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Sony Zeiss Planar T* 1,4/85 mm
17 Testberichte
Über Sony Zeiss Planar T* 1,4/85 mm
Das Sony Zeiss Planar T* 1,4/85 mm ist ein hochwertiges Tele-Festbrennweiten-Objektiv, das insbesondere für professionelle Fotografen und ambitionierte Amateure entwickelt wurde. Mit seiner außergewöhnlichen Lichtstärke von f/1.4 ist es ideal für Porträtfotografie und Situationen mit schwierigen Lichtverhältnissen. Die zahlreichen Tests, unter anderem von ColorFoto und CHIP FOTO VIDEO im Jahr 2014, attestieren dem Objektiv eine hochwertige Verarbeitung und hervorragende optische Eigenschaften. Es gehört zur gehobenen Klasse der Festbrennweiten-Objektive und überzeugt mit präziser Bildqualität und umfangreichen Anschlussmöglichkeiten.
Stärken und Besonderheiten
Überragende Eigenschaften des Sony Zeiss Planar T* 1,4/85 mm sind die hohe Lichtstärke und die exzellente Objektivgüte, die für eine bemerkenswerte Bildqualität sorgen – insbesondere bei kleineren Blendenöffnungen ab 2,8. Die geringe Verzeichnung und der sehr gut bedienbare Fokussierring sprechen ebenfalls für dieses Modell. Anders als viele Konkurrenzprodukte in dieser Klasse, bietet es einen robusten Autofokus, der präzise arbeitet. Im Vergleich zu typischen Festbrennweiten-Objektiven fällt das relativ hohe Gewicht auf, was jedoch durch die solide Verarbeitung gerechtfertigt ist.
| Technische Spezifikation | Details |
|---|---|
| Typ | Tele-Festbrennweite |
| Brennweite | 85.0 mm |
| Anfangslichtstärke | f/1.4 |
| Bajonett-Kompatibilität | Canon EF, Canon EF-S, Nikon F (DX/FX), Pentax K, Sony/Minolta A |
| Gewicht | 560 g |
Was die Tester sagen
Tester loben insbesondere die hochwertige Verarbeitung und die optische Qualität bei kleineren Blendenöffnungen. Die Einschränkungen bei offener Blende führen zu Kritik, ebenso wie der hohe Preis und das Fehlen eines Bildstabilisators. Insgesamt wird das Objektiv jedoch als hervorragendes Porträt-Objektiv gewertet.
"Es handelt sich trotz gleicher Lichtstärke 1,4 um eine andere Rechnung als bei Canon/Nikon. Bei 1,4 schwächere Randbereiche, doch bei Blende 2,8 sichtbar besser, und bei 5,6 ist die Bildqualität sehr gut bis in die Ecken […] nicht billig, aber ein gutes Porträtobjektiv mit AF – empfohlen." ColorFoto, 2014-09-01
Unser Fazit
Das Sony Zeiss Planar T* 1,4/85 mm setzte im Test eine überzeugende Leistung mit einem Endergebnis von 78.8% (Gut). Es ist besonders geeignet für Fotografen, die höchste Qualität bei der Porträtfotografie suchen und bereit sind, auf einen Bildstabilisator zu verzichten. Die Kombination aus solider Verarbeitung und exzellentem Autofokus sind ebenso Vorteile wie die hohe Lichtstärke, wohingegen chromatische Aberrationen und der hohe Preis als Nachteile wahrzunehmen sind.
+Vorteile
- ✓Hohe Lichtstärke
- ✓Geringe Verzeichnung
- ✓Hochwertige Verarbeitung
- ✓Gut bedienbarer Fokussierring
- ✓Sonnenblende im Lieferumfang
- ✓Hohe Objektivgüte
- ✓Sehr guter Autofokus
−Nachteile
- ✗Sichtbare chromatische Aberrationen
- ✗Hoher Preis
- ✗Kein Bildstabilisator
- ✗Kein Ultraschallmotor
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (32)
Gute Leistung
Mit seiner üppigen Lichtstärke ist das Zeiss ein klassisches Portrait-Tele. Einerseits ermöglicht die hohe Lichtstärke eine schmale Schärfezone, um Gesichter freizustellen. Andererseits kann das immerhin 1300 Euro teure Zeiss weder offen noch abgeblendet völlig überzeugen. So bleibt es ein Spezialobjektiv mit mäßiger Eignung für allgemeine Fotografie.
3 mit großem Namen
Mit dem 85er Planar hat Zeiss ein hervorragendes Objektiv gebaut, das beispielsweise für Portraits allererste Wahl ist.
Qualität - 25 Standardbrennweiten
Das klassische Porträt-Tele von Zeiss bietet eine für die Brennweite sehr üppige Lichtstärke und lässt sich als einziges 1,4er auch offen problemlos einsetzen. Abblenden führt wiederum zu kontrastreicheren Ecken.
Bis in die Ecken scharf?
Es ergibt sich das typische Bild beim Porträtspezialisten...: Wenn die extreme Lichtstärke genutzt wird, ergibt sich eine mäßige Schärfe in den Ecken, die beim Abblenden um zwei Stufen deutlich ansteigt. Genau das macht bei einem Porträtobjektiv Sinn...
Bis in die Ecken scharf?
Offen mit etwas geringerer Schärfe, die sich auch bei 2,8 nur auf mäßige Werte steigert, liefert der Zeiss-Porträtspezialist eine nur für Porträtfotografen richtige Performance. Für allgemeine Fotografie bleibt es unterdurchschnittlich und kann sich keine Empfehlung verdienen. An der Canon [5D Mk II] war das Ergebnis besser.
Bis in die Ecken?
Porträtobjektiv mit hoher Lichtstärke, das eine extrem selektive Schärfentiefe zulässt. Dabei ist die Schärfe nur mäßig, steigt aber abgeblendet auf gute Werte an. Für spezielle Einsatzzwecke wie Porträtfotografie empfehlenswert.
Lichtriesen
Klassisches Porträt-Tele ohne Autofokus..., das am APS-C-Sensor zum 135er wird. Bei offener Blende 1,4 mit eher mäßiger Schärfe, wie sie zum Einsatzgebiet passt, steigert sich das Zeiss dann bei Blende 2,8 auf eine solide Abbildungsleistung. Auffällig ist der sehr gleichmäßige Kontrast bis in die Bildecken bei offener Blende 1,4.
Lichtriesen
Das Verhalten an der Nikon-SLR ähnelt dem an der EOS 450D, denn die offen nur durchschnittliche Abbildung steigert sich auf gute Werte, wenn abgeblendet wird. Wiederum ist bereits offen die Abbildungsqualität der Festbrennweite ohne Autofokus sehr gleichmäßig.
Der große Unterschied (Teil 2)
Dass man bei Anfangsöffnung 1:1,4 mit dem Öffnungsfehler zu kämpfen hat, haben wir erwähnt. Die schwächere Auflösung am Bildrand bei offener Blende überrascht nicht. Aber die Bildmitte könnte besser sein. Abblenden verbessert die Mitte, nicht die Ecken.
6x Zeiss an der D700
Kein Zoom, kein Autofokus, kein Bildstabilisator, und Fotografieren ist nur mit manuellen Einstellungen möglich... [Doch] neben der Fertigungsqualität sind auch die optischen Leistungen auf sehr hohem Niveau. Ganz besonders die Kontrastleistungen und die Farbneutralität [...] suchen dabei ihresgleichen.
Durchwachsene Leistung
Das Zeiss 1,4/85 mm hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Der bescheidenen Auflösung stehen hervorragende Verzeichnungswerte und grandiose Mechanik gegenüber.
Ratgeber Objektivkauf
Wegen sehr hoher Lichtstärke und vermutlich älterer Optikrechnung merkliche bis deutliche Offenblendfehler. Volle Leistung ab Blende 2,8. Beugung nahezu ohne Einfluss.
Die Lichtstarken
Einen Autofokus hat auch das Planar T* 1,4/85 mm ZE von Zeiss nicht, das zwar bei offener Blende kontrastreicher arbeitet als das Wlaimex, aber [mehr] kostet.
Die Lichtstarken
Die Ecken der Oberkochener Optik lassen bei offener Blende zu stark nach, als dass man es auch einem Porträtobjektiv verzeihen kann.
Die Lichtstarken
Weil das Zeiss Planar T* 1,4/85 mm ZK (MF-Objektiv) auch optisch ein Stück hinter dem Sigma [1,4/85 mm DG HSM] zurückbleibt, gewinnt Sigma dieses Duell.
Die Lichtstarken
An der Sony gelingt dem Zeiss Planar T* 1,4/85 mm ZA eine richtig starke Leistung. Bereits offen ordentliche Bildschärfe bis zum Rand, die abgeblendet noch ansteigt.
28x feste Brennweite
…auch die hinteren Plätze sind „gut“. Auffällig: Zeiss landete mit seinen Canon-Objektiven nicht vorne. Das liegt zum einen am fehlenden Autofokus – ein Minus im Komfort und deshalb von uns auch nicht herausgerechnet.
28x feste Brennweite (Teil 2)
Vignettierung (Offenblende/2-fach abgeblendet): 0,8/0,1 Blendenstufen; Verzeichnung: 0,1%; chromatische Aberration: 0,7 Pixel
28x feste Brennweite
Vignettierung (Offenblende/2-fach abgeblendet): 0,7/0,1 Blendenstufen; Verzeichnung: 0,2%; chromatische Aberration: 1,2 Pixel
Preishit gegen Luxusgut
Plus: Das Planar T* 1,4/85 mm überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und hochauflösungsstarken Resultaten. Minus: Auch bei Zeiss versetzt einen der manuelle Fokus in das analoge Zeitalter zurück.
168 Objektive im Test (Teil 5)
Das Zeiss PLANAR T* 1,4/85 mm hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Der bescheidenen Auflösung stehen hervorragenden Verzeichnungswerte und grandiose Mechanik gegenüber.
168 Objektive im Test
PRO: Das Planar T* 1,4/85mm überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und auflösungsstarken Resultaten. KONTRA: Auch bei Zeiss versetzt einen der manuelle Fokus in das analoge Zeitalter zurück.
168 Objektive im Test
PRO: Das Planar T* 1,4/85mm überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und auflösungsstarken Resultaten. KONTRA: Auch bei Zeiss versetzt einen der manuelle Fokus in das analoge Zeitalter zurück.
Die Lichtstarken
Viel mehr als das Walimex kann das Zeiss für 1200 Euro auch nicht bieten – zumindestens was die Bildschärfe angeht, denn hier herrscht fast Gleichstand. Blende 2,8 bringt eine gleichmäßige Steigerung über das Bildfeld – manchmal sind auch sechs Linsen genug.
Die Lichtstarken
Das Planar kann gegenüber dem Walimex nicht entscheidend punkten und kostet mit 1200 Euro fast das Fünffache. Abgeblendet sind die Ecken besser und im Bereich des Sigma 85 mm, das aber offen die Nase vorn hat und deswegen eine Empfehlung holt.
Vollformat-Objektive für Canon
Auflösung: 91%, Objektivgüte: 85%, Ausstattung: 67%, Autofokus: 0%
Licht-Künstler für höchste Qualität (Teil 3)
Plus: Hochwertige Verarbeitung, lichtstark, guter Autofokus. Minus: Relativ hohes Gewicht, zählt zu den teuren Objektiven.
Festbrennweiten für Sony
Hochwertige Objektive von Carl Zeiss haben bekanntlich ihren Preis […]. Im Gegenzug bietet Zeiss ein erstklassiges Stück Ingenieurskunst. Die mit einer Offenblende von maximal 1,4 extrem lichtstarke Festbrennweite zählt zu den besten Objektiven im gesamten Testfeld über alle Bajonette. Der Autofokus schrammt mit seiner Treffsicherheit nur knapp am Bestwert vorbei. Schärfeleistung und Ausstattung sind auf Topniveau. Zudem zeigen unsere Testaufnahmen fast keine Verzeichnung. Einziges Manko: zu starke chromatische Aberrationen.
Die besten Linsen der Königsklasse (Teil 3)
Die Werte für Auflösung / Objektivgüte / Ausstattung / Autofokus: 85 / 94 / 92 / 96.
Im Visier (Teil 1)
Bei offener Blende muss sich der Lichtriese ohne Autofokus einige Schwächen vor allem an den Rändern nachsagen lassen. Doch auch die Mitte sollte kontrastreicher sein. Besser wird es bei 2,8, aber erst bei Blende 5,6 ist dann alles gleichmäßig scharf.
Im Visier (Teil 2)
Im Quartett der lichtstarken 85er muss das Planar den letzten Platz akzeptieren, weil die Einbrüche an den Bildrändern bei offener Blende zu heftig ausfallen. Bei 5,6 ist die Bildmitte dann überragend und der Randabfall auf hohem Konkurrenzniveau, aber das Ergebnis bei Blende 1,4 ist für eine [...] teure Festbrennweite zu wenig.
Im Visier (Teil 4)
Es handelt sich trotz gleicher Lichtstärke 1,4 um eine andere Rechnung als bei Canon/Nikon. Bei 1,4 schwächere Randbereiche, doch bei Blende 2,8 sichtbar besser, und bei 5,6 ist die Bildqualität sehr gut bis in die Ecken [...] nicht billlig, aber ein gutes Porträtobjektiv mit AF – empfohlen.
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