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Gartenscheren im Vergleich und Test

Hier finden Sie einen Überblick über die besten Gartenscheren im Test.

Die kleinen, handlichen Einhand-Gartenscheren (oder auch Rosenscheren genannt) sind für das Zuschneiden von Blumen, Stauden, Ziergräsern, Weinreben, kleineren Büschen und Gehölzen gedacht; wobei ein Astdurchmesser von 18 bis 22 mm meist das Maximum darstellt.

Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Klingen- und Funktionsweisen. So gibt es so genannte Bypass- oder Amboss-Scheren und auch Ratschenscheren.

Bypass-Gartenscheren erlauben einen exakteren und sauberen Schnitt, der die Pflanze weniger verletzt, weshalb sie meist für den Schnitt von Rosen und an grünem Holz eingesetzt wird. Bezahlt wird dieser Vorteil jedoch mit einem höheren Kraftaufwand fürs Schneiden.

Weshalb mancher - gerade bei länger dauernden Arbeiten - dann doch lieber zur leichtgängigeren Amboss-Gartenschere greift. Ihre Vorteile sind ihre Robustheit und die bessere und dadurch weniger anstrengende Kraftübertragung. Da hier nur eine schneidende Klinge vorhanden ist, quetscht man die Äste oder Stengel aber leichter und verletzt dabei die empfindliche Rinde beziehungsweise die Außenhaut. Weshalb dieser Scherentyp eher für Schnitte an totem Holz geeignet ist.

Worauf sollte ich beim Gartenscheren-Kauf achten?

Für einen guten Schneidekomfort sollte die Schere gut in der Hand liegen. Neben den vielen unterschiedlichen Griffformen geben die einzelnen Testberichte auch Auskunft über die Eignung für zierlichere Damenhände oder größere, kräftigere Männerhände bzw. darüber, ob eine Gartenschere sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet ist. Und natürlich spielt bei längeren Ausputzarbeiten auch das Gewicht der Gartenschere eine nicht unbedeutende Rolle.

Sind günstige Gartenscheren genauso gut wie teure Modelle?

Neben den günstigen Einsteiger- und No-Name-Gartenscheren bietet der Handel auch Marken-Scheren an, die zugegebenermaßen ein paar Euro mehr kosten. Trotzdem lohnt sich diese Investition in der Regel, da eine nicht nur anfangs gut schneidende Gartenschere bei etwas Pflege wirklich jahrelang halten kann. Eine Beispiel: Griffe aus Aluminium sind zwar etwas schwerer als Kunststoffgriffe, halten aber dafür meist auch bedeutend länger. Gerade weil es im Garten schon mal vorkommen kann, dass man versehentlich mit dem Knie oder Fuß auf die abgelegte Gartenschere tritt oder die Gartenschere auf einen harten Untergrund fällt, was die günstigen Modelle meist recht übel nehmen können.

Auch bieten teurere Rosenscheren meist die Möglichkeit, die Stahlklinge nachzuschärfen oder diese auszutauschen. Wer seine Gartenschere möglichst lange behalten will, sollte darauf achten, dass sie mittels Schrauben an den Gelenken zerlegbar ist, sodass einer einfachen, schnellen und gründlichen Reinigung nichts im Wege steht, die vor allem vor der Winterruhe unbedingt angesagt ist.

Die größeren Verwandten der Gartenschere, die Astscheren und die Heckenscheren, finden Sie jeweils in einer eigenen Kategorie.

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