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Hier finden Sie alle Holzspalter im Test, ob liegend oder stehend. Wir bei eTest tragen aus verschiedenen Quellen Testberichte zusammen und werten sie aus. So ergibt sich für jedes getestete Produkt eine Durchschnittsnote. Wir bieten damit einen umfangreichen Holzspalter-Vergleich aller Stehend- oder Liegend-Holzspalter, die in der deutschen Fachpresse unter die Lupe genommen wurden.
Kamin- und Ofenbesitzer kann man beneiden – aber auch nur, bis es ans Holzhacken geht. Während ein paar Scheite mit der Axt noch Spaß bringen, hat man bei regelmäßigem Befeuerungsnachschub sehr bald keine Lust mehr. Ein Holzspalter kann einem da gewaltig viel Arbeit abnehmen.
| Holzspalter liegend | Holzspalter stehend |
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Alle, die nur einen privaten Ofen befeuern wollen, kaufen meist bereits abgelängte Stammstücke. Für das Spalten kurzer Stücke für den Kamin eignet sich ein liegender Holzspalter oder Waagrechtspalter. Der ist eher für den gelegentlichen Gebrauch ausgelegt: er ist weniger kräftig, aber auch viel besser zu verstauen und durch ein geringeres Gewicht auch besser – und alleine – zu bewegen. Man sollte aber auf einen festen Untergrund achten. |
Waldbesitzer benötigen vermutlich eher einen stehenden Holzspalter oder Senkrechtspalter, der Stämme bis zu einem Meter Spalthöhe aufnehmen kann. „Holzspalter stehend“ sind meistens deutlich kräftiger als de liegende Variante, aber auch teurer. |
Wer sich als Privatperson einen Holzspalter zulegt, greift meist zu einem Gerät, das durch einen Elektromotor (230 oder 400 Volt) angetrieben wird. Nebenbei: Es gibt auch Holzspalter, die z.B. über die Zapfwelle eines Traktors angetrieben werden können. Solche Geräte kommen aber eher in landwirtschaftlichen Betrieben zum Einsatz. Jüngst sind zudem Holzspalter erhältlich, die mit Hochdruckreinigern betrieben werden.
Der Holzspalter besteht im Kern aus einer Ablage- oder Aufstellfläche, in der das Holz gelegt/aufgestellt wird. In Längsrichtung drückt sich langsam ein Spaltkeil darüber, der das Holz an der Schneidefläche eindrückt und es in Wachstumsrichtung aufsprengt. Erhältlich sind Holzspalter für den privaten Gebrauch in Stärken von ca. 4 bis 13 Tonnen.
Daraus ergibt sich der Spaltdruck des Holzspalters. Wie ein Blick auf die Testergebnisse zeigt, kann man sich hierbei jedoch nicht immer unbedingt auf die Herstellerangaben verlassen, da einige Geräte zwar über einen hohen Spaltdruck verfügen, der aber trotzdem deutlich geringer ist, als ursprünglich angegeben. Das kann dann dazu führen, dass das Holzstück nicht vollständig zerteilt wird.
Nebenbei: Holzspalter sind sehr laut! Wenn Nachbarn in der Nähe sind, sollte man sich an die Ruhezeiten halten.
| Infobox: Holzspalter-Sicherheit |
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Auch wenn die gemächlich zudrückenden Spaltkeile zwar einen brachialen, aber keinen gefährlichen Eindruck machen, sollte man vor Holzspaltern grundsätzlich einen Heidenrespekt haben. Kinder und aufdringliche Tiere sollte man auf jeden Fall fernhalten. Holzspalter werden grundsätzlich mit Zweihand-Bedienung ausgerüstet. Sprich: Man muss zwei Tasten drücken/Hebel ziehen, um den Spaltvorgang auszulösen. Leider lässt sich dieser Mechanismus nicht selten überlisten, z.B. durch einen kleinen Holzkeil, der eine Taste fixiert – gehen Sie dieses Risiko bitte nicht ein! Aber nicht nur der Holzspalter selbst, auch das Holz kann gefährlich werden. Bei dem hohen Druck kann es schon mal passieren, dass einer der frischen Scheite oder im schlimmsten Fall das ganze Holzstück aus dem Gerät gedrückt werden. Sicherheitsschuhe und Arbeitshandschuhe sind also ein Must Have, ebenso eine Schutzbrille gegen herumfliegende Splitter und Ohrenschützer – denn leise sind Holzspalter auch nicht gerade. |

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Die erste Entscheidung sollte über die die maximale Höhe des Spaltguts fallen. Es wäre ärgerlich, wenn man einen Holzspalter mit maximal 40 cm Spalthöhe (oder –länge, wenn es sich um einen liegenden Holzspalter handelt) kauft, aber nur Stücke von 50 cm zuhause hat. Bei einigen Holzspaltern kann man die Spalthöhe durch Entfernen einer Arbeitsplatte erhöhen.
Auch das Zubehör ist nicht unwichtig:

Der Scheppach Ox t500 ist ein liegender Holzspalter, der aber durch das Gestell eine gute Arbeitshöhe hat.
(zum Vergrößern Anklicken)
© Scheppach
Anhand der technischen Daten kann man so einiges über Holzspalter ablesen, aber einiges kann nur ein Test verraten:
Hoffentlich konnten wir Ihnen weiterhelfen. Viel Spaß noch beim Surfen in unseren gesammelten Holzspalter-Tests wünscht das etest-Team!
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