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Christbaumständer im Vergleich und Test

Fast genauso schwierig wie die richtige Auswahl des Weihnachtsbaums ist die Entscheidung für den richtigen Christbaumständer. Er sollte neben einem guten Halt für Stamm auch eine möglichst komfortable Bedienung bieten. Daneben sorgt ein Wasserreservoir für das längere Frischhalten des Christbaums und dient zur Vermeidung eines vorzeitigen Abnadelns.

Egal ob Sie Ihren Weihnachtsbaum im eigenen Wald schlagen, von der Weihnachtsbaumplantage holen oder ihn im Baumarkt oder beim Christbaumverkäufer erstehen, die richtige Lagerung entscheidet darüber, ob sie lange Freude an dieser meist nicht ganz günstigen Anschaffung haben. Dies beginnt in der Regel damit, dass man den Baum nicht schon lange vor dem Fest kauft, sondern relativ zeitnah und ihn anschließend nach Möglichkeit kühl - sprich im Freien - lagert. Das kann beispielsweise auch auf dem Balkon oder der Terrasse geschehen. Das meist vorhandene Transportnetz sollte dann entfernt werden, damit sich die Äste wieder ausbreiten können.

Um in der Wohnung für einen sicheren Stand zu sorgen, sollte der Baum in einen passenden Christbaumständer verfrachtet werden. Je nach Höhe des Baumes und nach dessen Stammdurchmesser gibt es verschieden große Weihnachtsbaumständer. Neben den kleineren Modellen, die Stämme bis zu etwa 8 Zentimetern Stammdurchmesser und einer Höhe von maximal 2 Metern aufnehmen können, gibt es auch Varianten, in denen 11 oder 12 Zentimeter dicke Stämme Platz finden und die dann bis zu etwa 3 Metern Baumhöhe geeignet sind. Entsprechend unterschiedlich groß sind auch die Füllmengen der Wasserbehälter, die von einem halben Liter bis hin zu 4,5 Litern reichen können. Jeder der schon mal mit einer gefüllten Gießkanne unter dem geschmückten Baum herumgerobbt ist, um den Wasservorrat zu ergänzen, wird einen größeren Wasservorrat zu schätzen wissen, der oftmals für die ganze Standzeit ausreicht.

Zur sicheren Fixierung dienen in der Regel vier Justierklauen, die mittels eines Seilzugs positioniert werden. Dieser wird meist per Rollmechanik über einen Fußhebel aktiviert. Da diese teilweise nur vorwärts bewegt werden kann, gibt es bei manchen Modellen kleine Plastikecken, die zum späteren Lösen der Mechanik benötigt werden. Diese sind zwar im Lieferumfang enthalten, können jedoch versehentlich für eine nicht mehr benötigte Transportsicherung gehalten werden, die zusammen mit der restlichen Verpackung auch schon öfters entsorgt wurden. Hier ist also etwas Umsicht geboten, um nicht eine böse Überraschung zu erleben, wenn der Seilzug zum Beispiel beim Aufstellen nochmals gelöst werden muss, um den Stand zu korrigieren. Besonders deshalb, weil oft keine ausführliche Bedienungsanleitung beiliegt oder nur ein kleiner entsprechender Hinweis auf der Umverpackung vorhanden ist, der leicht übersehen werden kann.

Ein ebenfalls öfter auftretendes Problem ist die Unsicherheit, ob man die Justierklauen fest genug angezogen hat. Teurere Marken-Christbaumständer bieten hier eine durchaus hilfreiche neue Unterstützung in Form eines Tonsignals, welches eine ausreichende Fixierung hörbar anzeigt. Viele der günstigeren Fabrikate schließen die vier Justierklauen stets gleich eng um den Stamm. Da Fichten oder Tannen jedoch nicht immer einen akkurat gewachsenen, überall gleich dicken Stamm haben, muss dieser entweder erst mittels einer Axt entsprechend bearbeitet werden, oder man greift auf einen Weihnachtsbaumständer zurück, dessen Klauen sich unterschiedlich weit schließen lassen und so auch nicht gleichmäßig geformte Stammenden sicher halten. Bei diesen hochwertigen Christbaumständern genügt dann oft auch ein mehrmaliges Betätigen der Ratsche, um die Verankerung nochmals zu lösen, falls der Weihnachtsbaum nicht gleich beim ersten Mal gerade einsetzt wurde.

Irgendwann kommt dann aber doch für jeden Weihnachtsbaum der Zeitpunkt, an dem er entsorgt werden muss. Neben einigen Baumärkten, die bereits beim Kauf eine entsprechende Rücknahmemöglichkeit anbieten, gibt es in vielen Städten und Gemeinden auch entsprechende Entsorgungsmöglichkeiten, die entweder zusammen mit der normalen Müllabfuhr stattfinden, oder bei denen die Bäume zu meist nicht sehr weit entfernten Sammelplätzen gebracht werden können. Wer anderen noch eine Freude mit seinem ausgedienten Weihnachtsbaum machen will, der kann auch bei Wildparks oder Zoos in der Nähe nachfragen, die auch teilweise gerne Christbäume als Beschäftigung oder Futter für ihre Tiere annehmen. Wichtig ist dabei jedoch immer, dass unbedingt auch wirklich alle Kugeln oder Lamettareste sorgfältig entfernt wurden, um ein Verletzungsrisiko auszuschließen.

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