Tamron
Tamron AF 2,8/90 mm SP Di Macro
38 Testberichte
Über Tamron AF 2,8/90 mm SP Di Macro
Das Tamron AF 2,8/90 mm SP Di Macro ist ein Makro-Objektiv von Tamron und richtet sich an Fotografen, die hohe Ansprüche an Bildqualität und Detailgenauigkeit stellen. Dieses Tele-Festbrennweiten-Objektiv ist vor allem für Nahaufnahmen geeignet und bietet sich für Naturfotografie, Porträts und technische Fotografie an. Es wurde von verschiedenen Fachzeitschriften wie CHIP FOTO VIDEO und ColorFoto getestet und schnitt insgesamt mit der Note "Sehr gut" ab. In der Kategorie der Tele-Festbrennweiten hebt es sich durch seine exzellente Auflösung und Objektivgüte hervor.
Stärken und Besonderheiten
Das Tamron AF 2,8/90 mm SP Di Macro zeichnet sich durch eine besonders scharfe Abbildungsqualität aus, die bereits ab Offenblende konstant hohe Leistungen erbringt. Es gibt praktisch keine sichtbare Verzeichnung oder Vignettierung, sodass es sich ideal für die präzise Fotografie eignet. Mit einem robusten Makromodus und hervorragendem Bokeh liefert das Objektiv harmonische Unschärfen, die in dieser Klasse bemerkenswert sind. Obwohl es ohne Bildstabilisator auskommt, bleibt die Leistung für seine Kategorie überdurchschnittlich.
| Technische Merkmale | Details |
|---|---|
| Brennweite | 90 mm |
| Anfangslichtstärke | f/2.8 |
| Bajonett-Kompatibilität | Canon EF, Nikon F (DX/FX), Pentax K, Sony A |
| Makro-Fähigkeit | Ja (Makro 1:1) |
| Gewicht | 405 g |
Was die Tester sagen
Tester loben insbesondere die hohe Auflösungsleistung und die ausgezeichnete Objektivgüte des Tamron AF 2,8/90 mm SP Di Macro. Die Ausstattung wird als zufriedenstellend bewertet, während der Autofokus aufgrund von Lautstärke und Geschwindigkeit teilweise kritisiert wird. Insgesamt sticht das Preis-Leistungs-Verhältnis positiv hervor.
„…die Leistung stimmt bereits offen bis in die Ecken. Blende 5,6 hebt denn Kontrast und Auflösung noch einmal über das ganze Bildfeld an – ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis…“ ColorFoto (2016-09-01)
Unser Fazit
Mit einer Gesamtbewertung von 85,4% unterstreicht das Tamron AF 2,8/90 mm SP Di Macro seine Stärken in Bildqualität und Vielseitigkeit. Es ist besonders für anspruchsvolle Hobby- und Profi-Fotografen geeignet, die ein verlässliches Makro-Objektiv ohne Bildstabilisator suchen. Trotz einiger Schwächen beim Autofokus bieten die hohe Auflösung und die hervorragende Objektivgüte starke Argumente für dieses Objektiv.
+Vorteile
- ✓Scharf im ganzen Bild ab Offenblende
- ✓Keine nennenswerte Verzeichnung pder Vignettierung
- ✓Kaum chromatische Aberration
- ✓Hohe Objektivgüte
- ✓Makromodus
- ✓Autofokus-Treffsicherheit
- ✓Gut greifbarer, breiter Fokusring
- ✓Harmonische Unschärfen (Bokeh)
−Nachteile
- ✗Kein integrierter Bildstabilisator
- ✗Kunststoff-lastig
- ✗Lauter, etwas langsamer Autofokus
Fazit
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (53)
Hohe Ansprüche
Mit extrem hoher Auflösung bis in die Bildecken erreicht das Tamron 2,8/90 die höchste Punktzahl aller Objektive im Test.
Hohe Ansprüche
Das Tele zeigt sich ohne nennenswerte Schwächen und eine sehr gleichmäßige Leistung über das gesamte Bildfeld.
Vollformat-Problem
Das Neunziger von Tamron muss sich einen Punktabzug für die Zentrierung gefallen lassen und landet mit einer etwas niedrigeren Auflösung knapp hinter den anderen Festbrennweiten.
Vollformat-Problem (Teil 2)
Das Tamron kann sich die höchste Punktzahl im Testfeld sichern, obwohl die Zentrierung eher mäßig ist. Doch den einen Punkt Abzug holt das Tele mit hohen Kontrasten schon bei offener Blende wieder auf.
Qualität - 25 Standardbrennweiten
Das Tamron-Macro überzeugt schon bei offener Blende mit einer gleichmäßigen Abbildung über das gesamte Bildfeld. Abgeblendet kann es sogar noch etwas zulegen.
Qualität - 25 Standardbrennweiten
Das Tamron kann die Qualität des Sigma [EX 2,8/70 mm DG Macro] nur abgeblendet erreichen. Bei voller Öffnung ist die Schärfe insgesamt geringer, aber gleichmäßig über die Bildfläche verteilt.
Kontrastreich
Gutes Makro-Tele von Tamron... Wie immer zweiter Sieger hinter dem Sigma, das besonders offen alles noch ein bisschen besser macht.
Kontrastreich
Es zeichnet sich sowohl durch eine minimale Verzeichnung aus als auch durch eine gleichmäßig gute Schärfe über den gesamten Bildbereich, die sich durch abblenden noch weiter steigern lässt.
Stich ins Blaue
Bei offener Blende könnte die Bildqualität höher sein, aber Abblenden um zwei Stufen verleiht dem Tamron Flügel.
Bis in die Ecken scharf?
Offen schwächeln die Ränder, erst abgeblendet bietet sich beim Tamron... eine solide Leistung. Für diesen Makro-Typus ist das Sigma 2,8/105 die bessere Wahl, doch erhält auch das Tamron ein "Digital Empfohlen".
Bis in die Ecken scharf?
Solide in den Durchschnitt fügt sich das Neunziger von Tamron, das vor allem mit der Schwäche an Ecken und Rändern bei offener Blende Punkte einbüßt. Erst bei Blende 5,6 ziehen auch die Bildränder auf gute Werte nach.
Bis in die Ecken?
Abgeblendet erreicht das Tamron ein sehr gutes Ergebnis. Offen gilt das nur für die Bildmitte, während die Ecken offen deutlich nachlassen. Dies sind ungünstige Voraussetzungen für nachträgliche Schärfekorrekturen am Rechner.
14 Makrospezialisten im Vergleichstest
Auch das Tamron kann seine hohe Objektivgüte, besonders durch die praktisch nicht vorhandene Verzeichnung, unter Beweis stellen und erreicht hier völlig verdient eine sehr gute Bewertung. Auflösung und Autofokus kommen allerdings nicht ganz so weit nach vorn, sind aber immer noch im guten Bereich, wobei die Fokusleistung die Bestnote nur denkbar knapp verfehlt.
14 Makro-Spezialisten im Vergleichstest
In Sachen Objektivgüte setzt sich das Tamron vor dem Tokina [2,8/100 mm] an die Spitze. Dazu tragen hauptsächlich die praktisch nicht vorhandene Verzeichnung sowie die extrem geringe chromatische Aberration (unerwünschte Farbsäume) von nur 0,13 Pixel bei. Die Auflösung erreicht eine sehr gute Wertung.
14 Makro-Spezialisten im Vergleichstest
Tamrons Makro hinkt am Sony-Bajonett den Leistungen des Konkurrenten Sigma ein gutes Stück hinterher. Einzig bei der Autofokus-Messung legt das Tamron die Messlatte vor. Auffällig und zur Abwertung führend ist die sehr starke chromatische Aberration von 0,85 Pixel; die mit Abstand höchste aller getesteten Objektive. Insgesamt erreicht das Objektiv gerade noch eine gute Wertung.
Makrospezial: Ganz nah
Die Abbildungsleistung in den Ecken ist zwar bei offener Blende etwas schwächer, legt jedoch bei Blende 5,6 ordentlich zu.
Makrospezial: Ganz nah
Weil die Kontrastkurven zwar gleichmäßig, aber etwas niedriger verlaufen, hat das Tamron gegenüber dem Sigma [EX 2,8/70 mm DG Macro] das Nachsehen - trotzdem ein gutes Ergebnis.
Scharf bis in die Ecken
Das günstigste der Makros zeigt sich sehr gleichmäßig über das Bildfeld und kann insgesamt überzeugen. Wenn die Blende um zwei Stufen geschlossen wird, lässt sich noch etwas mehr an Schärfe herauskitzeln.
Scharf bis in die Ecken
Auch das Tamron aus der Makro-Riege kann überzeugen, wenn auch die Bildecken bei offener Blende noch steigerungsfähig sind. Doch bei Blende 5,6 ist dann alles bestens...
Fünf Spezialisten für qualitativ hochwertige Aufnahmen
Mechanik & Bedienung: Kommt, trotz einiger Ähnlichkeiten, nicht ganz an das zweitplatzierte 100er Tokina [AT-X 2,8/100 mm Macro] heran, auch der AF ist lauter. Weder Ultraschall-Motor, Innenfokussierung noch Bildstabilisator. Ansonsten klassenübliche Ausstattung.
Groß auf Entfernung
Erst ab Blende 4 zeigt das Tamron, was in ihm steckt und liefert auch bei zugezogener Blende 22 gute Ergebnisse [in der Auflösung]. Tamrons 90mm Makro bleibt, wie auch andere Tele-Makros, frei von Verzeichnung.
Schärfe und Kontrast
5,5 Punkte über dem Durchschnitt liegt die Leistung des Tamron Neunziger an der Eos 7D – das ist absolut gesehen ein guter Wert, aber im aktuellen Testfeld noch nicht der beste.
Schärfe und Kontrast (Teil 2)
An der D7000 funktioniert das Tamron-Makro prächtig und kann mit sehr guten Werten in der Bildmitte glänzen, die zum Rand hin kaum nachlassen. Damit ist das knapp 400 Euro teure Sonderangebot der teureren Konkurrenz absolut ebenbürtig.
Schärfe und Kontrast
Das Tamron überzeugt auch an der Pentax und kann in den Bereich der höchsten Punktzahlen vordringen. Offen sind die Werte bereits sehr gut, und bei Blende 5,6 werden dann in der Bildmitte Top-Auflösungswerte erreicht.
Schärfe und Kontrast (Teil 4)
Auch an der A55V liefert das Tamron-Makro, das mit 400 Euro das günstigste in der Runde ist, eine sehr gute Leistung ab – und das sehr gleichmäßig über das gesamte Bildfeld. Schon bei offener Blende gibt es absolut nichts auszusetzen.
Makro-Objektive im Labor getestet (Teil 1)
Das legendäre 90mm F2,8 gibt es in verschiedenen jeweils verbesserten Ausführungen seit über 30 Jahren und steht damit für eine lange Makrotradition und ausgezeichnete Erfahrung von Tamron in diesem Bereich. Dieses leichte Super Performance ( SP) Makro-Objektiv bildet im Maßstab 1:1 ab und bietet höchste Leistung für gestochen scharfe Abbildungen vor angenehm verlaufendem Hintergrund.
Makro-Objektive im Labor getestet (Teil 2)
Das Tamron 90 mm wird häufig als Porträt-Makro bezeichnet, da die Brennweite sich auch in idealer Weise für Porträt-Aufnahmen eignet. Nach wie vor lässt sich auch die neue Version an Vollformat bzw. analogen Kameras verwenden.
Makro-Objektive im Labor getestet (Teil 3)
Das Tamron 90 mm bietet eine tolle Leistung zum fairen Preis. Typische Probleme wie Vignettierung und Verzeichnung wurden auf ein Minimum reduziert, wodurch das Tamron satte 97 Prozent in der Objektivgüte abräumt. Ein Stabilisator ist im Preis allerdings nicht inbegriffen.
Makro-Objektive im Labor getestet (Teil 4)
Das legendäre 90mm F2,8 gibt es in verschiedenen jeweils verbesserten Ausführungen seit über 30 Jahren und steht damit für eine lange Makrotradition und ausgezeichnete Erfahrung von Tamron in diesem Bereich. Dieses leichte Super Performance (SP) Makro-Objektiv bildet im Maßstab 1:1 ab und bietet höchste Leistung für gestochen scharfe Abbildungen vor angenehm verlaufendem Hintergrund.
168 Objektive im Test
Das Tamron könnte bei offener Blende vor allem am Bildrand höher auflösen. Abgeblendet um zwei Stufen läuft das Objektiv zur Höchstform auf. Bei Blende 5,6 ist die Auflösung insgesamt deutlich höher. Leider wird aber auch der Randabfall vergrößert.
168 Objektive im Test (Teil 6)
Das Tamron könnte bei offener Blende vor allem am Bildrand höher auflösen. Abgeblendet um zwei Stufen läuft das Objektiv zur Höchstform auf. Bei Blende 5,6 ist die Auflösung insgesamt deutlich höher. Leider wird aber auch der Randabfall vergrößert.
168 Objektive im Test
Das Tamron könnte bei offener Blende vor allem am Bildrand höher auflösen. Abgeblendet um zwei Stufen läuft das Objektiv zur Höchstform auf.
Bis in die Ecken
Auch das Neunziger von Tamron zeigt zumindest abgeblendet eine exzellente Leistung mit hohen Kontrasten bis in die Bildecken. Offen bleiben die Ränder etwas zurück…
Bis in die Ecken
…eines der besten Objektive für die D800. Bei offener Blende schon sehr gut, steigern sich die Messwerte noch einmal, wenn abgeblendet wird.
Bis in die Ecken (Teil 3)
Abblenden lässt die Auflösung fast unverändert, hebt aber den Eckkontrast merklich an…
Starke Festbrennweiten
Das 2,8/90 ist ein sehr gutes Tele-Makro für beide Canon-SLRs mit Stabilisator zum angemessenen Preis.
Starke Festbrennweiten
An der EOS 5D MArk III fallen die Ecken zwar etwas stärker, aber immer noch sehr moderat ab.
Scharf geurteilt (Teil 5)
Optik: 90%, Mechnik: 83%
Bestes Makro für Canon
Auflösung: 91% Objektivgüte: 99% Ausstattung: 75% Autofukus: 62%
Makros für Sony
Auflösung / Objektivgüte / Ausstattung / Autofokus in Punkten: 96 / 93 / 83 / 80
Makro-Objektive für Sony
Die Werte für Auflösung/ Objektivgüte/ Ausstattung/ Autofokus: 83 / 95 / 83 / 71.
Extrem scharfe Detail-Aufnahmen (Teil 1)
Auflösung (50%): 88 von 100 Punkten; Objektivgüte (25%): 99 von 100 Punkten; Ausstattung (15%): 75 von 100 Punkten; Autofokus (10%): 62 von 100 Punkten.
Extrem scharfe Detail-Aufnahmen (Teil 2)
Auflösung (50%): 100 von 100 Punkten; Objektivgüte (25%): 96 von 100 Punkten; Ausstattung (15%): 82 von 100 Punkten; Autofokus (10%): 66 von 100 Punkten.
Extrem scharfe Detail-Aufnahmen (Teil 3)
Auflösung (50%): 96 von 100 Punkten; Objektivgüte (25%): 95 von 100 Punkten; Ausstattung (15%): 83 von 100 Punkten; Autofokus (10%): 73 von 100 Punkten.
Lichtkünstler für Vollformat-Sensoren (Teil 2)
Auflösung: 93 %; Objektivgüte: 97 %; Ausstattung: 82 %; Autofokus: 82 %.
Tele-Objektive im Test
Schon offen zeigt das Makro von Tamron nur einen moderaten Randabfall.
Makros für extrem scharfe Details
Auflösung: 88%, Objektivgüte: 99%, Ausstattung: 75%, Autofokus: 62%
Makro-Objektive für Nikon APS-C
Auflösung: 100%, Objektivgüte: 96%, Ausstattung: 82%, Autofokus: 66%
Makro-Objektive für Sony APS-C
Plus: Kaum Verzeichnung, geringe Vignettierung, preiswert. Minus: Schärfeabfall in den Ecken, Farbsäume bei Offenblende.
Porträt-Profis
…die Leistung stimmt bereits offen bis in die Ecken. Blende 5,6 hebt denn Kontrast und Auflösung noch einmal über das ganze Bildfeld an – ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis…
Makro-Objektive für Canon
Auflösung: 92 %, Objektivgüte: 100 %, Ausstattung: 79 % Autofokus: 62 %, Preis/Leistung: 92 %
Makro-Objektive für Nikon
Auflösung: 99 %, Objektivgüte: 91 %, Ausstattung: 78 % Autofokus: 64 %, Preis/Leistung: 98 %
Makro-Objektive für Sony
Auflösung: 93 %, Objektivgüte: 91 %, Ausstattung: 91 % Autofokus: 64 %, Preis/Leistung: 86 %
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