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Nikon Df
20 Testberichte
Über Nikon Df
Die Nikon Df ist eine hochwertige Spiegelreflexkamera, die sich an Fotografie-Enthusiasten richtet, die den Charme klassischer Kameradesigns mit moderner Technik verbinden möchten. Sie ist besonders für ihre ausgezeichnete Bildqualität bei hohen ISO-Werten bekannt und wurde von verschiedenen Testern, darunter ColorFoto und Audio Video Foto Bild, unter die Lupe genommen. Mit einem Retro-Design, das an analoge Klassiker erinnert, gehört die Df zu einem exklusiven Segment innerhalb der Vollformatkameras, das auf handwerkliche Fotografie fokussiert ist.
Stärken und Besonderheiten
Die Nikon Df zeichnet sich durch ihr leichtes und kompaktes Design aus, das außergewöhnlich ist für Vollformatkameras. Ihr 3,2-Zoll-Display und die vielseitige Kompatibilität mit alten Objektiven heben sie von typischen Spiegelreflexkameras ab. Der Vollformatsensor und der Prozessor, der auch in der Nikon D4 zu finden ist, sorgen trotz ihrer moderaten Auflösung von 16 MP für scharfe und detailreiche Bilder. Zudem bietet die Df eine sehr gute manuelle Bedienung und ergonomisch durchdachte Bedienelemente.
| Bildsensor | 16.0 MP CMOS Vollformat |
|---|---|
| ISO-Bereich | 100 - 204800 |
| Display | 3.2 Zoll, 921000 Pixel |
| Kompatibilität | Nikon F (FX), alte Objektive |
| Gewicht | 765 g |
Was die Tester sagen
In den Testberichten wird die Nikon Df insbesondere für ihre Bildqualität und das durchdachte Design gelobt. Kritisiert wird der hohe Preis und der langsame Autofokus im Vergleich zu moderneren Modellen.
"Die Nikon Df zielt mit 16-Megapixel-Vollformatsensor auf gute Leistungen bei hohen ISO-Zahlen, weniger auf höchstmögliche Auflösung ab." – ColorFoto
Unser Fazit
Insgesamt bietet die Nikon Df eine hervorragende Bildqualität gepaart mit nostalgischem Design. Sie eignet sich besonders für Fotografie-Liebhaber, die Wert auf manuelle Kontrolle und klassische Ästhetik legen. Trotz ihres Preises und einiger Einschränkungen wie einem langsamen Autofokus und fehlendem Videomodus überzeugt sie durch ihre einzigartige Positionierung im Spiegelreflexkamera-Segment.
+Vorteile
- ✓Leicht & kompakt für Vollformat
- ✓3,2-Zoll-Display
- ✓Kompatibel mit alten Objektiven
- ✓Staub- und spritzwassergeschützt
- ✓Vollformatsensor und Prozessor der Nikon D4
- ✓Sehr gute Bildqualität, auch in den hohen ISO-Werten
- ✓Sehr scharfe, detailreiche Bilder
- ✓Sehr gute manuelle Bedienung
- ✓Ergonomisch sinnvolle Bedienelemente
- ✓Gute, natürliche Farbwiedergabe
- ✓Lange Akkulaufzeit (mit Sucher)
- ✓Flottes Arbeitstempo
- ✓Vielfältige Funktionen
−Nachteile
- ✗Kein Videomodus
- ✗Sehr teuer
- ✗Langsamer AF angesichts des Preises, wenige AF-Punkte
- ✗Einstellung alter Objektive im Menü umständlich
- ✗Kein integrierter Blitz
- ✗Artefakte treten im Vergleich zu anderen Vollformatkameras schon in niedrigen Empfindlichkeiten auf
- ✗Serien langsam
- ✗Verschlussanzahl und min. Belichtungszeiten auf niedrigem Niveau
- ✗kurze Akkulaufzeit (mit Live View)
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (24)
Charmante Luxus-DSLR
Die Nikon Df bezirzt Fotografen durch Luxus und Exklusivität. Plus: Super Bildqualität, kompatibel zu "Non-AI-Objektiven". Minus: Kein Video, nur 39 AF-Felder, nicht besonders schnell, teuer.
Retro-Design
Eine Kamera mit Ausstrahlung und außergewöhnlicher Bildqualität. Im Vergleich holt die Nikon Df noch einmal etwas mehr aus dem 16-Megapixel-Vollformatsensor heraus als die doppelt so teure D4 – insbesondere bei höheren Empfindlichkeiten. […] Abgesehen vom Sensor und Bildprozessor, die beide von der D4 stammen, erbt die Df zahlreiche Bauteile vom Consumer-Modell D610. Im Großen und Ganzen okay, nur beim AF-Sensor hätte Nikon besser zum D4-Bauteil gegriffen.
Für Puristen
Die Retro-SLR ist besonders rauscharm und hält die Auflösung bis ISO 6400 fast konstant. Wer seine Non-Ai-Nikkore mit Belichtungsautomatik nutzen will, kommt an der Df nicht vorbei.
Die Nikon Df im Test
Plus: Sehr gute bis exzellente Bildqualität und Detailwiedergabe bis ISO 3.200. Gute Bildqualität bis ISO 12.800 (für diese hohe Sensorempfindlichkeit). Sehr hochwertiges und leichtes Magnesium-Gehäuse. Das Kameragehäuse ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Großer und heller optischer Pentaprismasucher mit 100% Bildfeldabdeckung... Minus: Kein Videomodus. Kein integriertes Blitzgerät. Nur ein Speicherkartenslot.
Reine Formatsache
Im Vergleich zu den entsprechenden JPEG-Aufnahmen bleiben in den mit Lightroom ins TIFF-Format umgewandelten Rohdaten deutlich mehr feinste Details erhalten. Die Texturverluste nehmen ab, die Auflösung deutlich zu. Der Preis: ein stärkeres Luminanzrauschen ab ISO 1600.
Nikon Df im Test
Pro: Erlaubt die Verwendung nahezu aller Nikon-F-Objektive. Guter optischer Sucher (aber ohne Einstellhilfen für manuellen Fokus). Viele Möglichkeiten zur Bildbearbeitung in der Kamera. Exzellente Bildqualität (jedoch mit Schwächen bei der Auflösung)... Contra: Retro-Design mit unzeitgemäß eingeschränkter Ergonomie. Keine Videoaufnahmen möglich. Schwacher Autofokus, vor allem bei schlechtem Licht. Nur im Set mit Objektiv erhältlich, hoher Preis...
Vintage-DSLR für Nikon-Fans
Auch wenn man auf Komfortmerkmale aktueller DSLRs wie etwa einen Videomodus oder eine intelligente Automatik verzichten muss. Doch diesen Anspruch will die Df gar nicht erfüllen. Sie richtet sich viel mehr an Fotopuristen, die sich ganz auf die Fotografie fokussieren wollen, sich maximale Einstellvielfalt wünschen und sogar ihre alten Nikkor-Linsen amschließen können.
Im Sucher liegt die Kraft
Der Vollformatsensor ermöglicht perfekte Fotos und Schärfentiefe bis ins kleinste Detail. Sehr guter optischer Sucher, sehr guter Monitor, sehr schnell. [...] Nicht für Multimediafreunde: kein Video, kein Blitz.
Kameras Test
Die aus einer Magnesium-Legierung gefertigte Df ist gegen Feuchtigkeit und Staub auf dem Niveau der Nikon D800 abgedichtet. Der CMOS-Sensor, der auch beim Spitzenmodell Nikon D4 eingebaut ist, sowie der Bildverarbeitungsprozessor EXPEED 3 sorgen für die digitale Bildaufzeichnung [...].
Das Nikon SLR-System
Bewertung Bildqualität / Geschwindigkeit / Ausstattung / Bedienung in Prozent: 83 / 84 / 84 / 85.
Eine Frage des Systems
Nikon baut die Df nur für Fotografen: Die technisch problemlos mögliche Videoaufnahme fehlt einfach.
Nostalgie und Hightech
Das klassische Konzept der Nikon Df macht sich in jedem Bediendetail bemerkbar, ihre Bilder aber erreichen den höchstmöglichen Profi-Standard unter aktuellen Vollformat-SLRs. So liegt es im Ermessen des Fotografen, ob er sich dieser interessanten Crossover-Kombination aus analoger Steuerung und moderner Digitalaufnahmetechnik verschreibt.
Retro-Vollformat-DSLR-Kamera im Test
...die Nikon Df [ist] leider mehr "Digital confusion" als "Digital fusion" geworden. Die Bedienung kann (gelinde gesagt) als missglückt beschrieben werden, einen Videomodus zu entfernen und Effektfilter zu erhalten als inkonsequente Reduktion aufs Wesentliche und auch das Retro-Konzept scheitert an Feinheiten wie der fehlenden Möglichkeit eine Mattscheibe mit Schnittbildindikator für ältere Objektive ohne Autofokus einsetzen zu können.
Tipa Awards 2014
Ihr Design und die Bedienung mit Einstellrädern orientieren sich an den klassischen SLR-Kameras von Nikon, im Inneren aber arbeitet hochmoderne Technik.
Reife Leistung
Die auf Retro-Design getrimmte Df ist am kleinsten und leichtesten und kommt am besten mit alten (Non-Ai) Nikkoren zurecht [im Vergleich zu den anderen Kameras dieses Tests].
Volles Format
Die Df punktet mit ihrem klassischen Einstellkonzept, das besonders viele Drehräder und Direktzugriffe vorsieht – Kauftipp Bedienung. Allerdings erscheint ihr Preis mit rund 2700 Euro relativ hoch, zumal sie die Ausstattung in wesentlichen Bereichen von der Consumer-Klasse übernimmt.
Spiegelreflex-Kamera-Vergleich
Bildqualität: 82 %, Geschwindigkeit: 84 %, Ausstattung: 79 %, Bedienung: 85 %
Bewegung im Vollformat
Bildqualität: 91,84 %, Ausstattung: 84,00 %, Handling: 85,38 %.
Nikon-System (Teil 2)
Die Nikon Df zielt mit 16-Megapixel-Vollformatsensor auf gute Leistungen bei hohen ISO-Zahlen, weniger auf höchstmögliche Auflösung ab. Sie greift Designelemente von analogen Klassikern aus den 1970er-Jahren auf und hat keine Videofunktion.
Hubraum statt Spoiler
Sehr konstante Auflösung auf hohem Niveau, wobei das hier von der Nyquist-Frequenz definiert ist. Bei der absoluten Auflösung ist eine 16 MP SLR im Nachteil. Im bewerteten Bereich bis ISO 3.200 sehr gute Bildqualität mit weitgehend natürlicher Detailwiedergabe und kaum sichtbaren Artefakten und Geisterlinien. Mit dem Set-Objektiv AF-S 1,8/50 mm G fokussiert die Df schnell und leise.
Bessere Bilder mit RAW
Beide ISO-100-Aufnahmen lassen kaum Rauschen erkennen – das JPEG- ebenso wenig wie das aus Rohdaten gewonnene TIFF-Bild. Dass der Visual Noise bei ISO 1600 und zurückhaltend gesetzten Lightroom-Einstellungen [...] ebenfalls im grünen Bereich bleibt, dürfte die Df mitunter der vergleichsweise großen wirksamen Fläche pro Pixel verdanken.
100 Kameras im Test
Das auf hohe Lichtempfindlichkeit getrimmte Modell bietet überschaubare 16 Megapixel, liefert aber erstklassige Fotos, auch bei ISO-Einstellungen bis 2000.
40 SLR- und Systemkameras im Test
Da man mit der 500 Euro günstigeren D750 eine bessere, selbst bei ISO 3200 und 6400 noch überlegene Kamera bekommt, erscheint der Preis für die Df zu hoch.
Kameras im Test
Die Nikon Df übernimmt Design-Elemente vom analogen Klassiker F2 aus den 1970er-Jahren und arbeitet dank eines klappbaren Blendenkupplungshebels sowohl mit modernen als auch mit alten, vor 1977 konstruierten Nikkor-Objektiven ohne Blendenübertragung zusammen.
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