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Handkreissägen im Test

sind universal einsetzbare Werkzeuge für viele Gelegenheiten: diese Sägen können nicht nur verschiedene Materialien zusägen, auch Tauchschnitte sind möglich, das Sägeblatt kann also versenkt werden, ohne dass vom Rand des Materials aus gesägt werden muss. So lassen sich auch größere Löcher in Material schneiden, wie beispielsweise für die Spülbecken- oder Herdaussparung in einer Küchenarbeitsplatte - oder ähnliches. Daneben bieten einige Modelle auch die Möglichkeit, Schrägschnitte (meist bis zu 45 Grad) auszuführen.

Viele Handkreissägen bieten einen Anschluss an einen Staubsauger, um die anfallenden Holzspäne aufzufangen. Es gibt aber auch Modelle, die bereits einen Staubfangbeutel mitliefern. Je nach Art der Abdeckung entwickeln die getesteten Handkreissägen unterschiedlich viel Feinstaub beim Arbeiten. Entsprechende Hinweise finden sich in den einzelnen Testergebnissen der Kreissägen. Der Großteil der Sägen wird mit Netzstrom betrieben, doch es finden sich auch einige Akku-Handkreissägen.

Für Sicherheit sorgen neben einem Sanftanlauf, Splitterschutz, Temperatur- und Überlastungsschutz auch  Schnellbremsen. Preisunterschiede entstehen in der Regel auch dadurch, dass die einzelnen Modelle der Handkreissägen in unterschiedlichen Produktvarianten angeboten werden, die sich teilweise durch die Motorleistung oder auch das Vorhandensein von Führungsschienen von einander abheben.

Man kann zwischen großen Handkreissägen für größere Projekte und Mini-Handkreissägen für den Haushalt unterscheiden. Der Unterschied liegt dabei nicht nur in der Leistung, sondern auch in der Schnitttiefe, die bei regulären Handkreissägen zwischen 55 und 66 mm, bei Mini-Handkreissägen nur knapp über 20 mm beträgt.

Es wurden aber auch bereits so genannte Zimmerei-Handkreissägen untersucht, die dank einem schon mal 10 Meter langen Anschlusskabel neben viel Bewegungsfreiheit auch die Möglichkeit bieten, neben Längs- und Querschnitten auch Schrägschnitte in Vollholz, Leimbinder, Dämmstoff und Sandwichplatten zu erledigen und zwar nicht nur in einem 45, sondern auch in einem 60-Grad-Winkel. Wobei hier auch schon mal maximale Schnitttiefen von 130 Millimetern angeboten werden, die sich bei Schrägschnitten natürlich entsprechend reduzieren.

Es gibt aber auch Handkreissägen auf dem Markt, die nicht für Holz oder Verbundstoffe, sondern für Metall gedacht sind. Stahl-Handkreissägen sind allerdings eher die Ausnahme. Da diese Materialien deutlich mehr Hitze entwickeln, ist hier oftmals ein Kühlmittel für die Sägeblätter nötig. Aber auch hier keine Ausnahme ohne Regel, wie beispielsweise die so genannten Hand Dry Cutter beweisen.

Wer nicht flexibel auf einer Baustelle agieren will, sondern seine Arbeiten in der Regel in der eigenen Werkstatt erledigt, wird eher auf eine Tischkreissäge zurückgreifen, auch wenn diese meist um einiges teurer sind. Dafür aber den Vorteil bieten, dass die Schnittführung durch den festen Stand, integrierte Anschläge und Schiebeschlitten deutlich exakter als freihand erfolgen kann und man zudem bei längerem Arbeiten die teilweise doch an die cirka 4 bis 15 Kilogramm schweren Handkreissägen nicht halten muss. Zudem fallen die Sägeblattdurchmesser deutlich größer aus und auch die Vorschubleistung pro Minute ist in der Regel höher als bei Handkreissägen. Allerdings braucht man hierfür auch den entsprechenden Platz - nicht nur für die Maschine selbst, sondern auch noch genügend Freiraum für die Balken oder Bretter außen herum. Gelegentlich finden sich hier aber auch mobile Tischkreissägen mit einem klappbaren Untergestell.

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