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Saugroboter im Test

Ein Überblick über die besten Staubsaugroboter im Test

Nach Hause kommen und es ist gesaugt. Klingt das nicht nach einem Traum? Der könnte mit einem Roboter-Staubsauger in Erfüllung gehen. Hier finden Sie einen Überblick über aktuelle Saugroboter im Test. Wir von eTest.de tragen Testberichte aus verschiedenen Verbrauchermagazinen zusammen und errechnen aus den darin enthaltenen Bewertungen eine Durchschnittsnote. So finden Sie zu den Roboterstaubsaugern, die in den Tests der deutschen Fachpresse am besten abgeschnitten haben.

Inzwischen sind die Einsteiger-Modelle unter den Staubsaugrobotern in relativ niedrige Preisklassen vorgerückt. Der Traum ist also bezahlbar. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Kleiner Ratgeber: Für wen eignen sich Roboter-Staubsauger?

Nicht in jedem Haushalt sind Roboter-Staubsauger eine Arbeitserleichterung. Es gibt einige Grundvoraussetzungen. Stufen, zum Beispiel, können die kleinen Roboter nicht bewältigen. Ein Podest oder Raumabgrenzungen durch Höhenunterschiede im Boden stellen damit ein unüberwindliches Hindernis dar. Dazu brauchen Roboter-Staubsauger eine einigermaßen freie Bodenfläche: keine Kabel, keine oder nur sehr stabil auf dem Boden stehende Dekoration und vor allem eine grundsätzliche Ordnung. Denn eine einsame Socke kann von einigen Staubsaugrobotermodellen glatt verschluckt werden.

Wer hofft, durch die Anschaffung eines Roboter-Staubsaugers nie wieder zum normalen Staubsauger greifen zu müssen, den wird eine Enttäuschung erwarten. Selbst der beste Roboter-Staubsauger ist kein vollständiger Ersatz für einen klassischen Bodenstaubsauger. Das hat mehrere Gründe. Erstens haben Roboter-Staubsauger nicht die gleiche Kraft wie ihre großen Verwandten und saugen sehr viel schwächer. Darum wird dem Schmutz meist auch durch kleine, rotierende Bürsten nachgeholfen. Außerdem kommen Roboter-Staubsauger nicht in alle Ecken oder unter alle Möbel und/oder Heizungen – auch wenn viele Modelle kaum höher als 10 cm sind.

Bei Staubmäusen, Krümeln und anderem Alltagsdreck aus größeren Partikeln sind Roboter-Staubsauger aber eine echte Hilfe. Regelmäßig eingesetzt, sammeln sie zumindest diesen Schmutz ein und erleichtern damit insofern das Leben, als dass sich die Zeitspanne zwischen den Einsätzen des Bodenstaubsaugers verlängern lässt. Der muss dann nicht mehr wöchentlich, sondern nur noch alle zwei bis drei Wochen aus der Abstellkammer geholt werden.

Für wen eignen sich Roboter-Staubsauger nicht?

Glaubt man dem Hersteller LG, dann eignen sie sich zumindest nicht für einen, wenn man selbst ein Staubpartikel ist ;-)

Hier ein kleiner, wie wir finden, lustiger Film zum LG Hom-Bot 3.0 Square, der im Test gut abgeschnitten hat und zudem der "absolute Horror" in Staubpartikel-Kreisen zu sein scheint. Sehen Sie selbst!

Worauf soll ich beim Kauf eines Roboter-Staubsaugers achten?

Die Unterschiede in der Leistung und der Ausstattung der verschiedenen Roboter-Staubsauger sind sehr groß, womit auch der große Preisunterschied zwischen den günstigsten und den teuersten Modellen erklärbar ist. Hier lässt sich das meiste bereits aus den technischen Daten ablesen.

Der größte Luxus, den ein Roboter-Staubsauger bieten kann: Man kommt nach Hause und es ist gesaugt. Viele, aber noch längst nicht alle Saugroboter lassen sich programmieren und legen dann automatisch mit der Reinigung los.

Automatisches Laden: Ein Extra-Feature bei den programmierbaren Roboter-Staubsaugern ist die automatische Rückkehr zur Ladestation. Teurere Modelle merken sich die Position ihrer Ladestation, fahren automatisch dorthin zurück und laden sich wieder auf. Im Vergleich zu den Geräten, die man einfangen muss (ganz zu schweigen von denen, die man manuell starten muss), macht das sehr viel weniger Arbeit. Nur an die Leerung des Staub-Auffangbehälters muss man denken.

Sogar die regelmäßige Leerung des Staub-Auffangbehälters kann bei einigen hochwertigen Staubsaugrobotern hinausgezögert werden. Bei diesen entleert sich nach einer Reinigungstour der Behälter im Roboter in einen Staub-Sammelbehälter an der Station. Diese ist größer, muss also seltener manuell entleert werden.

Eine Stufenerkennung haben inzwischen fast alle Roboter-Staubsauer. Diese verhindert, dass der Sauger eine Treppe hinunterstürzt. Wer solche Gefahrenquellen nicht physisch absichern kann – zum Beispiel durch eine geschlossene Tür – sollte auf dieses Feature nicht verzichten.

Virtual Walls bieten Möglichkeiten der räumlichen Begrenzung. Per Infrarot lassen sich die besseren Modelle unter den Roboter-Staubsaugern durch unsichtbare Lichtschranken lenken. Das ist nützlich, wenn man einen Bereich des Zimmers/ der Wohnung sperren möchte.

Intelligente Navigation: Für einen Staubsaug-Roboter ist es gar nicht so einfach, sich zu orientieren. Die meisten preiswerten Geräte gehen nach dem Zufallsprinzip vor. Sobald sie gegen etwas fahren, ändern sie die Richtung. Damit dauert der Saugvorgang sehr lang, viele Stellen werden mehrfach gesaugt und es kann nicht garantiert werden, dass der gesamte Boden erfasst wurde. Anders ist es mit den Roboterstaubsaugern mit intelligenter Navigation. Dort gibt es verschiedene technologische Ansätze. Einige Modelle speichern, wo sie gegen eine Wand gefahren sind, erstellen so nach und nach einen Plan der Wohnung und orientieren sich zunehmend daran. Teurere Modelle scannen beim ersten Einsatz die Wohnung, erstellen daraus einen Plan und arbeiten gleich die effektivste Route ab.

Ergebnisse aus den Roboter-Staubsauger-Tests

Die Leistung von Roboter-Staubsaugern kann über das Datenblatt leider nicht komplett eingeschätzt werden. Es gibt Bereiche, wo nur das Studium der Testberichte verrät, was das Gerät schafft und was nicht.

Grundsätzliche Reinigungsfähigkeiten: Wie gut ist die allgemeine Saugleistung? Wie gut ist die Reinigung von Dielenfugen? Kommt das Gerät in die Ecken?

Fragen zur Mobilität: Schafft es der Roboter-Staubsauger gut über Teppichkanten? Bleibt er häufig hängen? Die meisten Modelle navigieren nach "Kontakt", wenden also erst, wenn Sie auf einen Widerstand treffen. Wenn ein Robotersstaubsauger mit viel Schwung unterwegs ist, kann es sein, dass er sich unter Möbeln oder an Heizungen verkantet. Dabei kann es vorkommen, dass der Rückwärtsgang des Roboterstaubsaugers zu schwach ist, um sich aus der Verkeilung zu lösen. Einige Modelle schalten sich in den Fall aus oder informieren per Piepton über ihre Misere.

Wie hoch ist die Lautstärke im Betrieb?

Wie hoch ist die Akkuleistung?

Einige der oben genannten Punkte sind sehr relativ zu sehen, denn nicht in jeder Wohnung finden sich solcherlei Roboterstaubsauger-Fallen oder ein alter Dielenboden mit großen Lücken. Auch die Lautstärke ist bei einer Kaufentscheidung möglicherweise nicht der wichtigste Punkt.

Wir hoffen, Ihnen hier bei der Entscheidung für einen Roboter-Staubsauger ein wenig geholfen zu haben. Viel Spaß beim Stöbern wünscht Ihnen eTest.de!

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