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Unabhängige Testberichte aus Fachzeitschriften

Beamer im Test

An dieser Stelle finden Sie eine stetig wachsende Übersicht über Videoprojektoren, die im allgemeinen Sprachgebrauch auch gerne als Beamer bezeichnet werden. Neben Produkt- und Preisinformationen beinhaltet unser Überblick auch Tests und Testergebnisse verschiedener Fachmagazine, die regelmäßig Beamer beäugen und beurteilen. Wie gut das jeweilige Modell in den Tests abgeschnitten hat, wird von unserer Durchschnittswertung, die sich aus den gesammelten Testergebnissen ergibt, zusammengefasst.

Was ist ein LCD-Beamer?

Für die Kaufentscheidung wichtig zu wissen: Beamer nutzen unterschiedliche Technologien zur Bilderzeugung; alle haben Vor- und Nachteile. LCD-Beamer, zum Beispiel, verwenden kleine, lichtdurchlässige Flüssigkristalldisplays (Liquid Crystal Displays) zur Projektion. Sie sind recht günstig, aber mitunter nicht so hell wie teurere DLP-Beamer. Ursache hierfür sind die gitterförmig angeordneten Leiterbahnen, die die Flüssigkristallelemente voneinander trennen und das Licht nur anteilig durchlassen. Unter Umständen kann es sogar passieren, dass sich die Gitterstruktur auf der Leinwand abzeichnet (Fliegengittereffekt).

Was ist ein DLP-Beamer?

Projektoren mit DLP-Technik (Digital Light Processing) haben keine Probleme mit Gitterstrukturen. Sie arbeiten mit mikroskopisch kleinen Spiegeln und erreichen durch deren enge Anordnung eine bedeutend weichere Rasterung des Bildes. Allerdings haben viele DLP-Beamer mit einem anderen Phänomen zu kämpfen: Rotiert das für die Farben zuständige Farbrad nicht schnell genug, treten an Kanten von starken Kontrastwechseln im Bild Farbblitzer auf (Regenbogeneffekt).

Was ist ein LCoS-Beamer?

LCoS-Beamer vereinen die Vorteile von LCD- und DLP-Beamern, sind aber recht teuer. Auch sie nutzen LC-Displays zur Projektion. Allerdings sind diese Displays nicht lichtdurchlässig, sondern aufgrund einer dünnen Schicht aus Silizium lichtreflektierend (Liquid Crystal on Silicon). Zudem liegen die Leiterbahnen zum Ansteuern der einzelnen Bildpunkte hinter den Displays, weshalb die Flüssigkristallelemente näher zusammenrücken können – was wiederum den Fliegengittereffekt minimiert. Für Verwirrung sorgt gelegentlich, dass einige Hersteller von LCoS-Beamern diese Projektionstechnologie unter einem anderen Namen vermarkten. Sony spricht von SXRD, JVC von D-ILA.

Was ist ein LED-Beamer?

Bei den neueren LED-Beamern handelt es sich übrigens vermehrt um DLP-Beamer. Seltener kommt auch die LCoS-Technik zum Einsatz. LED-Beamer zeichnen sich dadurch aus, dass sie anstatt der üblichen Gasentladungslampen kleine Leuchtdioden (LEDs) als Leuchtmittel nutzen. LEDs sind stromsparender und langlebiger als herkömmliche Lampen. Zudem erzeugen sie kaum Wärme, sodass LED-Beamer auch ohne Kühlsystem auskommen und demzufolge deutlich kompakter gebaut werden können als gängige DLP-Beamer. Dank der LED-Technik ist sogar eine ganz neue Klasse von Projektoren entstanden, die sogenannten Mini- oder Taschenbeamer.

Was ist ein Laser-LED-Beamer?

Allerdings sind LED-Beamer recht lichtschwach; in puncto Helligkeit – deren Wert in ANSI-Lumen angegeben wird – sind sie anderen Beamern klar unterlegen. Deshalb können die meisten LED-Beamer nur in stark abgedunkelten Räumen eingesetzt werden. Wer ein Gerät für den Einsatz in hellen Räumen sucht, sollte lieber einen Beamer mit konventioneller Lampe oder aber einen DLP-Beamer mit neuartiger Laser-LED-Hybrid-Technik in Erwägung ziehen, die deutlich lichtstärker sind. Laser-LED-Beamer verwenden sowohl Laser- als auch Leuchtdioden als Leuchtmittel.

Welche Beamer-Technik ist besser?

Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Wie bereits erwähnt, haben alle Techniken ihre Vor- und Nachteile. Hinzu kommt, dass sich in den letzten Jahren viel getan hat. Ob LCD, DLP oder LCoS – in allen Bereichen wurde stetig weiterentwickelt und die Bildqualität verbessert. So leiden längst nicht alle LCD-Beamer unter dem Fliegengittereffekt. Gleiches gilt für DLP-Beamer und den unliebsamen Regenbogeneffekt, wie Tests und Produktvergleiche der Fachmagazine gezeigt haben.
Entscheidend ist, welchen Zweck der Projektor erfüllen soll. Suchen Sie einen 3D-fähigen Full-HD-Beamer fürs abgedunkelte Heimkino, einen tageslichtfähigen Business-Beamer mit mindestens 2000 ANSI-Lumen oder aber ein besonders kompaktes Gerät für den mobilen Einsatz? Wenn Sie diese Frage für sich geklärt haben, können Sie mit Hilfe unseres umfangreichen Filters gezielt nach passenden Modellen suchen. Unser Filter berücksichtigt zum Beispiel Kriterien wie den Preis, die Auflösung, die Helligkeit und praktische Zusatzfeatures wie Lens-Shift (optische Trapezentzerrung) oder Keystone-Korrektur (digitale Trapezentzerrung).

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