Einbau-Navis im Test
Wer nicht immer sein Navi an die Windschutzscheibe hängen und später wieder ausbauen möchte oder vielleicht einfach nur den Kabelsalat zwischen Zigarettenanzünder und Windschutzscheibe meiden will, der setzt auf ein klassisches Einbau-Navi. Das gibt es sowohl ab Werk von den Autoherstellern selbst als auch als nachträglich einzubauendes Gerät von Fremdherstellern. Dabei haben die Werksgeräte natürlich den Vorteil, dass sie perfekt ins Auto-Ökosystem integriert sind, so fährt bei manchen der Screen per Knopfdruck aus dem Armaturenbrett aus, andere lassen sich über das Lenkrad bedienen. Auch optisch integrieren sich die Werksnavis natürlich am besten ins Auto.
Dafür schlagen die Navigationsgeräte der Autohersteller oft mit mehreren tausend Euro zu Buche. Da ist ein nachträglicher Einbau oft deutlich günstiger. Nachträglich einbaubare Navigationsgeräte passen meist in den Doppel-DIN-Schacht für das Autoradio. Normalerweise sind sie speziell auf eine Fahrzeugserie abgestimmt. Der lästige Kabelsalat eines Plug & Play Navis ist auch hier obsolet. Allerdings integriert sich natürlich ein Navi eines Fremdherstellers nicht ganz so exzellent in das Gesamtkonzept eines Wagens, wie ein Weksnavi, dafür sind diese Geräte aber meist deutlich günstiger.
Wenn man sich die Ausstattung sowohl der Werksnavis, als auch der nachträglichen Festeinbauten anschaut, so fällt auf, dass sie meist einen geringeren Umfang hat, als bei tragbaren Geräten von TomTom und Co. Die Hersteller von Plug & Play Navis erwiesen sich in den vergangenen Jahren als sehr erfindungsreich, was neue Navigationsfunktionen angeht. Kein Wunder ist es da, dass die großen Autohersteller mittlerweile oft mit Garmin oder TomTom zusammenarbeiten, um die nützlichen Funktionen auch auf ihren Festeinbauten anbieten zu können. Generell sollte man also bei Festeinbauten genau auf die Ausstattung achten, wie z.B. den Staumelder oder das Kartenmaterial, oft bieten Plug & Play Navis für deutlich weniger Geld mehr Navigationskomfort.
Dafür haben Einbau-Navis, die ja zugleich das Autoradio beinhalten, natürlich in Sachen Multimedia die Nase um Längen vorn. Mit ihnen kann man Radio und Musik hören und manchmal sogar Filme schauen. Oft bieten sie Anschlussmöglichkeiten für Smartphones oder den iPod. Zudem sind die Displays meist so angebracht, dass sie die Sicht des Fahrers nicht stören und trotzdem eine größere Diagonale bieten können, als tragbare Geräte, die an der Windschutzscheibe angebracht werden.
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