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Unabhängige Testberichte aus Fachzeitschriften

Kompressor im Test

Druckluft-Kompressoren...

...finden sich bislang meist im professionellen Werkstatt-Einsatz. Aber auch für den Endverbraucher gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten, die Zeit und ein überbeanspruchtes Lungenvolumen ersparen beziehungsweise ohne maschinelle Unterstützung gar nicht möglich wären.

Einzylinder-Kompressoren...

...sind kleiner und werden vom Handel mittlerweile auch in der Einstiegsklasse angeboten. Sie sind im günstigsten Fall bereits unter 100,- Euro zu finden und zum Aufpumpen von Kinder-Planschbecken oder Fahrradreifen geeignet. Es können aber auch Druckluft-Tacker zum Klammern oder Druckluft-Bohrmaschinen sowie eine Reihe anderer druckluftbetriebener Werkzeuge wie Ratschen oder Fettpressen, Schlagbohrer oder so genannte Blechnibbler angeschlossen werden. Wer Maschinen per Druckluft betreiben will, sollte sich einen Kompressor mit möglichst viel Volumen und Leistung aussuchen, der je nach Verwendungszweck unter Umständen nicht unbedingt in der Einstiegsklasse liegen sollte. Auch Lackierarbeiten benötigen beispielsweise ein relativ hohes Luftvolumen, wenngleich hier der Druck nicht so hoch sein muss.

Doppelzylinder-Kompressoren...

...mit 50 oder 100 Litern Behältervolumen finden sich in der Profiklasse. Diese verfügen auch schon mal über 3000 Watt beziehungsweise 4 PS, womit auch Ansaugleistungen von 650 Litern pro Minute möglich sind.

Normalerweise bestehen diese Kompressoren aus einem Fahrgestell mit vorderem Auflagepuffer und einem aufgesetzten Druckluftkessel mit meist 24 Litern Fassungsvermögen nebst Manometer und Druckluftregler. Unterschiede gibt es bei den Luftabgängen. Entweder gibt es nur einen davon, der dann einen regelbaren Druck abgibt oder es noch ein zweiter Luftabgang vorhanden, dessen Druck ungeregelt abgegeben wird. In der Einstiegsklasse werden meist mindestens 8 bar maximaler Druck erreicht, wobei es aber auch Geräte mit 9 oder 10 bar gibt. Mit um die 25 Kilogramm sind diese Geräte zwar für einen Kompressor noch nicht wirklich schwer, verfügen aber zum Transport meist über Räder, wobei man hier weicheren Gummiräder den Vorzug vor harten Kunststoffrädern geben sollte, da diese zusammen mit einem wirkungsvollen, vorderen Auflagepuffer im besten Fall in der Lage sind, die entstehenden Vibrationen des laufenden Aggregats abzudämpfen und damit auch das "Wandern" des Kompressors über den Boden verhindern können.

Neu ist eine andere Bauform, bei der es keine Trennung zwischen Fahrgestell und Kompressorbehälter gibt. Sie ist deutlich leichter und eignet sich somit auch für die etwas zierlicheren Heimwerkerinnen unter uns. Diese Kompressoren haben keine Räder im eigentlichen Sinne, sondern ähnlich eher einem fahrbaren Koffer mit entsprechendem Fahrbügel. Dafür bringen sie dann aber auch zehn bis fünfzehn Kilo weniger auf die Waage als die "normalen" Einzylinder-Kompressoren. Zudem arbeiten sie ölfrei, was auch die Ölstandskontrolle und die ansonsten immer wieder nötigen Ölwechsel erspart. Allerdings ist ihr Behältervolumen mit um die fünf Liter auch deutlich kleiner. Luftaufpumparbeiten an Schwimmbecken oder Fahrrädern lassen sich damit jedoch prima durchführen und auch ein Transport zum Campingplatz, in den Schrebergarten oder eine Mitnahme an den Urlaubsort lassen sich damit bewerkstelligen. Allerdings sollte man sich bei diesen Geräten im Wesentlichen auf die Luftpumpfunktion beschränken, da ein Maschinenbetrieb mit diesen bislang zumindest aufgrund des fehlenden Volumens eher nicht zufriedenstellend funktioniert.

Für die Künstler unter uns gibt es aber auch noch spezielle Airbrush-Kompressoren.

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