Motorrad-Navis im Test
Nicht nur Autofahrer wollen sicher und ohne Umwege ans Ziel finden, sondern auch Motorradfahrer brauchen manchmal ein Navi. Dabei gibt es bei Motorrad-Navis natürlich ganz andere Herausforderungen für die Hersteller, als bei herkömmlichen Plug & Play Geräten. So müssen sie wasserdicht sein und sollten idealerweise Bluetooth beherrschen, um die Sprachansagen an den Helmkopfhörer weitergeben zu können. Einige lassen sich nur mit Batterien betreiben, andere haben einen Adapter, um an die Batterie des Motorrads angeschlossen werden zu können, dabei. Leider halten reine Batterie-Geräte oft nur wenige Stunden durch, was längere Touren unmöglich macht.
Generell ist der Funktionsumfang bei Motorrad-Navis deutlich geringer als bei Auto-Navis, was sich zum Teil durch den geringeren Platz am Motorrad-Lenker erklären lässt. Zudem ist das Display kleiner als bei den meisten Auto-Navis. Dennoch sind die Geräte, die speziell für Biker gedacht sind, im Durchschnitt deutlich teurer als ein Auto-Navi. Viele von ihnen können aber mit einer zusätzlichen Halterung auch im Personenwagen eingesetzt werden.
Bei der Bedienung greifen die meisten Motorrad-Navis auf einen herkömmlichen Touchscreen zurück, wobei einige Hersteller in letzter Zeit versuchen die Bedienung auch für Motorradhandschuhe zu optimieren, was aber noch nicht wirklich gut klappt.
Insgesamt zeigen sich Motorrad-Navis im Test weit weniger ausgereift als ihre Pendants für das Auto, sind aber dennoch deutlich teurer. Der Kauf lohnt sich wohl nur für diejenigen die regelmäßig längere Touren fahren.
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