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Aktenvernichter im Test

Aktenvernichter / Schredder / Reißwolf & Co.

Auf der Suche nach einem guten Aktenvernichter? Hier finden Sie einen Überblick über Aktenvernichter im Test. Beim Kauf eines Aktenvernichters, auch Reißwolf oder Papier-Schredder genannt, gilt es einige Dinge zu beachten, die sich nicht von vorneherein aufdrängen:

Zunächst stellt sich die Frage nach der Schnittart des Reißwolfs: Unterschieden wird hierbei zwischen dem Streifenschnitt, bei dem das Papier in schmale Längsstreifen geschnitten wird, und dem Partikel- oder Kreuzschnitt, bei dem das Papier auch quer durchtrennt wird. Dadurch entstehen beim Kreuzschnitt kleinere Papierschnipsel als beim Streifenschnitt, allerdings entstehen beim Partikelschnitt lautere Geräusche und das Volumen des Schnittguts ist ebenso geringer.

Vorteile bringt der Kreuzschnitt vor allem bei der Sicherheit der geschredderten Dokumente. Je kleiner die Papierschnipsel, desto höher die Sicherheit der auf dem Papier stehenden Daten. Dazu wurde in Deutschland die DIN-Norm 32757 eingeführt, nach der es fünf Sicherheitsstufen eines Aktenvernichters gibt: Stufe 1 wird bei der Zerkleinerung von allgemeinem Schriftgut empfohlen, Stufe 5 soll auch maximalen Sicherheitsanforderungen genügen. Die meisten Modelle bewegen sich zwischen der zweiten und dritten Sicherheitsstufe, was für den gewöhnlichen Hausgebrauch völlig ausreichend ist.

Im Oktober 2012 wurde die DIN DIN 66399-1/2 überarbeitet. Hier eine kurze Übersicht:


Schutzklassen

  • Schutzklasse 1: interne Daten mit normalem Schutzbedarf (z.B. gebräuchliche Informationen / für eine große Gruppe an Personen vorgesehen).
  • Schutzklasse 2: vertrauliche Daten mit hohem Schutzbedarf (z.B. Informationen, die auf eine kleine Personengruppe beschränkt sind).
  • Schutzklasse 3: vertrauliche Daten mit sehr hohem Schutzbedarf (z.B. Informationen, die auf eine namentlich bekannte kleine Gruppe an Personen beschränkt sind).

 

Sicherheitsstufen für Datenträger - unabhängig von der Datenträgerart (Papier, CDs, Festplatten etc.)

  • Sicherheitsstufe 1   für allgemeine Daten
  • Sicherheitsstufe 2   für interne Daten
  • Sicherheitsstufe 3   für vertrauliche Daten
  • Sicherheitsstufe 4   für besonders sensible Daten
  • Sicherheitsstufe 5   für geheime Daten
  • Sicherheitsstufe 6   für geheime Daten mit außergewöhnlich hohem Schutzbedarf
  • Sicherheitsstufe 7   für streng geheime Daten

 

Um zu wissen, welcher Aktenvernichter für den eigenen Gebrauch geeignet ist, muss man auch die geplante Papiermenge berücksichtigen. Hier gilt: Je höher die Menge des zu schreddernden Papiers, desto leistungsfähiger sollte der Reißwolf sein, da die meisten Geräte nicht für einen Dauerbetrieb ausgelegt sind und schnell überhitzen. Wenn also mehr als ein Paar Blätter pro Tag vernichtet werden sollen, dann muss beim Kauf eines Aktenvernichters auf die Schnittleistung besonderen Wert gelegt werden. Mittlerweile können einige Papier-Schredder auch Kreditkarten oder CDs zerkleinern. Hier sollte im Vorfeld geklärt werden, ob der gewünschte Aktenvernichter dieses nützliche Feature beinhaltet.

Des Weiteren gibt es Aktenvernichter mit integriertem Auffangbehälter für den Papierabfall und es gibt welche, die auf einen herkömmlichen Papierkorb aufgesetzt werden. Der herkömmliche Papierkorb allerdings kann dann nicht mehr normal genutzt werden, da er vom Schredder blockiert ist. Dieser müsste erst abmontiert und sicher verstaut werden, bevor der Papierkorb wieder als Papierkorb nutzbar wäre. Nachteil ist der oft höhere Preis bei integrierten Abfallbehältern sowie der zusätzliche Mülleimer, der nun benötigt wird.

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