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Unabhängige Testberichte aus Fachzeitschriften

Schleifer im Test

Der Lack muss ab? Ein Schleifer muss her! Hier haben wir für Sie einen Überblick über aktuelle  Schleifer im Test aus verschiedenen Testzeitschriften zusammengestellt. Filtern Sie, ob Sie nach einem Bandschleifer, einem Exzenterschleifer, einem Schwingschleifer, Winkelschleifer oder Deltaschleifer suchen. Sie können natürlich auch mehrere Schleifer-Typen auswählen.

Egal, welche Geräteklasse: Als Heimwerker sollte man zu einem Schleifer mit Anschluss für einen Staubsauger greifen, um den Staubmengen Herr zu werden. Kriterien für einen guten Schleifer sind beispielsweise die Stärke der Vibrationen oder die Lautstärke – auf diese Kriterien können Sie z.B. beim Stöbern in unseren gesammelten Testberichten achten. Ein Satz zur Sicherheit: Bei dem Arbeiten mit Schleifgeräten sollte man auf jeden Fall Schutzkleidung tragen. Das bedeutet mindestens Kleidung, die die Gliedmaßen bedeckt, eine Schutzbrille und Handschuhe.

Welcher Schleifer für welches Einsatzgebiet?

Noch unsicher, was für ein Schleifgerät Sie für Ihr Projekt brauchen? Hier stellen wir die wichtigsten Typen kurz vor:

Der Schwingschleifer

Der Schwingschleifer ist wohl der Klassiker unter den Schleifern. Hierbei handelt es sich um eine rechteckige Platte, die in einem kleinen Kreis auf horizontaler Ebene geschwungen wird. Sie zeigt dann ihre größten Stärken, wenn es um den Vorschliff oder Zwischenschliff beim Lackieren geht. Durch die Rechteckform kommt man mit einem Schwingschleifer gut in Ecken von 90 Grad. Der Nachteil beim klassischen Schwingschleifer: es bilden sich schnell kreisförmige Rillen, die beim Überstreichen immer noch unschön zu sehen sind.

Der Exzenterschleifer

Der Exzenterschleifer kommt oft im Team mit dem Schwingschleifer, da er optimal geeignet ist, dessen Schwächen auszugleichen. Die Arbeitsweise des Exzenterschleifers ist etwas komplexer als beim Schwingschleifer. Der Schleifteller ist rund und rotiert im Betrieb. Zusätzlich zur Drehbewegung schwingt der runde Schleifteller genau wie der Schwingschleifer. Der sich drehende Schleifteller rotiert also um sich selbst und gleichzeitig exzentrisch – womit auch die Herkunft des Namens dieser Geräteklasse geklärt sein dürfte. Durch diese zwei Bewegungen werden kreisförmige Rillen vermieden. Dadurch eignet sich ein Exzenterschleifer sehr gut für die Feinarbeit. Durch die Form des Schleiftellers kann der Exzenterschleifer aber auch in Bereichen eingesetzt werden, bei denen andere nicht mehr mithalten können. Z.B. lassen sich konkave Flächen am besten mit einem Exzenterschleifer bearbeitet werden und auch Polieren gelingt mit dieser Geräteklasse laut vieler Stimmen am besten. Damit ist der Exzenterschleifer am ehesten ein Multifunktionsgerät. Einen Nachteil haben Exzenterschleifer aber auch: Die runde Scheibe kommt nicht in Ecken. Hier bietet sich zum Nacharbeiten ein Deltaschleifer an.

Der Deltaschleifer

Ein Deltaschleifer funktioniert in der Regel genauso wie ein Schwingschleifer: der Schleifteller schwingt in einem kleinen Kreis von ca. 1 bis 2 mm und erzeugt so einen Abrieb. Der Unterschied: die Schleifplatte eines Deltaschleifer hat eine leicht nach außen gedellte Dreiecksform. Diese von oben betrachtet leicht konkave Form ist z.B. sehr gut dafür geeignet, alle Arten von Kanten präzise abzuarbeiten – ob geschwungen oder gerade. Die Dreiecksspitze ist außerdem sehr gut geeignet, um in kleine Ecken zu kommen, womit Deltaschleifer für Feinarbeiten wie z.B. Möbelrestaurationen gut geeignet sind. Deltaschleifer sind übrigens nicht nur deshalb besser für Feinarbeiten geeignet. Im Vergleich zu den ihnen im Arbeitsprinzip stark ähnelnden Schwingschleifern haben Deltaschleifer im Schnitt weniger Kraft, sorgen also für einen feineren Abrieb.

Der Bandschleifer

Wenn es beim Schleifen eher um die Quantität denn um die Qualität geht, sollte man zu einem Bandschleifer greifen. Diese eignen sich am besten für großflächiges Abtragen. Sie arbeiten mit einem Endlosband, das sich in eine Richtung dreht. Das schafft erstens ordentlich was weg, zweitens wird der entstehende Abrieb sofort von dem Band wegtransportiert. Eine Bandschleifer ist nicht nur auf Holz, sondern auch auf Metall oder Kunststoff einsetzbar. Bei Holz sollte man darauf achten, nur in Richtung der Maserung zu arbeiten. Der Vorteil: es bilden sich keine "Kringel" von einer exzentrischen Bewegung auf dem Holz. Auch wenn Bandschleifer als relativ grobe Geräte gelten: Mit ein wenig Übung muss man nicht einmal fein nachschleifen. Bessere Geräte unter den Bandschleifern haben eine Drehzahleinstellung, da empfindliche Hölzer sich bei zu großer Hitze verfärben können. Ein Nachteil dieser Geräteklasse: der hohe Papierverschließ.

Der Winkelschleifer

Winkelschleifer werden auch Trennschleifer oder "Flex" genannt. Die primären Einsatzgebiete des Winkelschleifers sind Metall, Rostentfernung oder auch Holz – wenn es egal ist, wie es nachher aussieht, denn Winkelschleifer sind sehr starke Geräte, mit denen sich auf relativ weichen Materialien nicht fein arbeiten lässt. Winkelschleifer sind nicht nur Schleifmaschinen, sondern werden nicht selten auch als Sägen verwendet. Bei Winkelschleifern lohnt es sich laut vieler Stimmen am ehesten, zu teuren Scheiben zu greifen, denn die hohe Kraft der Winkelschleifer führt zu einer starken Belastung des Verschleißmaterials.

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