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Dampfreiniger im Test

Wer wünscht ihn sich nicht, den kleinen universell einsetzbaren Putzhelfer, der im Haushalt gute  Dienste leistet? Ein Dampfreiniger oder Steam Cleaner kommt schon ziemlich dicht an diesen Wunsch heran. Er funktioniert ähnlich wie ein Staubsauger, allerdings arbeitet ein Dampfreiniger, wie der Name schon sagt, mit Wasserdampf. Dieser wird unter hohem Druck abgegeben und entfernt so zuverlässig Schmutz, Fettspuren, Schimmelablagerungen und Kalk.

Die am Ende des Dampfreinigers befestigte Bürste wird mit einem Tuch umspannt und nimmt den gelösten Dreck auf. Sei es im Bad, in der Küche oder Wohnzimmer - Mit einem Dampfreiniger werden Fliesen, Steinböden, Waschbecken, Teppiche, Möbel und auch Fenster mühelos sauber. Was den Dampfreiniger als Neuanschaffung außerdem reizvoll macht: Chemische Reinigungsmittel werden nicht benötigt. So spart man auf Dauer nicht nur Geld, sondern schont auch gleich noch die Umwelt.

Achten Sie vor dem Kauf auf den Kesseldruck. Je höher dieser ist, desto feiner der Wasserdampf. Die Dampftemperatur sollte an der Düse zwischen 80 und 100 Grad betragen. Außerdem sollte der Dampfkessel mit einem verschiedenen Sicherheitssystemen, wie einem Thermostat und einem Sicherheitsverschluss ausgestattet sein. Wichtig ist auch eine gut einstellbare Dampfmengenregelung. So lässt sich für jedes Material die richtige Dampfmenge auswählen. Anderenfalls läuft man beispielsweise Gefahr, dass die Polstermöbel oder Teppiche zu stark durchfeuchtet werden und lange unbenutzbar sind.

Wer erst einmal ausprobieren möchte, wie so ein Dampfreiniger arbeitet, kann sich einen kompakten Hand-Dampfreiniger anschaffen, der wenig Stauraum braucht und sich gut dafür eignet, schwer erreichbare Ecken und Ränder zu reinigen und meist auch noch über einen Fensterabzieher verfügt, mit dem sich zudem auch Fliesen, Kacheln oder Spiegel gut reinigen lassen. Achten Sie auf ein möglichst langes Anschlusskabel, damit auch alle Winkel ohne Verlängerungskabel erreichbar sind. Aber auch Waschbeckenabflüsse oder Toilettendeckelscharniere kann man hiermit wieder blitzsauber kriegen. Aufgrund des relativ geringen Fassungsvermögens, stößt man bei größeren Flächen allerdings schnell an die Grenzen des Geräts. Auch lassen sich damit hartnäckig eingebrannte Fettablagerungen größeren Ausmaßes eher schlecht entfernen, da den kleinen Handgeräten dafür die nötige Power sprich ein größerer Dampfdruck fehlt.

Hier kommen die größeren Boden-Dampfeiniger ins Spiel, die ähnlich wie ein Staubsauger aussehen und auch deren Größe besitzen. Sie besitzen in der Regel eine größere Anzahl von Bürstenaufsätzen und unterschiedlichen Düsen. Zudem sind sie mit Rollen zum leichteren Transport ausgestattet. Um den deutlich größeren Wasservorrat zu erwärmen und den höheren Dampfdruck von meist 3,5 bis 4 bar erzeugen zu können, benötigen einige Modelle ein paar Minuten Aufheizzeit, was bei den kleineren Hand-Dampfreinigern oft nur eine Minute dauert.

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