Panasonic
Panasonic Lumix DMC-G1
18 Testberichte
Über Panasonic Lumix DMC-G1
Die Panasonic Lumix DMC-G1 ist eine innovative Systemkamera, die insbesondere für ambitionierte Hobbyfotografen konzipiert wurde und durch ihre Kompaktheit sowie die Kombination aus hoher Bildqualität und vielseitigen Einstellmöglichkeiten besticht. Diese Kamera hebt sich vor allem durch den Einsatz des Micro Four Thirds-Wechselobjektivanschlusses ab und wurde von renommierten Testportalen wie dkamera.de und Audio Video Foto Bild im Jahr 2008 umfangreich bewertet. Sie gehört zur Kategorie der spiegellosen Systemkameras und bietet ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
Stärken und Besonderheiten
Die Lumix DMC-G1 zeichnet sich durch ihre kompakte Bauweise, das dreh- und schwenkbare 3-Zoll-Display sowie die hervorragende Bildqualität aus. Der erstmals eingesetzte MicroFourThirds-Sensor sorgt zusammen mit dem schnellen Autofokus und der hohen Auflösung für scharfe und detailgetreue Aufnahmen. Der elektronische Sucher überzeugt durch vollständige Bildfeldabdeckung und integrierte Belichtungsvorschau, während der erweiterbare Speicher und die verschiedenen Belichtungssteuerungen für Flexibilität sorgen.
| Wichtige Spezifikationen | Details |
|---|---|
| Auflösung | 12.1 MP |
| Display | 3.00 Zoll, 460000 Pixel |
| Sucher | Elektronischer Sucher |
| ISO-Empfindlichkeit | 100 - 3200 |
| Verschlusszeit | 1/4000 - 60 s |
| Gewicht | 385 g |
Was die Tester sagen
Führende Testportale loben die Panasonic Lumix DMC-G1 für ihre innovativen Funktionen und die gelungene Umsetzung als erste Systemkamera mit Micro Four Thirds-Anschluss. Besonders positiv hervorgehoben wird das Zusammenspiel von Kompaktheit und Bildqualität.
"Die neue Panasonic Lumix DMC-G1, welche die erste Kamera mit dem neuen Micro Four Thirds Wechselobjektiv-Anschluss ist, überrascht schon beim Auspacken durch ihre Kompaktheit." dkamera.de
Unser Fazit
Die Panasonic Lumix DMC-G1 erhält mit einer Gesamtbewertung von 82.7% ein "Sehr gut" und überzeugt als Vorreiter der spiegellosen Systemkameras. Mit ihren benutzerfreundlichen Automatikfunktionen und der hohen Bildqualität eignet sie sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fotografen, die Wert auf eine kompakte und vielseitige Kamera legen. Die Testergebnisse verdeutlichen die solide Leistung dieser Systemkamera und machen sie zu einer innovativen Wahl in ihrer Kategorie.
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (28)
Online-Test von dkamera.de (11/2008)
Die neue Panasonic Lumix DMC-G1, welche die erste Kamera mit dem neuen Micro Four Thirds Wechselobjektiv-Anschluss ist, überrascht schon beim Auspacken durch ihre Kompaktheit. Gemessen an der Größe der Kamera hält sich die Bildqualität zudem auf einem guten Niveau. […] Es macht sehr viel Spaß mit der Panasonic Lumix DMC-G1 zu fotografieren, dies vor allem, weil das dreh- und schwenkbare hochauflösende 3,0 Zoll Display zu immer neuen Aufnahmewinkeln und tollen Selbstporträts […] beiträgt. Die neue Panasonic Lumix DMC-G1 erhält aufgrund der vielen innovativen Eigenschaften den dkamera Kauftipp.
Perspektivenwechsel
Die " Panasonic Lumix DMC-G1" vereinigt tatsächlich die Vorzüge beider Kamerawelten in sich. Sie hat viele praktische Automatikfunktionen von Kompaktkameras und gleichzeitig die hohe Bildqualität und die manuellen Einstellmöglichkeiten einer Spiegelreflexkamera. Trotz der völlig neuen Technik wirkt die "G1" ausgereift und durchdacht.
Neuer Ansatz
Die "spiegellose SLR" hat mit ihrer kompakten und materialsparenden Bauweise zweifellos Zukunft, kann derzeit die klassischen SLR-Kameras aber nicht ersetzen. Das liegt vor allem daran, dass der Four-Thirds-Sensor auch bei der Lumix G1 nicht die Bildqualität der aktuellen APS-C-Format-Kameras erreicht... Dennoch: eine interessante Kamera und eine gelungene Premiere.
Gründungsvater
Das Standardtestbild überzeugt durch sehr gute Detailwiedergabe und geringe Verzeichnung. An den Kontrastkanten... lassen sich leichte chromatische Aberration (Farbsäume) ausmachen, die sich bei Raw-Aufnahmen mit der beigefügten Software problemlos beheben lassen.
Die erste ihrer Art
PRO: hohe Auflösung, schneller AF, geringe Vignettierung, Offenblendtauglichkeit, bisher bester elektronischer Sucher (hohe Auflösung, groß, vollständige Bildfeldabdeckung und Belichtungsvorschau), kompakte Kamera und Objektive, großer und scharfer dreh- und schwenkbarer Monitor. CONTRA: überdurchschnittliche Verschlechterung von Rauschen und Dynamik ab ISO 1600, noch kein Videomodus.
Online-Test von Digitalkamera.de (12/2008)
Mit der Vorstellung der Lumix DMC-G1 sorgte Panasonic für viel Aufsehen, begründet sie als "EVIL-Kamera" doch ein völlig neues Systemkonzept. EVIL steht für Electronic Viewfinder interchangeable Lens, was auf Deutsch elektronische Sucherkamera mit Wechselobjektiven bedeutet. Die aktuelle Technik macht endlich möglich, wovon viele Anwender schon lange geträumt haben: eine kompakte Kamera, Flexibilität durch Wechselobjektive, eine genaue und schnelle Fokussierung direkt auf dem Sensor und ein hoch auflösender, elektronischer Sucher, der wirklich zeigt, was man aufnimmt...
Neue Kamera-Welten
PLUS: Gute Ausstattung, klasse Bedienung, handlich und leicht, hoher Spaßfaktor. MINUS: Mit der derzeitigen Firmware ist das Bildrauschen verbesserungswürdig. Empfehlenswert für nahezu alle Amateure, die unbeschwert fotografieren möchten. Weniger geeignet für Profis und häufig hohe ISO-Empfindlichkeiten nutzende Fotografen.
Erste Micro-FourThirds-Kamera
...anstatt unentschlossen zu sein, vereint sie siegessicher die Vorteile beider Systeme... ...eine äußerst interessante und absolut konkurrenzfähige Ergänzung [von SLRs] ist dieses System... - besonders wenn man das Entwicklungspotential von Panasonic berücksichtigt und die ungenutzten Möglichkeiten etwa im Video-Bereich bedenkt.
Online-Test von SFTlive (3/2009)
Wozu eigentlich noch Spiegel? Panasonic zeigt mit seinem Micro-Four-Thirds-Debüt, dass die Spiegelkonstruktion, wie sie bei D-SLRs zum Einsatz kommt, nicht unbedingt von Nöten ist. Die G1 ist kleiner und leichter als jede Spiegelreflexkamera und liegt in etwa auf der Größe einer Super-Zoom-Kamera. Einziges Manko: Mit einem Set-Preis von rund 700 Euro bekommt man auch schon eine Mittelklasse-SLR. Zudem fehlt der G1 ein Videomodus. Den könnte Panasonic aber schon mit der nächsten Generation nachreichen.
Testcenter März 09
Die erste Micro-Four-Thirds-Kamera ist vielversprechend. Allerdings hatte die kompakte Bauweise auch ihre Nachteile - wie das zum Teil starke Bildrauschen.
Das perfekte Foto
PLUS: Sehr kompaktes und leichtes Gehäuse, sehr gute Bildqualität, guter Video-Sucher, Wechselobjektiv-Fassung. MINUS: Kein Videomodus.
Die neue Flexibilität
Die erste Micro-FourThirds-Kamera bringt einen sehr großen und scharfen elektronischen Sucher mit und ist besonders kompakt.
Gehobene Klasse
Bei der Grenzauflösung erreicht die G1 klaasenübliche 1249 LP/BH bei ISO 100...
Jeder Schuss ein Treffer
Eine faustdicke Überraschung: Die Panasonic G1 liefert insgesamt eine bessere Bildqualität als die fast doppelt so teure Olympus E-30. Damit ist das Micro-FT dem FourThirds mindestens ebenbürtig. Es wird also spannend.
Der Test des Jahres
Bildqualität: 74%, Geschwindigkeit: 76%, Ausstattung: 81%, Bedienung: 80%
Ein ganz großer Wurf
Erste Systemkamera ohne Spiegel. Bildqualität gerade noch "gut", auch bei wenig Licht "gut". Dauerbelichtung nur bis vier Minuten möglich. Funktion Live-View mit Autofokus und Gesichtserkennung. Guter, elektronischer Monitor, beweglich. Der elektronische Sucher ist vielseitig nutzbar. Software nur zur Konvertierung der Rohdaten. HDMI-Anschluss.
Groß-Familie
Im Vergleich zum neueren Modell Lumix GH1 fehlt neben der Video-Option mit allen dazugehörigen Merkmalen die Gesichtserfassung mit Wiedererkennungsfunktion. Bei der Bildqualität liegt die G1 auf den üblichen Four-Thirds-Niveau.
Mit oder ohne Spiegel?
PRO: sehr gute Randschärfe schon bei offener Blende, großer und scharfer elektronischer Sucher, dreh- und schwenkbarer Monitor, Tracking-AF, kompakte Bauweise. CONTRA: überdurchschnittliches Rauschen (vor allem ISO 1600)
Systemkameras für jeden Geldbeutel
Im Innern der G1 kommt ein... Sensor mit einer Auflösung von 12,1 Megapixeln und in Kombination mit dem Micro FourThirds Bajonett zum Einsatz.
Zurück in die Zukunft
Geschwindigkeit mit dem Lumix G Vario 3,5-5,6/14-45 mm: Weitwinkel und Tele: 0,35 s
Bridge-Kameras
...wie sich in unserem Test herausstellte, führt das Weglassen des Spiegels und die kleineren Ausmaße nicht zu Verlust von Qualität und Komfort. ... Insgesamt konnte die Bildqualität bis ISO 800 überzeugen.
Alpha-Tier
Als Micro-Four-Thirds-Kamera besitzt die G1 statt eines Spiegelreflexsuchers mit Rückschwingspiegel einen elektronischen Sucher mit 480 000 RGB-Bildpunkten, 100% Bildfeldabdeckung und einer effektiven Suchervergrößerung von 0,7x.
Klein, aber fein
Das höchste Rauschen zeigen in unserem Labortest die Panasonic G1 und GF1, wobei die Messung noch auf der ersten Firmware-Version basiert; inzwischen hat Panasonic bei beiden Kameras das Rauschen in den hohen ISO-Stufen per Firmware-Update (ab Version 1.1) etwas reduziert.
Neue Klasse
Wie alle Four-Thirds-Modelle neigen auch die Panasonics zu etwas stärkerem Rauschen bei höheren Empfindlichkeiten. Gegenüber E-P1 und E-P2 von Olympus lösen G1/GH1 bei ISO 100/400 etwas schlechter auf, erhalten jedoch bei ISO 800/1600 die Details besser. Zudem arbeitet der Autofokus schneller. Trotz deutlichem Aufpreis ist das GH1-Kit der bessere Kauf wegen der dann überlegenen Videofunktion.
Alles im Griff
Ausstattung: manuelle Einstellungsmöglichkeiten, Gesichtserkennung, 9 Motivprogramme, hochauflösender Sucher-Monitor, dreh- und schwenkbarer Kontrollbildschirm.
Kamerasysteme im Vergleich
PLUS: Bewegliches Display, liegt gut in der Hand, gute Akkuleistung. MINUS: Bildrauschen etwas zu stark, Sucher schwächelt bei Kunstlicht.
Online-Test von avguide.ch (2/2009)
Das LUMIX G1W Kit bietet neben Kompaktheit und hohem Bedienkomfort auch eine sehr gute Bildqualität, die sich ohne weiteres mit derjenigen echter Spiegelreflexkameras der gleichen Preisklasse messen kann. Man muss den Lumix-Leuten zugestehen, dass es ihnen gelungen ist, die gegenüber der Phasenmessung bisher langsamere Kontrastmessung beim Auto-Focus deutlich spürbar zu verbessern.
Online-Test von Netzwelt.de (11/2008)
Panasonic liefert mit der G1 einen soliden Erstling ab, der ein ganz neues Gefühl des Fotografierens vermittelt. Trotz einer komplett neuen Technik weist die Kamera nur wenige Kinderkrankheiten auf. Wer es mit dem Kauf eilig hat, kann auch vor Weihnachten schon zugreifen. Alle anderen sollten noch auf einen Nachfolger warten, der dann hoffentlich komplett ohne Kinderkrankheiten wie dem fehlenden Film-Modus oder dem flackerndem Sucher auskommt.
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