Sigma
Sigma SD1
3 Testberichte
2 Varianten ab 122,84 €


Über Sigma SD1
Die Sigma SD1 ist eine Spiegelreflexkamera, die sich vor allem an professionelle Fotografen und anspruchsvolle Amateure richtet. Mit ihrem Foveon X3-Dreischicht-Sensor bietet sie außergewöhnlich plastische Bildqualität, besonders bei niedrigen ISO-Werten. Die Kamera wurde mehrfach von Fachzeitschriften getestet, darunter ColorFoto und DigitalPHOTO, und ordnet sich in der Kategorie der hochauflösenden Spiegelreflexkameras ein.
Stärken und Besonderheiten
Die Sigma SD1 überzeugt durch ihren 46-Megapixel-Foveon-Sensor, der dank der Erfassung von drei Farbinformationen pro Pixel ohne Interpolation auskommt. Besonders bei ISO 100 und 400 sticht die Kamera in puncto Feinzeichnung hervor. Die robuste Bauweise mit Spritzwasserschutz sowie die breite Palette an Belichtungssteuermöglichkeiten unterstreichen ihre Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit.
| Auflösung | 46.0 MP |
|---|---|
| Sensor | Foveon X3, 24.0 x 16.0 mm |
| ISO-Empfindlichkeit | 100 - 6400 |
| Verschlusszeit | 1/8000 sek - 30 sek |
| Sucher | Optischer Sucher |
| Displaygröße | 3.00 Zoll |
| Spritzwasserschutz | Ja |
Was die Tester sagen
Die Tester loben die SD1 vor allem für ihre hervorragende Bildqualität bei niedrigen ISO-Werten, kritisieren jedoch das Rauschverhalten bei höheren Empfindlichkeiten und den langsamen Autofokus. Insgesamt sticht die Kamera durch den Dreischicht-Sensor hervor.
„Bei ISO 100 und 400 liegt die Sigma [im Vergleich zur Canon EOS 5D Mark III und Nikon D800] vorn mit einer beeindruckenden Feinzeichnung...“ – ColorFoto, Mai 2012
Unser Fazit
Die Sigma SD1 ist für Nutzer geeignet, die höchste Bildqualität bei niedrigen ISO-Werten suchen und denen Geschwindigkeit weniger wichtig ist. Mit einer Gesamtbewertung von 63.4% überzeugt sie vor allem im professionellen Bereich und bietet dem anspruchsvollen Fotografen eine beeindruckende Sensorleistung. Die SD1 hat durch ihre technischen Stärken und trotz kleinerer Schwächen ihren Platz im oberen Segment der Spiegelreflexkameras.
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (8)
Neues Flaggschiff
…der exklusive Foveon-Dreischicht-Sensor bleibt, aber Auflösung und Fläche steigen deutlich an. Sigma hat auf Kritik reagiert und Ausstattungsdetails wie Sucher und Monitor verbessert, auch wenn einige Details gewöhnungsbedürftig bleiben. [7400 Euro] zahlen auch einige Amateure, aber in erster Linie Profis, denn aus deren Sicht ist das für eine Kamera in der 30-Megapixel-Klasse eher „günstig“.
3-Schicht-Sensor gegen Vollformat
Geht es… um die Bildqualität steht die Sigma mit einem Top-Ergebnis und besonders plastisch wirkenden ISO-100-Bildern auf Platz 1. Erst ab ISO 1600 verdrängen Canon und Nikon sie auf den dritten Platz… [Die Sigma SD1] ist die richtige Wahl, wenn hohe Empfindlichkeiten und Tempo keine Rolle spielen.
Megapixel satt
Die Sigma SD1 verdient sich mit ihrer auflösungsfreudigen Art ein sehr gutes Ergebnis, lässt aber in einigen Punkten zu wünschen übrig. Während das Rauschverhalten in den hohen ISO-Empfindlichkeiten besser ausfallen könnte, vermissen wir vor allem eine komfortable Live-View-Funktion.
21 Spiegelreflexkameras im RAW - Test
Bei niedrigen ISO-Werten spielt die SD1 die Vorteile ihrer vielen Pixel aus und liefert die beste Bildqualität. Problematisch sind nicht die nachlassenden Werte bei hohen Empfindlichkeiten, sondern die Performance, also die langen Rechenzeiten und der langsame Autofokus. Deshalb kein Kauftipp.
Semiprofis
Bei ISO 100 und 400 liegt die Sigma [im Vergleich zur Canon EOS 5D Mark III und Nikon D800] vorn mit einer beeindruckenden Feinzeichnung, offensichtlich ein Vorteil des Foveon-Sensors, der zu jedem Bildpunkt drei Farbinformationen erfasst und keine hinzu interpolieren muss. Bei höheren Empfindlichkeiten muss die Sigma jedoch die Vollformatmodelle vorbeiziehen lassen.
Alle SLRs
46 Megapixel nominelle Auflösung – klingt verlockend. Allerdings handelt es sich bei der 6000 Euro teuren SD1 nicht um 46 MP im üblichen Sinn. Vielmehr verbaut Sigma einen speziellen, dreischichtigen CMOS-Sensor im APS-C-Format (Foveon X3). Jede der drei übereinander angeordneten Schichten hat 4800 x 3200 Pixel (15 MP) und steht je für eine Grundfarbe: Rot, Grün und Blau. Dies führt im Raw-Modus zu einer sehr hohen Auflösung, vortrefflichen DL-Werten und insgesamt zu einer absolut herausragenden Bildqualität bis ISO 800.
Online-Test von Digitalkamera.de (12/2011)
Pro: Direkte Bedienung fast ohne Menü, Spritzwasser/Staubschutz des Gehäuses (inklusive Bajonettanschluss), Kamera ist kein Featuremonster, sondern beschränkt sich auf wesentliche Funktionen, robuste Gehäuseverarbeitung. Contra: Keine Videofunktion, rrfüllt weder bei der Farbwiedergabe noch bei der Auflösung die hohen Erwartungen, kein LiveView, starkes Bildrauschen bei höheren ISO.
34 Modelle im Test
Sigma SD1 bringt bis ISO 800 eine super Bildqualität: Die Auslösung und Schärfe stellt Canons und Nikons Flaggschiffe in den Schatten. In den höheren ISO-Werten hält sie diese Leistung nicht. Die Geschwindigkeit ist nicht zeitgemäß, fürs Studio ist das aber unerheblich.
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