, Zubehör & Bedienung von Fräsen
Die Form jeder Fräsung wird vom Fräseraufsatz bestimmt. Wie bei der Bohrmaschine sind die Aufsätze und deren Qualität das A und O beim Handwerken. Oft im Lieferumfang mit dabei sind ein Parallelanschlag, ein Kopierring (zum Arbeiten mit Kopierschablonen) und ein Zirkel. Ein hilfreiches Feature vieler Fräsen ist ein Staubsaugeranschluss, mit dem die anfallenden Späne direkt aufgesogen werden. Wer besonders präzise arbeiten möchte, sollte auf eine Feinjustierung bei seiner Fräse nicht verzichten, mit der man die Frästiefe bei den hochwertigeren Modellen auf einen Zehntel Millimeter genau einstellen kann.
Aufpassen sollte man auch auf die Bauform, vor allem auf die Anbringung der Handgriffe. Es gibt Fräsen mit zwei Knäufen und solche mit einem Pistolengriff. Während die Oberfräsen mit Knäufen gedreht und gewendet werden können, ist man mit dem Pistolengriff etwas unflexiber. Grundsätzlich ist die Art der Handhabung aber Geschmackssache. Nicht unwichtig ist auch die Positionierung des Startknopfes: liegt der so, dass man dabei einen Griff loslassen muss, ist das recht ungünstig, denn dann startet die Maschine, ohne dass man sie sicher führen kann.
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