Tamron
Tamron AF 3,5/180 mm Macro
16 Testberichte
Über Tamron AF 3,5/180 mm Macro
Das Tamron AF 3,5/180 mm Macro Objektiv ist ein festbrennweitiges Teleobjektiv, das sich perfekt für Makrofotografie-Enthusiasten eignet. Insbesondere Naturfotografen, die sich der Detailaufnahme von Insekten und Pflanzen widmen, werden von diesem Objektiv profitieren. Es zeichnet sich durch seine hervorragende Bildqualität aus und wurde von renommierten Testmagazinen, wie CHIP FOTO VIDEO und FOTOTEST, zwischen 2013 und 2016 eingehend bewertet. In der Kategorie der Makro-Objektive gehört es zur Oberklasse, wobei einige technische Einschränkungen genannt werden.
Stärken und Besonderheiten
Besonders hervorgehoben wird die ausgezeichnete Bildqualität des Tamron AF 3,5/180 mm Macro, die selbst anspruchsvolle Fotografen überzeugen dürfte. Die Korrektur von chromatischen Aberrationen und Verzeichnungen gehört zum Besten, was in dieser Preis- und Leistungsklasse zu finden ist. Mit einer Anfangsbrennweite von 180 mm ist es überdurchschnittlich für die Makrofotografie geeignet. Ein weiteres Highlight ist die Filter Effect Control, die kreative Möglichkeiten eröffnet. Insgesamt bietet das Objektiv eine stabile Konstruktion, auch wenn der Autofokus nicht zur schnellsten seiner Art gehört.
| Technisches Highlight | Detail |
|---|---|
| Typ | Tele-Festbrennweite |
| Brennweite | 180 mm |
| Anfangslichtstärke | f/3.5 |
| Bajonett-Kompatibilität | Canon EF, Nikon F (DX/FX), Sony A |
| Filterdurchmesser | 72 mm |
Was die Tester sagen
Tester lobten die hervorragende Abbildungsqualität und Schärfe des Tamron-Objektivs, insbesondere bei abgeblendeter Nutzung. Kritisch wurden hingegen die deutliche Vignettierung und der Randabfall der Auflösung bei Offenblende betrachtet. Der Autofokus wird als in Situationen mit wenig Licht langsam beschrieben.
FOTOTEST (2015-02-01): "Trotz Innenfokussierung recht lauter Autofokus, der nicht zur schnellsten Truppe gehört. Gute Fertigungsqualität."
Unser Fazit
Insgesamt überzeugt das Tamron AF 3,5/180 mm Macro mit einer guten Gesamtbewertung von 76,9 % und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist besonders für Fotografen geeignet, die Wert auf exakte Makroaufnahmen und hohe Bildqualität legen. Die Besonderheiten, wie die Filter Effect Control, bieten kreative Möglichkeiten, während die erwähnten Einschränkungen bei Offenblende beachtet werden sollten.
+Vorteile
- ✓Besonderes Extra: Filter Effect Control
- ✓Sehr gute Bildqualität
- ✓Chromatische Aberration und Verzeichnung sind optimal korrigiert
−Nachteile
- ✗Bei Anfangsöffnung: deutliche Vignettierung und Randabfall der Auflösung
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (22)
Festbrennweiten
Auch das Tamron-Tele kann bedenkenlos mit offener Blende genutzt werden und zeichnet hier schon bis in die Ecken scharf.
Leistungsträger
Die Ergebnisse ähneln denen des Sigma 150 mm. Auch hier überzeugt die über das gesamte Bildfeld sehr homogene Schärfe - ebenfalls eine Empfehlung.
Gute Leistung
Mit sehr ähnlichen Ergebnissen wie das Sigma beendet das ebenfalls nur 650 Euro teure Tamron die Testprozedur: Minimal besseren Kontrastwerten steht die etwas höhere Vignettierung gegenüber - empfehlenswert.
Gute Leistung
Das Tamron kann sich bei 100 Euro niedrigerem Preis mit etwas besseren Werten für Kontrast und Auflösung als das Sigma 3,5/180 mm ebenfalls die Empfehlung verdienen.
Profiliga
Besonders die Ecken, aber auch die Bildmitte sind offen zu kontrastarm. Erst abgeblendet kommt es auf gute Werte - doch Blende 7 bei 180 mm setzt viel Licht voraus.
Profiliga
Das solide Tele rafft sich nur zu einer durchschnittlichen Leistung auf und liefert nicht ganz so kontrastreiche Biler wie die Konkurrenz.
Näher dran
Tamron liefert das bessere Hundertachtziger für die EOS 450D und das auch noch zum etwas günstigeren Preis. Auch bei voller Öffnung gleichmäßig gute Schärfe über das ganze Bildfeld...
Näher dran
Etwas günstiger als das Sigma [EX 3,5/180 mm Macro] geht das Tamron in die Konkurrenz, doch es muss sich auch mit einer mittleren Leistung zufriedengeben: Besonders offen verlaufen die Kontrastkurven tiefer als erwartet, was angesichts des Top-Ergebnisses an der Canon EOS 450D sehr überrascht.
Stich ins Blaue
Bei offener Blende deutliche Vignettierung und moderater Leistungsabfall am Bildrand. Abgeblendet Top-Bildqualität. Vom geringen Randabfall abgesehen sehr scharfe Bilder mit guter Kontrastwiedergabe. Qualität kann sich sehen lassen.
Bis in die Ecken scharf?
Bei offener Blende kann das Tamron nicht überzeugen, denn die Kontrastwerte fallen deutlich zu niedrig aus. Abblenden hilft, doch insgesamt bleibt nur ein unterdurchschnittliches Resultat.
Scharf bis in die Ecken
Für eine Tele-Festbrennweite ist ein Ergebnis bei offener Blende etwas enttäuschend. Abblenden steigert den Kontrast in der Mitte wie den Ecken jedoch deutlich...
Scharf bis in die Ecken
Das Tele rafft sich erst abgeblendet in der Mitte zu richtig guter Leistung auf. Die Ecken bleiben auch bei Blende 7 etwas kontrastarm. Allerdings kostet das Tamron auch nur sehr faire 650 Euro.
In die Ferne
Das sehr günstige Tamron muss ohne Stabilisator auskommen und macht seine Sache sehr gut mit gleichmäßiger Schärfe überall. Der Randabfall auch des Kontrasts ist gering, damit offen einsetzbar.
In die Ferne
Das vergleichsweise günstige Teleobjektiv bietet zwar keinen Stabilisator, doch ist die Abbildung bereits bei offener Blende absolut überzeugend – eines der besten Ergebnisse an der D7000. Abblenden hebt Schärf und Kontrast in den Ecken an…
Makro-Objektive im Labor getestet (Teil 1)
Modernste Herstellungstechnologien sorgen für eine hervorragende Bildqualität. Der anschlussabhängige HSM Antrieb bietet die geräuschlose und schnelle Fokussierung sowie die Möglichkeit, jederzeit manuell in die automatische Schärfeinstellung einzugreifen. Auf jeden Fall ein Objektiv für gehobene Ansprüche.
168 Objektive im Test
Von der deutlichen Vignettierung und dem Randabfall der Auflösung bei Anfangsöffnung abgesehen kann sich die Bildqualität sehen lassen. Abgeblendet um zwei Stufen ist sie sogar hervorragend.
Makro-Objektive
Pro: Mit maximal 1.240 Linienpaaren (Blende F/4,0) kann sich das Tamron deutlich von der Konkurrenz absetzen. Lichtausbeute bis in die Ecken und das sogar bei Offenblende. Kontra: Der Autofokus ist nicht nur laut, er arbeitet zudem extrem langsam. Kein Autofokus bei Nikon D40, D40X und D60.
Weit hergeholt
Das schon länger erhältliche Tamron 180 mm Macro zeigt sehr gute Leistungen, ist aber nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
Objektive Test Top 5 Makro (Teil 4)
Von der deutlichen Vignettierung und dem Randabfall der Auflösung bei Anfangsöffnung abgesehen, kann sich die Bildqualität sehen lassen. Abgeblendet um zwei Stufen ist sie sogar hervorragend. Chromatische Aberration und Verzeichnung sind tadellos korrigiert.
Extrascharfe Objektive
Wenn man scheu Objekte, wie Insekten oder Reptilien, fotografiert, macht sich die lange Brennweite des Tamron bezahlt. […] Das Makroobjektiv verfügt über Tamrons Standard-Autofokusmotor, welcher in Situationen mit wenig Licht langsam werden kann. Dem Objektiv fehlt außerdem ein Fokussierbegrenzer. […] Positiv zu erwähnen ist das interne Fokussystem, so dass während des Fokussierens der Tubus nicht ausfährt. Die Bildqualität ist gut und die Schärfe bleibt von Offenblende f/3,5 bis f/16 ausreichend erhalten.
Makro-Objektive vom Feinsten!
Bei offener Blende deutliche Vignettierung und moderater Leistungsabfall am Bildrand. Abgeblendet Top-Bildqualität. Vom geringen Randabfall abgesehen, sehr scharfe Bilder mit guter Kontrastwiedergabe. Qualität kann sich sehen lassen. Trotz Innenfokussierung recht lauter Autofokus, der nicht zur schnellsten Truppe gehört. Gute Fertigungsqualität.
Makro-Objektive für Canon
Auflösung: 95 %, Objektivgüte: 96 %, Ausstattung: 74 % Autofokus: 56 %, Preis/Leistung: 70 %
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