Winterreifen im Vergleich und Test
Mit fallenden Temperaturen und winterlichen Straßenverhältnissen steht für Besitzer eines Fahrzeugs der Wechsel von Sommer- zu Winterreifen an. Zum Einen weil dies die eigene und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer erhöht und zum Anderen, weil dies seit Dezember 2010 in der Winterreifen-Verordnung so gesetzlich vorgeschrieben ist. Zumindest dann, wenn man Sein Auto auch bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte bewegen will. Anderenfalls droht ein Bußgeld.
Die Winterreifen-Verordnung erfüllt ein Autoreifen dann, wenn er über eine M+S-Markierung verfügt, was auch für so markierte Ganzjahresreifen gilt. Dies setzt selbstverständlich voraus, dass alle vier Räder des fahrbaren Untersatzes über diese Kennzeichnung verfügen. Damit die Winterbereifung ihren Zweck auch möglichst gut erfüllen kann, sollte eine Restprofiltiefe von vier Millimetern nicht unterschritten werden.
Winterreifen – auch die Bezeichnung M&S-Reifen (engl. mud & snow, Matsch & Schnee) ist geläufig – werden aus einer kälteresistenten, weicheren Gummimischung hergestellt als Sommerreifen und verfügen zudem über ein stärker ausgeprägtes Profil. So ist man mit Winterreifen bestens für die Witterungsverhältnisse der kalten Jahreszeit gerüstet. Winterreifen sind durch ein M&S-Symbol sowie eine stilisierte Schneeflocke, umrahmt von einem Berg, gekennzeichnet. Aber Vorsicht: Das M&S-Symbol ist keine geschützte Kennzeichnung und ist daher auch auf nur bedingt wintertauglichen Ganzjahresreifen zu finden. Echte Winterreifen sind am Schneeflockensymbol zu erkennen.
Im Herbst werden regelmäßig Testberichte zu Winterreifen in der Fachpresse veröffentlicht. In dieser Kategorie ist nachzulesen, welche Winterreifen im Test gut abgeschnitten haben.
Seit 2012 gibt es auch ein Reifenlabel, welches dem Verbraucher vermutlich bereits von Elektrogroßgeräten wie Herden oder Kühl-/Gefrier-Geräten her bekannt sein dürfte. Dort sind drei mehr oder weniger wichtige Daten zum jeweiligen Reifen zu finden: Rollwiderstand, Nassbremsen und Außenfahrgeräusch. Alleine die Anzahl der Angaben dürfte klarwerden lassen, dass es sich hierbei lediglich um einen Bruchteil der Kriterien handelt, die einen guten Reifen ausmachen. Alleine anhand diesen drei Eigenschaften lässt sich jedoch keine fundierte Kaufentscheidung treffen, eine Vorauswahl hingegen eventuell schon. Der bekannteste ADAC-Winterreifentest untersucht nicht weniger als 18 verschiedene Prüfkriterien, um die Testkandidaten beurteilen zu können. Wer sich also vom Reifenlabel eine Auskunft über das Fahrverhalten des Reifens auf Eis erhofft, wird enttäuscht werden. Dazu ist nur ein entsprechend aufwendig gestalteter Test in der Lage, deren Ergebnisse wir für Sie im Folgenden zusammengestellt haben.
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#142Firestone Winterhawk 2 Evo (175/65 R14T)
#143Hankook Winter i*cept RS (165/70 R14T)
#144Bridgestone Blizzak LM-32 (195/65 R15T)
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