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Schlauchboxen und -wagen im Test

Schlauchboxen dienen zur Aufbewahrung von Gartenschläuchen und werden normalerweise mittels einer mitgelieferten Wandhalterung an der Außenwand des Hauses oder der Garage in der Nähe eines Wasseraußenanschlusses montiert.

So steht während der Vegetationsphase stets ein korrekt aufgerollter und gegen Witterungseinflüsse geschützter Gartenschlauch zur Verfügung, der meist manuell ab- beziehungsweise aufgerollt wird. Dabei helfen Feder- und Feststell- und Arretiermechanismen, die durch einen Zug am Schlauch aktiviert werden. Vereinzelt sind aber auch schon Schlauchboxen mit einer akkugestützten Arbeitsweise erhältlich. Während der Wintermonate verbleibt nur die Wandhalterung an ihrem Platz und die Schlauchboxen werden samt ihrem Inhalt  im Keller oder Schuppen gelagert. Dazu leistet bei mehreren Kilogramm Gewicht ein Tragegriff gute Dienste, der jedoch nicht bei jedem Hersteller Standard ist.

Je nach vorhandener zu bewässernder Fläche gibt es Gartenschlauchaufbewahrungsboxen mit 15, 20, 25, 30 oder auch 40 Metern Gartenschlauch. Unterschiedlich ist auch die Länge des Zuleitungsschlauchs, der vom Außenwasserhahn zur Box führt. Neben Anschlussleitungen von nur gut einem Meter gibt es auch doppelt so lange, die jedoch bei besonderen baulichen Gegebenheiten notfalls in der Regel auch verlängert werden können. Schwenkbar sind fast alle Schlauchabrollsysteme, jedoch nicht immer bis zu 180 Grad.

Mit zum Lieferumfang gehören außerdem in der Regel eine Spritzdüse, zwei Schlauchkupplungen mit und ohne Aqua Stop. Die Markenfabrikate haben zudem meist nicht nur eine Halbzoll-, sondern auch noch eine Dreiviertelzoll-Anschlußmöglichkeit. Gelegentlich finden sich auch nützliche Fächer zum Verstauen des Zubehörs direkt an Schlauchbox, um stets alle benötigten Teile griffbereit zu haben.

Preislich liegen die günstigsten Angebote derzeit ungefähr bei 50,- Euro. Wobei im Test auch das Discounter-Angebot von Lidl zumindest mit einem befriedigenden Gesamtergebnis abschließen konnte. Vorsicht ist allerdings bei absoluten No-Name-Angeboten aus dem Internet geboten. Ein solches fiel im Test glattweg durch. Zum Einen verfügte es als einziges Gerät nicht über eine mechanische Zwangsführung im Inneren der Trommel, die den Schlauch geordnet ablegt, wodurch der Schlauch durch eine einseitige Aufwicklung schließlich den Einzug blockiert. Zum Anderen blockierte die Mechanik bereits nach wenigen Versuchen in der Endstellung, wodurch die Schlauchbox komplett unbrauchbar wurde, da sich der Schlauch nicht mehr bewegen ließ. Ungünstig auch die nicht mit anderen Herstellern kompatiblen Kupplungen. Diese wurden als minderwertig eingestuft und waren schnell defekt.

Die teureren Schlauchaufrollsysteme ab etwa 100,- Euro aufwärts bieten teilweise auch noch Kinder- und/oder Diebstahlsicherungen an.

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