Walimex
Walimex pro 1,4/85 mm
9 Testberichte
4 Varianten ab 322,00 €
Über Walimex pro 1,4/85 mm
Das Walimex pro 1,4/85 mm ist ein lichtstarkes Tele-Festbrennweitenobjektiv, das durch seine solide Leistung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besticht. Besonders geeignet ist es für Fotografie-Enthusiasten und professionelle Anwender, die Wert auf manuelle Scharfstellung und herausragende Bildqualität legen. Getestet wurde das Objektiv unter anderem von ColorFoto im Jahr 2010. In der Kategorie der Festbrennweiten sticht das Walimex pro 1,4/85 mm durch seine Lichtstärke und Verarbeitung hervor.
Stärken und Besonderheiten
Das Walimex pro 1,4/85 mm überzeugt mit seiner hohen Lichtstärke von f/1.4, was auch bei schlechten Lichtverhältnissen hervorragende Ergebnisse ermöglicht. Die manuelle Fokussierung ist präzise und angenehm zu bedienen, während die Verarbeitung des Objektivs als hochwertig eingestuft wird. Aufgrund seiner Bildqualität zeigt das Objektiv, insbesondere bei großen Blendenzahlen, solide Resultate am Vollformat. Besonders lobenswert ist die für den günstigen Preis hohe Objektivgüte.
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Typ | Tele-Festbrennweite |
| Brennweite | 85.0 mm |
| Anfangslichtstärke | 1.40 f |
| Bajonett-Kompatibilität | Canon EF, Canon EF-S, FourThirds, Nikon F, Pentax K, Sony A |
| Gewicht | 480 g |
Was die Tester sagen
Die Tester heben besonders die gleichmäßige Abbildungsqualität des Objektivs hervor, auch bei Offenblende. Trotz leichter Schwächen bei Kontrast und Vergütung überzeugt das Walimex pro 1,4/85 mm in den meisten Testumgebungen.
"Ein klassisches Porträttele mit Lichtstärke 1,4 für 260 Euro - das ist verdächtig. Doch die Messtechnik gibt Entwarnung [...] Wer die Wirkung der geringen Schärfentiefe braucht und manuell scharfstellt, bekommt sie hier zum Discount-Preis." – ColorFoto
Unser Fazit
Das Walimex pro 1,4/85 mm bietet eine insgesamt gute Performance und erhält eine solide Bewertung von 73.8%. Trotz seiner Schwächen wie fehlendem Autofokus und niedrigerem Kontrast auf Offenblende punktet das Objektiv mit seiner Qualität und Vielseitigkeit. Für Users, die manuelles Scharfstellen nicht scheuen, stellt es in seiner Preisklasse eine interessante Wahl dar.
+Vorteile
- ✓Sehr lichtstark
- ✓Gute Verarbeitung
- ✓Manueller Fokus gut bedienbar
- ✓Bildqualität für den Preis gut
- ✓Auch am Vollformat solide Leistung
- ✓Hohe Objektivgüte
- ✓Gute Ausstattung
−Nachteile
- ✗Kein Autofokus
- ✗Niedriger Kontrast bei Offenblende
- ✗Streulichtanfälligkeit
- ✗Chromatische Aberration
- ✗Kein Bildstabilisator
Fazit
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (22)
Detailreich
Ein klassisches Porträttele mit Lichtstärke 1,4 für 260 Euro - das ist verdächtig. Doch die Messtechnik gibt Entwarnung, denn zwar ist auch abgeblendet die Mitte etwas schärfer als die Ecken, doch insgesamt ist das Resultat solide und liegt nur knapp hinter dem des Zeiss 1,4/85 mm. Wer die Wirkung der geringen Schärfentiefe braucht und manuell scharfstellt, bekommt sie hier zum Discount-Preis. Offen ist der Kontrast allerdings insgesamt etwas niedrig.
Detailreich
An der Nikon D300 kann der Exot ohne AF überzeugen: Mit einer selbst bei Blende 1,4 erstaunlich gleichmäßigen Abbildungsqualität, die sich bei 2,8 nochmal steigert, ergibt sich ein richtig gutes Ergebnis. Allerdings spiegeln sich ungünstig stehende Lichtquellen im Bild sichtbar an den offensichtlich nicht optimal vergüteten Linsenoberflächen.
Detailreich
Lichtstärke 1,4 für 260 Euro, da kann man den fehlenden AF verschmerzen, und auch die in der Mitte deutlich bessere Schärfe bei offener Blende ist für die Anwendung bei Porträts kaum störend. Bei 2,8 ist dann alles im grünen Bereich. Mit einer besseren Vergütung [gegen Reflexionen] gäbe es eine Empfehlung.
Detailreich
Das Porträt-Schnäppchen von Walimex kann an der Alpha 350 nicht voll überzeugen. Offen ist der ganze Bildbereich mittelmäßig, und bei Blende 2,8 schafft es der Bereich bis zum oberen Rand zu einem guten Ergebnis. Doch dann kommt der Preis von 260 Euro ins Spiel und macht den Exoten ohne AF zum Schnäppchen...
Blende 2,8
Das koreanische, 250 Euro günstige Objektiv zeigt recht große Unterschiede zwischen Mitte und Rand, die beim Abblenden sogar noch zulegen: Die Bildmitte erscheint abgeblendet deutlich kontrastreicher als offen, während die Ränder nur maßvoll zulegen. Dazu kommen Schwächen in der Vergütung, die zu Artefakten bei kontrastreichen Motiven führen.
Blende 2,8
Wiederum sehr ungleichmäßig, auch abgeblendet, aber insgesamt solide in Auflösung und Kontrast. Wegen der Vergütungsprobleme nicht empfohlen. Gegenlicht kann zu unschönen Lichtflecken im Bild führen.
Blende 2,8
Walimex zum Dritten: Die Abbildungsleistung ist für den günstigen Preis und die üppige Lichtstärke in Ordnung. Doch die Reflexionen verhindern eine Empfehlung.
Lichtriese oder Scherbenhaufen?
Schnäppchenjäger erhalten […] auf jeden Fall eine lichtstarke Porträtoptik, die durchaus in der Lage ist, ein Motiv schön und vor allem scharf abzubilden. Anspruchsvollere Fotografen werden vermutlich durch die auffälligen chromatischen Aberrationen von einem Kauf der Optik abgehalten…
Festbrennweiten für Nikon in Test
Gemessen an der Bildqualität ist das Walimex ein wahrer Preisknüller. Doch das manuelle Fokussieren, vor allem mit offener Blende, ist nur etwas für geübte Fotografen.
Die Lichtstarken
Hat Canon [mit dem 1,2/85 mm L II USM] offen einen leichten Vorsprung bei der Auflösung, so Walimex beim Kontrast.
Die Lichtstarken
Das pro 1,4/85 mm kann als Porträtobjektiv gefallen, auch wenn die Vergütung nicht optimal ist und keine Spitzenwerte in der Bildschärfe erreicht werden. Aber es zeigen sich auch keine großen Schwächen…
28x feste Brennweite
Vignettierung (Offenblende/2-fach abgeblendet: 0,9/0,3 Blendenstufen; Verzeichnung: -0,1%; chromatische Aberration: 0,5 Pixel
28x feste Brennweite (Teil 2)
Vignettierung (Offenblende/2-fach abgeblendet): 0,8/0,2 Blendenstufen; Verzeichnung: -0,1%; chromatische Aberration: 0,5 Pixel
168 Objektive im Test (Teil 5)
Die Abbildungsleistung ist für den günstigen Preis und die üppige Lichtstärke in Ordnung. Doch die Reflexionen verhindern eine Empfehlung.
168 Objektive im Test
Wiederum sehr ungleichmäßig, auch abgeblendet, aber insgesamt solide in Auflösung und Kontrast. Wegen der Vergütungsprobleme nicht empfohlen. Gegenlicht kann zu unschönen Lichtflecken im Bild führen.
Die Lichtstarken
Die Porträt-Optik taugt schon bei offener Blende an der Vollformatkamera, denn sie liefert bereits bei Blende 1,4 eine gute Schärfe und dies recht gleichmäßig. Ungewöhnlich ist, dass beim abblenden vor allem die Mitte zulegt. Empfehlenswertes Objektiv zum Schnäppchenpreis von 300 Euro.
Die Lichtstarken
Für gerade 300 Euro ist das Porträtobjektiv ein günstiger Kauf, der aber erst abgeblendet in der Bildmitte und in einem weiten Bereich des Bildfelds überzeugt. Die Ecken bleiben auch bei Blende 2,8 unter den Erwartungen.
Voll im Bild
Die Bildqualität ist insgesamt sehr gut, bei offener Blende muss man am linken/rechten Bildrand und in den Bildecken Abstriche machen. Bei Blende 2,8 ist die Auflösung im ganzen Bildfeld sehr hoch. Abblenden verringert auch die Vignettierung.
Vollformat-Objektive für Canon
Auflösung: 90%, Objektivgüte: 89%, Ausstattung: 67%, Autofokus: 0%
Vollformat-Objektive für Nikon
Das Walimex ist ein echtes Schnäppchen: Sensationelle Lichtstärke, fühlt sich hochwertig an und macht super Bilder, wenngleich die Auflösung nicht ganz mit den Bestplatzierten mithalten kann.
Licht-Künstler für höchste Qualität (Teil 3)
Auflösung: 73 Punkte, Objektivgüte: 91 Punkte, Ausstattung: 83 Punkte, Autofokus: 0 Punkte
Die besten Linsen der Königsklasse (Teil 3)
Die Werte für Auflösung / Objektivgüte / Ausstattung / Autofokus: 67 / 91 / 83 / 0.
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9 Testberichte







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