Was?
Unabhängige Testberichte aus Fachzeitschriften

Flüssigdünger im Test

Pflanzendünger gibt es entweder als Feststoffdünger oder als Flüssigdünger. Feststoffdünger wie etwa Düngerperlen wirken zwar länger als flüssiger Dünger, haben dafür aber den Nachteil, dass sie aufwendig in den Boden eingearbeitet werden müssen und sich meist nicht besonders gleichmäßig verteilen lassen. Dafür hat man nach einer einzigen Düngung aber auch meist für zwei bis drei Monate Ruhe und muss so nur ein- bis zweimal pro Wachstumsperiode düngen. Wobei Feststoffdünger meist häufiger beim Gemüseanbau oder auch beim Einsetzen neuer Pflanzen als Langzeitdünger Verwendung findet.

Wohingegen Flüssigdünger meist für Blumen- oder Staudenrabatten oder auch für Zimmerpflanzen genutzt wird. Dieser kann einfach mit dem Gießwasser verabreicht werden und liefert so den Pflanzen wichtige Nährstoffe wie Phosphor oder Stickstoff, die für ein reiches Wurzelwachstum, eine gesunde Blattentwicklung und eine größere Blütenbildung notwendig sind und in der normalen Erde oft nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Der Handel bietet neben großen Gebinden für Gärtnereien auch kleinere Einheiten für den privaten Haushalt an. Außerdem findet sich eine Vielzahl von Spezialdüngern, die auf die speziellen Bedürfnisse verschiedener Gruppen von Zierpflanzen abgestimmt sind. So finden sich beispielsweise besondere Formen der Pflanzennahrung in Form von Bonsai-, Geranien-, Kakteen-, Orchideen-, Tomaten- oder Rosendünger, aber auch vielseitig einsetzbare Allrounder wie Grünpflanzendünger, Blumendünger für Blühpflanzen oder Universaldünger.

Einige Hersteller haben organische Pflanzendünger im Programm, die aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen, wie z.B. Zuckerrüben, gewonnen werden. Durch die organischen Bestandteile eignen sich diese jedoch nicht für die Düngung von Hydrokulturen. Einer Verwendung in Kombination mit Seramis-Pflanzsubstrat steht jedoch nichts im Wege.

Wenn Sie ihre Pflanzen regelmäßig ausreichend mit Dünger und Wasser versorgt haben und der Zustand ihrer Topfpflanzen trotzdem nicht verbessert hat, kann dies neben einem ungünstigen Standort mit zuviel oder zuwenig Sonne oder Schatten auch an zuwenig Substrat oder einem zu kleinen Topf liegen. Achten Sie auch darauf, sich etwaiger Schädlingsbefall eingestellt hat, der auch gerne mal nur an den Blattunterseiten feststellbar ist.

Für Orchideen gelten oftmals besondere Umweltbedingungen, die nicht immer ganz einfach reproduzierbar sind. So mögen es die meisten bei uns erhältlichen Arten dieser Gattung zwar gerne hell, aber sie vertragen in der Regel kein direktes Sonnenlicht. Insofern ist ein Platz an einem großen Fenster, das von einem darüberliegenden Balkon oder einem davor stehenden Baum beschattet wird, ein recht idealer Platz. Da Orchideen meist in ein spezielles Substrat aus groben Spänen gesetzt und nicht in normale Blumenerde gesetzt angeboten werden, empfiehlt sich hier das Besprühen desselben mit einer Blumenspritze, um so für mehr Luftfeuchtigkeit ohne Staunässe zu sorgen.

8 Produkte

Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Preise können sich ändern. Hinweise