Sigma
Sigma EX 2,8/300 mm DG APO HSM IF
18 Testberichte
Über Sigma EX 2,8/300 mm DG APO HSM IF
Das Sigma EX 2,8/300 mm DG APO HSM IF ist ein spezialisiertes Tele-Objektiv mit einer Festbrennweite von 300 mm. Es richtet sich an Fotografen, die höchste Bildqualität in diesem Brennweitenbereich anstreben. Besondere Aufmerksamkeit zieht es durch seine Lichtstärke von 2,8, die es gut für Sport- und Naturfotografie macht. Die Tester von ColorFoto haben diese Optik in mehreren Berichten zwischen 2013 und 2015 untersucht und als solide in der Klasse der Tele-Festbrennweiten eingeordnet.
Stärken und Besonderheiten
Die herausragendste Eigenschaft des Sigma EX 2,8/300 mm ist seine Anfangslichtstärke von 2,8 f. Dies ermöglicht kürzere Belichtungszeiten und schafft eine besonders geringe Schärfentiefe, ideal für kreative Aufnahmen. Die Bajonett-Kompatibilität mit Canon EF, Canon EF-S, Nikon F (DX), Nikon F (FX) und Sigma SA eröffnet einer Vielzahl von Fotografen die Möglichkeit, dieses Objektiv zu nutzen. Trotz seines relativ hohen Gewichtes von 2300 g bietet es einen integrierten Autofokus, der eine schnelle und zuverlässige Fokussierung sicherstellt. Im Vergleich zur Konkurrenz fehlt jedoch ein Bildstabilisator.
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Brennweite | 300 mm |
| Anfangslichtstärke | 2.8 f |
| Bajonett-Kompatibilität | Canon EF, Canon EF-S, Nikon F (DX), Nikon F (FX), Sigma SA |
| Filterdurchmesser | 46 mm |
| Gewicht | 2300 g |
| Fokusart | Integrierter Autofokus |
Was die Tester sagen
In den Testberichten von ColorFoto zeigte das Objektiv seine Stärken besonders beim Abblenden ab Blende 5,6, entfaltete jedoch nicht sein volles Potenzial bei vollständig offener Blende. Die fehlende Bildstabilisierung bei einem Produkt dieser Preisklasse wurde kritisch gesehen. Ein Tester fasste zusammen:
"Bei offener Blende bleibt besonders die Bildmitte des 2,8/300 unter den Erwartungen. Bei Blende 5,6 ist dann alles gut bis in die Ecken." - ColorFoto, 2015-02-01
Unser Fazit
Mit einer Gesamtbewertung von 71,8% gehört das Sigma EX 2,8/300 mm DG APO HSM IF in die Kategorie "Gut". Es eignet sich für Fotografen, die eine hohe Lichtstärke für ihre Teleaufnahmen benötigen. Die Hauptnachteile liegen im Fehlen eines Stabilisators und der nur bedingt überzeugenden Leistung bei maximal geöffneter Blende. Dennoch überzeugt es besonders abgeblendet mit einer sehr guten Bildqualität bis in die Ecken.
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (25)
Gute Leistung
Ohne Bildstabilisator muss das Sigma auskommen, das ansonsten gute optische Eigenschaften zeigt und ebenfalls eine ColorFoto-Empfehlung kassiert. Insgesamt ist das leichtere und billigere 4/300 von Canon aber die clevere Wahl: Bei vergleichbarer optischer Leistung kommt das Sigma mit 2000 Euro gut 500 Euro teurer als das Canon, ist eine Blende lichtstärker, doch fehlt der Bildstabilisator.
Profiliga
Beim Sigma fallen die Kontrastkurven relativ früh ab, was erst abgeblendet zu ordentlichen Resultaten führt.
Profiliga
Auch wenn das Sigma mit sehr gleichmäßigen Kurven aufwarten kann, die klar machen, dass es weder an den Rändern noch bei offener Blende nennenswerte Probleme gibt, könnte das Kontrastniveau insgesamt etwas höher sein.
Näher dran
...wer beim Kaufpreis sparen will, muss auch bei der Optik Kompromisse machen, denn nur abgeblendet und in der Bildmitte werden ähnliche Werte wie beim Canon [EF 2,8/300 mm L IS USM] erzielt.
Näher dran
Auch das Dreihunderter kann mit solider Leistung aufwarten, ohne an die teuren Top-Optiken von Nikon heranzukommen. Abblenden bringt kaum mehr Bildschärfe und der Stabilisator fehlt ebenfalls.
Frei wie ein Vogel
Die eigentliche Testsensation: das preiswerteste Objektiv im Test landet punktgleich mit dem Profihammer von Nikon auf dem ersten Platz.
Blende 2,8
Lichtstark und mit über 100 Millimeter Frontlinsen-Durchmesser ist das Sigma in der Profiklasse angesiedelt. Doch vor allem bei offener Blende bleiben die Leistungen hinter den Ansprüchen etwas zurück. Abgeblendet ist die Mitte top, doch in den Ecken liefert das 200er-Nikon [AF Nikkor 4/200 mm Micro D IF-ED] offen, also bei Blende 4, den höheren Kontrast als das Sigma bei Blende 5,6.
Scharf bis in die Ecken
Hier liegen alle Messkurven dicht beieinander, doch auch etwas niedriger als beim Canon-Pendant [EF 2,8/300 mm L IS USM]. ...ein lichtstarkes Tele ohne nennenswerte Kompromisse, aber auch ohne Stabilisator.
Scharf bis in die Ecken
Offen zeigt das Sigma eine sehr ausgeglichene Leistung mit einem höchst gleichmäßigen Kontrast über das ganze Bildfeld. Abblenden steigert insbesondere in der Bildmitte die Auflösung sowie Kontrast und reduziert zugleich die Vignettierung.
In die Ferne
Das Sigma überzeugt schon offen, kann abgeblendet aber noch etwas zulegen bei Blende 5,6.
In die Ferne
Feines Tele für die Sony A55 mit sehr gleichmäßiger Abbildung auch bei voller Öffnung.
Kleine Verstärker
Top Leistungen besonders bei APS-C zeigt das Sigma 300 mm. Da kann man die relativ bescheidene Mechaniknote verschmerzen.
In die Ferne
Da wird es bei einer effektiven Brennweite von fast 700 mm schnell eng. Canon schlägt sich vor allem in den Rändern besser als Sigma, ohne zu überzeugen.
In die Ferne
Grenzauflösung offen: Mitte/Rand: 1236 LP/BH, 86,5%
In die Ferne (Teil 2)
Hier liegen alle Messkurven dicht beieinander, doch auch etwas niedriger als beim Canon-Pendant. Wer die 1700 Euro gegenüber dem Canon spart, erhält bei Sigma ein lichtstarkes Tele ohne nennenswerte optische Kompromisse, aber auch ohne Stabilisator.
In die Ferne (Teil 2)
Bei Sigmas an der D7000 recht guten Tele sorgt der 1,4-fache Konverter ebenfalls für eine deutliche Abnahme im Kontrast feiner Strukturen durch Streulicht, wenn die Blende offen ist.
Schwere Teles
Im VF gute bis sehr gute Auflösung und offenblendtuaglich; bei APS höhere Auflösung, wenn um zwei Stufen abgeblendet. Randabdunklung: aufgeblendet sehr gut, abgeblendet ausgezeichnet. Verzeichnung: ausgezeichnet.
In die Ferne
Top Leistungen besonders bei APS-C zeigt das Sigma 300 mm. Da kann man die relativ bescheidene Mechaniknote verschmerzen.
In die Ferne
Wenn die geringe Schärfentiefe von Blende 2,8 kein entscheidender Kaufgrund ist, raten wir zum deutlich günstigeren Canon 4/300 mit Stabilisator.
In die Ferne (Teil 2)
Am sehr dicht gepackten Sensor der D800 muss das Sigma 2,8/300 mm in den Randbereichen Abstriche machen – vor allem bei offener Blende. Doch auch abgeblendet schneidet die Konkurrenz besser ab.
In die Ferne
…die Qualität stimmt; denn schon bei Blende 2,8 bleiben Kontrast und Auflösung fast konstant bis in die Ecken. Der fehlende Stabilisator ist an der Sony-DSLR kein Thema, denn den bringt die Kamera mit.
Megatest
11 Linsen in 9 Gruppen, kein Stabi: Das klingt bescheiden, doch die Qualität der Bilder leidet nicht. Das Sigma überzeugt schon offen, erreicht jedoch nicht die Werte des Canon 2,8/300.
Megatest
Offen gut, abgeblendet noch etwas besser…
So fern und doch so nah (Teil 1)
Bei offener Blende bleibt besonders die Bildmitte des 2,8/300 unter den Erwartungen. Bei Blende 5,6 ist dann alles gut bis in die Ecken. Von einer 3100 Euro teuren Tele-Festbrennweite erwartet man mehr. Das Sigma muss zudem als einziges Testgerät ohne Stabilisator auskommen, was bei einem Preis von 3100 Euro unverständlich ist und zusammen mit den Schwächen bei Blende 2,8 nur zu einem ganz knappen ‚empfohlen‘ führt.
So fern und doch so nah (Teil 2)
Wie an der Canon EOS 70D bleibt das Sigma auch an der Nikon offen deutlich unter den Erwartungen beim Kontrast wie bei der Schärfe. Abgeblendet ist die Abbildungsqualität dann richtig gut, obwohl der Randabfall leicht zunimmt. Wenn ein Tele erst abgeblendet seine Leistung erreicht, sollte ein Stabilisator eingebaut sein. Und da dieser hier fehlt, reicht es nur ganz knapp für die Empfehlung.
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