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Teekocher im Test

Die besten Teekocher – Tipps und Interessantes rund um den Tee

Tee gehört zu den Lieblingsgetränken der Deutschen. Zwar ist Kaffee hierzulande noch immer das Morgengetränk Nummer 1, doch erfreut sich der Tee auch in Deutschland wachsender Beliebtheit. Die einfachste Form des Konsums ist sicher der Teebeutel, der mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher aufgegossen wird. Doch der wahre Kenner und Freund des optimalen Genusses hat einen Teekocher zuhause stehen. Bei eTest.de finden Sie die besten und günstige Teekocher im Test.

Die klassische Teezubereitung

Die einfachste Zubereitungsart für Tee ist der Teebeutel, den es in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen gibt. Es gibt schwarzen Tee, Pfefferminztee, grünen Tee, Chai Tee, Früchtetee, Entspannungstee, usw.

Der Tee-Kenner mag es umständlich

Der klassische Teebeutel gilt unter Kennern aber als deutlich weniger aromatisch als eine frische Teemischung. Wahre Tee-Experten nutzen zum Aufbrühen des Tees weder Siebe noch Filter, sondern geben den Tee direkt in die dafür vorgesehene Teekanne. Der Vorteil: Die normalerweise getrocknet verkauften Teeblätter können sich so voll entfalten und gut ausdehnen. Sie werden von allen Seiten vom Wasser umspült und das Aroma kann sich gleichmäßig ausdehnen. Nach dem Ziehen wird der Tee durch ein Sieb in eine zweite Kanne gegossen, denn zu lange ziehen sollte der Tee auch nicht, sonst schmeckt er nicht mehr. Beide Kannen werden vor der Verwendung erwärmt, damit der Tee nicht zu schnell abkühlt.

Klassische Hilfsmittel

Um diesen Vorgang zu vereinfachen gibt es verschiedene, klassische Möglichkeiten. Sehr bekannt und beliebt ist das Tee-Ei, ein kleiner, runder Behälter, der meist aus Edelstahl gefertigt ist und sich aufklappen lässt, um den Tee hineinzutun. Leider bieten die Tee-Eier den Teeblättern nicht viel Platz, um sich wirklich entfalten zu können. Eine Alternative sind die geräumigeren Baumwoll-Teenetze, die sich wiederverwenden lassen. Man sollte allerdings für jede Teesorte ein eigenes Netz nehmen, da sich Aromateile im Netz ablagern können. Eine Alternative sind Filtertüten aus Papier, die nur einmal benutzt werden, was aber natürlich nicht sehr umweltfreundlich ist.

Klssische Teezubereitung mit Teekanne (© Deutscher Teeverband e.V.)

Klassische Teezubereitung mit der Teekanne (Bildquelle: www.teeverband.de)

Die optimale Temperatur des Teewassers

Damit der Tee sein Aroma optimal entfalten kann, sollte man auf die richtige Temperatur des Wassers achten. Um die zu bestimmen, gibt es Tee-Thermometer. Moderne Teemaschinen erhitzen das Wasser automatisch auf die je nach Teesorte richtige Temperatur. Für schwarzen Tee liegt die optimale Temperatur des Teewassers bei 95 Grad, für grünen Tee bei 65 bis 75 Grad. Früchte- und Kräutertee zieht bei etwa 90 Grad.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Für den Geschmack des Tees ist auch die Qualität des Wassers mit entscheidend. Ist es stark chlor- oder kalkhaltig, so verdirbt es den Geschmack des Tees. Man kann das Wasser in diesen Fällen einige Minuten kochen lassen, so dass sich die Verunreinigungen absetzen, bevor man den Tee hinzugibt. Auch Wasserfilter sind hilfreich, um die Qualität des Wassers zu erhöhen. Eine Alternative ist auch stilles Wasser aus der Flasche.

Tipps für die Teezubereitung ohne speziellen Teekocher

Tippe für die Teezubereitung (© Deutscher Teeverband e.V.)

Warum einen Teekocher?

Teekocher sollen die komplizierte Zubereitung von losem Tee und ganzen Teeblättern vereinfachen. Die einfachste Geräteform bietet dabei eine Heizplatte, die das Wasser in der Kanne auf die optimale Temperatur bringen soll. In der Kanne befindet sich ein herkömmliches Teesieb. Bei der Wahl eines solchen Teekochers sollte man, wegen der besseren Entfaltung des Aromas, auf ein möglichst großes Teesieb achten. Unterschiedliche Temperatur-Einstellungen für verschiedene Teesorten, wie sie z.B. der Philips Teekocher HD7310/60 bietet, sind ideal für den optimalen Teegenuss. Das Philips Gerät wurde in mehreren Testberichten mit der Note „Gut“ bewertet. Im Test gelobt wird auch immer wieder der Cloer T42 Teekocher, der mit einem Zwei-Kannen-System arbeitet.

Der russische Teekocher heißt Samowar

Das Teekochen in der Kanne ist die traditionelle deutsche Methode der Teezubereitung. In anderen Ländern gibt es diesbezüglich auch andere Sitten. Der russische Teekocher nennt sich z.B. Samowar. Er wurde vermutlich im 18. Jahrhundert entwickelt und wird traditionell in der zentralrussischen Stadt Tula produziert. Statt sprichwörtlich „Eulen nach Athen“ zu tragen fährt man in Russland „mit seinem eigenen Samowar nach Tula“. Alte Samoware wurden mit Holzkohle oder anderen Naturbrennstoffen beheizt. Im Inneren des meist kupfernen und reich verzierten Wasserkessels befindet sich eine Röhre, die wie ein Kamin funktioniert, und in der die Verbrennung stattfindet. Dadurch wird das die Röhre umgebende Wasser erhitzt. Bei modernen Samowaren funktioniert dies wie bei einem herkömmlichen Wasserkocher mit Heizelementen. Am unteren Ende des Kessels befindet sich eine Lochblende, durch die die notwendige Luftzufuhr gewährleistet wird. Das obere Ende der Röhre endet in einem Loch im Deckel. Wenn das Wasser kocht, wird eine separate Kanne mit dem eigentlichen Tee gesetzt. In der Kanne wird aber zunächst nur ein Teekonzentrat mit sehr vielen Teeblättern und wenig Wasser hergestellt, das sich „Sawerka“ nennt. Eine kleine Menge dieses Konzentrats wird dann mit dem Wasser aus dem Samowar gemischt, das sich über einen Hahn an der Unterseite dosieren lässt. Fertig ist der Tee.
Moderne Samoware, die z.B. die Firma Beem herstellt, bestehen meist aus Edelstahl und werden elektrisch beheizt. Wie beim Philips Teekocher nach deutscher Art lässt sich auch beim Beem 2017 Teekocher nach russischer Art das Wasser automatisch auf die ideale Temperatur erhitzen für exzellenten Teegenuss. In Russland, der Türkei und zahlreichen anderen Ländern wird der Tee übrigens in speziellen Teegläsern genossen.

Çaydanlık – Der türkische Teekocher

In der Türkei und anderen nahöstlichen Ländern wird der Tee mit einem Çaydanlık (Türkisch für ‚Teekanne‘) zubereitet, einem aus zwei übereinander angeordneten Kannen bestehenden Kochgeschirr. Die untere Kanne ist dabei mit Wasser gefüllt und wird auf eine beliebige Hitzequelle gesetzt. Sie hat keinen Deckel. Die obere, kleinere Kanne mit Deckel enthält die angefeuchteten Teeblätter, die so ebenfalls erhitzt werden und ihre Aromen entfalten können. Wenn das Wasser in der unteren Kanne kocht, wird mit ihm der Tee in der oberen Kanne aufgegossen. Ein starker Tee entsteht, der optional noch mit Wasser verdünnt wird. Es gibt auch moderne Versionen dieses türkischen Teekochers, die ein integriertes Heizelement besitzen, wie z.B. den Mulex MX-078. Wegen der relativen Ähnlichkeit des türkischen Çaydanlık zum russischen Samowar, werden in Deutschland meist beide Gerätetypen als Samowar verkauft.

Teeautomaten

All diese Teezubereitungsarten sind noch mehr oder weniger kompliziert im Vergleich zu Teeautomaten, wie dem Nestlé Special.T. Sie funktionieren ähnlich wie Kaffeepadmaschinen. Der Tee wird in kleinen Kapseln abgepackt verkauft, die in die Maschine eingelegt werden. Die Teemaschine hat einen eigenen Wasserfilter, der die Wasserqualität verbessern soll. Sie verwendet laut Hersteller die optimale Menge Wasser und kennt auch die optimale Temperatur für verschiedene Teesorten. Auch für Nespresso-Kaffeemaschinen gibt es spezielle Teekapseln, z.B. von der Firma Teekanne.

Werbevideo der Nestlé Special.T.

Die Geschichte des Tees

Tee gehört vermutlich zu den ältesten Kulturgetränken des Menschen. Spätestens zu Beginn des 3. Jahrhunderts wurde Tee als Heilmittel verwendet. Tee wurde wohl zuerst in China, dann in Japan getrunken. Im Jahre 1610 erst importierten die Niederländer den ersten Tee nach Europa. 1669 begannen auch die Engländer Tee zu importieren. Schnell übernahmen sie die Monopolstellung im Teehandel von den Holländern, die sie bis 1833 hielten. Ca. 1823 entdeckten die Engländer auch in ihrer chinesischen Kolonie Teesträucher, die zuvor nur aus China bekannt waren, und importierten in der Folge vor allem aus Indien ihren Tee. Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelte sich die bekannte ostfriesische Teekultur. Die Ostfriesen lernten den Tee über ihre holländischen Nachbarn kennen. Erst im frühen 19. Jahrhunderts wurde der Teegenuss in Deutschland auch abseits der Nordseeküste populär.

Zeittafel des Tees

Ca. 3000 v. Chr. Die wohltuende Wirkung des Teeblattes wird in China entdeckt.
552 n. Chr.

Buddhistische Mönche bringen den Japanern die Kunst der Teezubereitung bei.

Ab 7. Jh. N. Chr.

Tee wird in China zur viel gehandelten Ware und findet Einzug in alle Schichten der Gesellschaft.

1610 Die erste Teelieferung aus Japan erreicht Amsterdam und damit Europa.
1662

Am Hof des englischen Königs Karl II. wird die Teestunde offiziell eingeführt.

Um 1650 In Ostfriesland entwickelt sich die bekannte Teekultur.
1669 Die Engländer steigen in das Teegeschäft ein.
Um 1825

China verliert seine Monopolstellung beim Teeanbau, als die Engländer beginnen, auch in ihrer indischen Kolonie Tee zu pflanzen.

1833 Ende des Monopols auf den Teeimporte für die britische East India Company
Frühes 19. Jh. Tee wird in Deutschland auch außerhalb Ostfrieslands populär.

 

Die Teesorten

Tees gibt es vermutlich in tausenden verschiedenen Sorten. Er ist ein Kameliengewächs und wächst normalerweise in Höhenlagen zwischen 600 und 2700 Metern. Alle heute bekannten Sorten echten Tees lassen sich auf zwei Ur-Sorten zurückführen, Thea sinensis aus China und Thea assamica aus Indien. Für das einzigartige Aroma des Tees ist jedoch nicht nur die spezielle Züchtung, sondern auch das Anbaugebiet entscheidend mit seinem individuellen Klima. Viele Tees sind aromatisiert, eine Prozedur, die einst der zweite Earl Grey, nach dem auch eine berühmte Teesorte benannt ist, aus China mitbrachte, wobei es unterschiedliche Legenden über seine Beteiligung an der Teekultur gibt. Die Teeblätter werden dabei mit unterschiedlichen Aromastoffen behandelt.
Je nach Verarbeitungsart unterscheidet man grundsätzlich vor allem zwischen grünem Tee und schwarzem Tee, wobei es auch noch die Sonderformen Weißer Tee und Oolong gibt. Die meisten anderen im Handel verkauften Bezeichnungen beziehen sich entweder auf spezielle Mischungen (z.B. Ostfriesentee) oder auf ein einzelnes Anbaugebiet (z.B. Darjeeling). Die wichtigsten Sortenbezeichnungen erklären wir Ihnen hier:

Teeanbau in China (© Deutscher Teeverband e.V.)

Teeanbau in China (© Deutscher Teeverband e.V.)

Schwarzer Tee: Schwarzer Tee hat auf den Körper eine doppelte Wirkung. Er wirkt belebend auf das Nervensystem, aber auch beruhigend auf Magen und Darm. Für eine optimal belebende Wirkung sollte ein schwarzer Tee etwa 2-3 Minuten in 95 Grad heißem Wasser ziehen. Bei einer Ziehzeit von 4-5 Minuten entfalten sich auch die Gerbstoffe, die wiederum beruhigend auf Magen und Darm wirken. Die Herstellung von schwarzem Tee durchläuft fünf Stufen. Zunächst das Welken. Dabei wurden die Blätter früher etwa zwei Stunden in die Sonne gelegt, heute werden dafür Maschinen eingesetzt. Beim anschließenden Rollen der Blätter werden die Pflanzenzellen aufgebrochen, so dass die ätherischen Öle freigesetzt werden. Bei der Oxidation, die auch mit dem Begriff ‚Fermentation‘ bezeichnet wird, wird den Blättern wieder Feuchtigkeit zugeführt, schließlich werden sie getrocknet mit Hilfe von Heißluft und anschließend abgekühlt.

Grüner Tee: Die Herstellung von grünem Tee unterscheidet sich von schwarzem Tee dadurch, dass keine Oxidation stattfindet, das heißt dem Tee wird vor der Trocknung keine künstliche Feuchtigkeit zugeführt. Grüner Tee enthält mehr Gerbstoffe als schwarzer Tee und wirkt daher noch beruhigender auf Magen und Darm. Dafür schmeckt er aber auch herber als schwarzer Tee. Grüner Tee sollte bei etwa 65 bis 75 Grad Wassertemperatur je nach Sorte 2 bis 5 Minuten ziehen.

Frisch geernteter Tee (© Deutscher Teeverband e.V.)

Frisch geernteter Tee vor dem Welken (© Deutscher Teeverband e.V.)

Weißer Tee: Weißer Tee stammt vor allem aus China und bezeichnet Teesorten, bei denen vor allem die besonders jungen Teeknospen verwendet werden. Wie beim grünen Tee wird möglichst auf eine Fermentation bzw. Oxidation verzichtet. Wie grüner Tee wird auch weißer Tee mit etwa 65 bis 75 Grad heißem Wasser zubereitet.

Oolong-Tee: Oolong-Tee ist quasi eine Mischung aus schwarzem und grünem Tee, nicht weil er aus beiden Teesorten zusammengesetzt wird, sondern weil bei der Verarbeitung zwar eine Oxidation erfolgt, diese aber nicht so lange andauert, wie bei Schwarztee. Geschmacklich liegt der Oolong-Tee entsprechend auch zwischen schwarzem und grünem Tee.

Assam-Tee: Assam bezeichnet das weltweit größte zusammenhängende Anbaugebiet für Tee im Nordosten Indiens im gleichnamigen Bundesstaat. Überwiegend handelt es sich bei dem im Handel angebotenen Assam-Tee um schwarzen Tee, aber auch grüne Tees gibt es aus Assam. Assam-Tee ist auch die Grundlage der ostfriesischen Teemischungen. Assam-Tees schmecken etwas malzig, aber vollmundig.

Ostfriesen-Tee: Der klassische Ostfriesentee bezeichnet eine Teemischung, die aus bis zu zehn verschiedenen schwarzen Teesorten besteht. Dabei kommen zumeist Teeblätter aus dem indischen Assam zum Einsatz, aber auch Tee aus Ceylon, Java, Sumatra und Darjeeling im vorderen Himalaya-Gebirge. Ein ‚echter‘ Ostfriesentee muss dabei in Ostfriesland gemischt worden sein. Ostfriesenmischungen gelten allgemein als sehr kräftig.

Ceylon-Tee: Ceylon-Tees kommen aus Sri Lanka, dem früheren Ceylon. Sie schmecken frisch bis herb und sehr würzig. Sie werden vor allem als schwarze Tees angeboten.

Darjeeling: Darjeeling ist eine über 100.000 Einwohner große Stadt im nördlichen Indien an den Südhängen des Himalaya, nach der der gleichnamige Tee benannt ist und in deren Nähe sich die Darjeeling-Anbaugebiete befinden. Darjeeling-Tees sind eher mild. Im Darjeeling Anbaugebiet werden Grüne Tees, Weiße Tees, Gelbe Tees aber auch Oolong-Tees produziert. Die typische Darjeeling-Packung enthält aber schwarzen Tee. Darjeeling gehört aufgrund der qualitätsfördernden Höhenlage von über 2000 Metern zu den teureren Teesorten, weshalb er oft mit anderen Sorten vermischt wird. In der EU darf aber nur Tee, der zu 100 Prozent aus der Region stammt als Darjeeling verkauft werden.

Earl Grey: Die Teesorte Earl Grey wurde nach Charles Grey, dem zweiten Earl Grey benannt, der im 19. Jahrhundert britischer Premierminister war. Er hat allerdings nicht unmittelbar etwas mit der Entstehung der Teesorte zu tun, sondern hat diese einer Legende zufolge durch Zufall entdeckt, als nach einer stürmischen Schiffsüberfahrt die Schwarzteeladung auf einem Schiff mit Bergamotteöl vermischt wurde. Entsprechend handelt es sich bei Earl Grey um Schwarztee, der durch Öl der Bergamotte-Frucht aromatisiert wurde. Dadurch erhält der Earl Grey Tee ein besonderes Zitrusaroma.

Früchtetee: Im eigentlichen Sinne ist Früchtetee kein Tee, denn es werden keine Teeblätter, sondern getrocknete Früchte verwendet. Die Zubereitung ist jedoch dieselbe, daher ist die Bezeichnung hierzulande identisch mit Tee aus Teeblättern.

Jasmintee: Jasmintee hat ein eher zartes Aroma und wird nach dem Trocknen mit Jasminblüten versetzt. Die Blüten werden entweder direkt in den Tee gemischt oder der Tee wird über einem Blütenbad aromatisiert. Als Basis von Jasmin-Tee dient normalerweise grüner oder Oolong-Tee. Die Zubereitung entspricht in etwa der von normalem grünen Tee.

Kräutertee/Pfefferminztee: Auch Kräutertees sind meist keine Tees im engeren Sinne, denn statt Teeblättern werden Kräuter aufgegossen. Auch der weit verbreitete Pfefferminztee ist kein Tee im engeren Sinne, da die Pfefferminze eine Kräuter- und keine Teepflanze ist. Die Zubereitung ist aber identisch mit der  'echter' Teesorten, weshalb auch aufgebrühte Getränke mit Kräutern hierzulande als Tee bezeichnet werden. Pfefferminztee wird besonders gerne in einigen nordafrikanischen und arabischen Ländern getrunken. Im Gegensatz zu echtem Tee benötigt man bei Pfefferminztee nicht zwangsläufig einen Teefilter, die ganzen Blätter können direkt in das aufgebrühte Wasser gegeben werden. Pfefferminztee ist aber ebenso getrocknet im Teebeutel erhältlich. Auch Kamillentee gehört zu den Kräutertees.

Mate-Tee: Der Mate-Strauch ist eine Stechpalmen-Art aus Südamerika, deren getrocknete Blätter ebenfalls wie Tee zubereitet werden können. Mate ist eigentlich nur schwach koffeinhaltig, mittlerweile gibt es aber zahlreiche Limonaden auf Mate-Basis mit stark erhöhtem Koffeingehalt.

Rooibush/Rothbusch/Roibos-Tee:  Roibos ist eine Pflanze, die zur Familie der Hülsenfrüchte zählt. Sie wächst vor allem in der südafrikanischen Provinz Westkap. Er ist eine aromatische, aber koffeinfreie Alternative zu herkömmlichen Tee, aber selber keine Teepflanze.

Teekonsum in Deutschland und der Welt

Ostfriesen sind nicht nur bekannt für ihre Teemischungen, laut einer Studie des Deutschen Teeverbands aus dem Jahr 2012 trinken sie auch weltweit am meisten Tee, nämlich etwa 300 Liter pro Kopf und Jahr. Zum Vergleich: Der Durchschnittsdeutsche trinkt gerade einmal 27 Liter im Jahr. Damit liegen Küstenbewohner etwa 5 Liter vor den Kuwaitern. Etwas abgeschlagen auf Rang drei mit 242 Litern Tee im Jahr liegen die Iren. Die Ostfriesen schlagen damit sogar die für ihren Tee berühmten Briten um satte 100 Liter. Während in Gesamtdeutschland immer noch Kaffee das Getränk Nummer 1 ist (etwa 150 Liter pro Person und Jahr), wird im weltweiten Vergleich zweieinhalbmal mehr Tee als Kaffee getrunken. Die Deutschen trinken dabei lieber schwarzen als grünen Tee. Laut Teeverband waren 76,5 Prozent des in 2012 hierzulande konsumierten Tees schwarze Teesorten, 23,5 Prozent waren grüner Tee.

Ostfriesische Teezeremonie (© Deutscher Teeverband e.V.)

Die klassische ostfriesische Teezubereitung (© Deutscher Teeverband e.V.)


Größter Teeexporteur ist übrigens nicht China oder Indien, wo die berühmtesten Teesorten herkommen, sondern Kenia (Stand 2012). Die deutschen Importe kommen aber überwiegend aus China, Indien und Sri Lanka.

Tee als Kosmetik

Tee ist nicht nur gesund, wenn man ihn trinkt, er besitzt auch kosmetisch nutzbare Eigenschaften. So ist grüner Tee gut für die Haut, er strafft,  belebt und wirkt entzündungshemmend. Die Wirkung wird auch von Kosmetikherstellern genutzt. Es gibt Tee -Shampoos, Tee-Duschgels und sogar Tee-Parfüms.

Lohnt es sich, einen Teekocher zu kaufen?

Egal welchen Tee Sie trinken, für den richtigen Genuss sollten Sie nicht zu Teebeutel und Wasserkocher greifen, sondern zu einem hochwertigen Teekocher. Die besten Teezubereiter finden Sie in unserer Teekocher-Kategorie mit Testberichten und dem besten Preis. In unserem Teekocher-Check finden Sie als Kaufempfehlung die Testsieger im Warentest {YEAR}.

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