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Dockingstationen im Vergleich und Test

Wer ein Smartphone besitzt, der hat schon einen Alleskönner im Gepäck, doch einem echten Hightech-Enthusiasten reicht der kleine Multimedia-Begleiter allein nicht, er braucht noch allerlei Zubehör für sein Smartphone. Besonders für Musikfans kommen da Dockingstationen sehr gelegen. Denn über diese kann man sein Smartphone als Heimstereoanlage verwenden und die im Speicher abgelegten Musikdateien, aber z.B. oft auch Internetradios abspielen. Wir haben zahlreiche Docking-Stationen im Test und haben oben auf der Seite eine Rangliste der besten Dockingstationen {YEAR} zusammengestellt. In unserem Preisvergleich finden Sie außerdem die günstigsten Angebote.

Apple iPod nano (© Apple)

Ein aktueller iPod nano (© Apple)

Kompatibilität: Dock-Connector & Lightning-Anschluss

Dockingstationen werden von verschiedenen Herstellern vor allem für Apple-Geräte angeboten. Das liegt u.a. daran, dass Apple nicht nur Smartphones, sondern auch spezialisierte Musikabspielgeräte, die iPods, herstellt, die ebenfalls mit den Apple-Docks verwendet werden können. Zudem hatten die Apple-Geräte von Anfang an einen zwar proprietären, dafür aber standardisierten Anschluss, der auch immer an derselben Stelle saß. Somit ist es für die Hersteller einfacher, Docks zu bauen, die für verschiedene Apple-Player passen. Seit Einführung der vierten Generation des iPhones Ende 2012 hat sich die Schnittstelle allerdings verändert, nunmehr kommt nicht mehr der so genannte ‚Dock Connector‘-Anschluss zum Einsatz, sondern der ‚Lightning‘-Anschluss. Allerdings bietet Apple Adapter an, damit auch ältere Geräte an Lightning-Docks angeschlossen werden können und umgekehrt Lightning-iPhones an älteren Dockingstationen andocken können.

Dockingstationen für Android-Geräte sind hingegen immer noch rar gesät. Das liegt vor allem daran, dass sich die Hersteller lange nicht auf einen Standard-Anschluss einigen konnten. Mittlerweile ist zwar der microUSB-Anschluss standardisiert, leider können die Docks aber hierüber im Normalfall das Abspielgerät nicht steuern. Zudem sitzt der Anschluss bei den verschiedenen Geräten an sehr unterschiedlichen Orten. Im Vergleich zu iPhone-Besitzern haben Nutzer eines Android-Smartphones oder MP3-Players daher eine deutlich eingeschränktere Auswahl an Dockingstationen. Android-Nutzer sollten eher zu einem drahtlosen Bluetooth-Lautsprecher greifen, denn auch bei den meisten vermeintlichen Android-Docking-Stations geschieht die eigentliche Verbindung über Bluetooth. Der microUSB-Port dient meist nur zum Aufladen des Abspielers.

Eine kleine Geschichte der Dockingstation

Die ersten Dockingstationen kamen mit den ersten mobilen Geräten aus dem Bereich Computer und Unterhaltungselektronik in den 1980er Jahren auf den Markt. Bestimmte Funktionen fanden in den damals eh schon recht üppigen Gehäusen keinen Platz und wurden auf Dockingstationen ausgelagert. Dort befand sich in einigen Notebook-Docks z.B. noch eine extra Festplatte.

Mit der dritten Generation des Apple iPods wurde 2003 auch der Dock Connector, also der 30-Pin-Anschluss eingeführt. Mit ihm kamen auch die ersten Dockingstationen auf den Markt. Zunächst nutzte Apple selbst den Anschluss, um ein Ladedock mit aufrechtem Stand zu präsentieren später versuchte es die Firma auch kurze Zeit mit einem eigenen Lautsprecher-Dock, überlässt seither die Dock-Herstellung aber komplett anderen Firmen. Für die Nutzung der Schnittstelle zu seinen Musikabspielgeräten verlangt Apple allerdings satte LizenzgebührenSchon bald nach Einführung des Dock-Connectors gab es erste Firmen, die passendes Zubehör entwickelten. Ein Meilenstein unter den iPod-Docks ist z.B. der bis heute in weiter entwickelter Version erhältliche B&W Zeppelin, das bereits 2006 auf den Markt kam.

Echte Android-Docks mit micro-USB-Anschluss kamen erst Jahre später auf den Markt und haben sich bis heute nicht durchgesetzt. Android-Kunden setzen stattdessen meist auf drahtlose Lautsprecher, die über Bluetooth vom Smartphone mit Musik versorgt werden.

B&W Zeppelin Air (© B&W)

Klassiker unter den Apple-Docks: Das B&W Zeppelin Air (© Bowers & Wilkins)

Welches Dock ist das richtige für mich?

Die Bestenliste der Dockingstationen wird 2014 laut den Testberichten der von uns ausgewerteten Fachmagazine von HiFi-Edel-Marken wie Bowers & Wilkins, Bose, Denon oder Harman/Kardon angeführt. Diese setzen auf die besten HiFi-Komponenten, die Dockingstationen sehen edel aus und sind entsprechend nicht gerade billig. Doch bekommt man schon für kleines Geld oft günstige iPod-Docks, die auch einigermaßen ordentlich klingen.

Zunächst sollte man das Dock nach dem Anschluss seines Apple-Players (Android-Docks blenden wir in der Folge wegen der geringen Verbreitung großzügig aus) auswählen. Hier gibt es nur zwei Varianten, den alten Dock Connector und den neuen Lightning-Anschluss. Noch immer gibt es besonders im Low-Budget-Bereich viele Docks im Angebot, die noch den alten Dock Connector haben. Zwar gibt es Adapter, die zwischen den beiden Anschlüssen vermitteln, diese sehen aber zum einen etwas klobig aus, zum anderen kosten sie extra.

Ist der Anschluss geklärt, geht es um die Funktionen des Dock-Lautsprechers. Musik abspielen vom Apple-Gerät, das können sie alle, doch bieten einige noch zahlreiche Zusatzfunktionen. Viele sind sowohl Dockingstation, als auch Drahtlos-Lautsprecher und bieten z.B. auch die Möglichkeit über Bluetooth oder Apples hochwertigen drahtlosen Musikübertragungsstandard AirPlay, so dass man nicht auf das i-Gerät angewiesen ist, sondern auch vom MacBook oder Android-Spielern mit Bluetooth Musik an das Dock senden kann. Viele Docks können auch per WLAN Digitalradio empfangen, dienen als Wecker oder können gar USB-Sticks und Speicherkarten auslesen. Für den stationären Einsatz ist auch eine Fernbedienung recht hilfreich.

Klang: Die Größe macht’s

Klanglich gibt es zahlreiche, vor allem billige Dockingstationen, die ganz und gar nicht überzeugen können. Vor allem am Bass mangelt es vielen Geräten, hat das Gehäuse nicht ein gewisses Mindestgewicht, übersteuern die Docks auch leicht. Selbst teure Modelle bieten zudem meist nur einen sehr eingeschränkten Stereoeffekt. Das liegt an der normalerweise mehr oder weniger kompakten Bauform. Docks mit externen Lautsprechern, die man im Raum verteilen kann, gibt es quasi nicht. Allerdings sind mittlerweile zahlreiche Stereoanlagen mit Apple-Docks auf dem Markt, die den Funktionsumfang einer Stereoanlage durch ein i-Dock ergänzen. Hier kann man dann die Lautsprecher auch optimal im Raum verteilen.

Bose Sounddock Portable (© Bose)

Kompakt und mit Akku: Das Bose Sounddock Portable (© Bose)

Tragbare Docking Stations

Auf dem Markt gibt es auch zahlreiche Dockingstationen mit Akku, die sich mehr oder weniger gut transportieren lassen. Die kleinsten passen locker in den Rucksack, doch auch hier hängt der Klang massiv von der Größe ab. Guten Bass bekommt man erst ab einer bestimmten Mindestgröße und einem gewissen Gewicht. Für den Einsatz auf der Gartenparty oder beim Picknick reichen kompakte Docks aber meist aus.

Für den Einsatz zuhause sollte man aber zu einem ordentlichen Modell greifen, das auch ausreichend Watt bietet. Mit etwa 50 Watt kommt man in einem normal großen Wohnzimmer schon gut zurecht, zumindest dann, wenn das Gerät diese Power auch für ordentlichen Klang nutzt.

Egal für welchen Zweck sie eine Dockingstation suchen, ob ein billiges Modell für die Küche oder einen Testsieger für höhere Ansprüche, bei eTest.de finden Sie garantiert das richtige Modell.

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