Nähmaschinen im Test
Die neu gekaufte Hose ist zu lang. Das Lieblingskleidungsstück hat einen Riss. Kleidung von der Stange passt nicht oder man will seinem Outfit nicht unbedingt dreimal am Tag wieder begegnen beim Stadtbummel. Es gibt viele Gründe, sich eine Nähmaschine zuzulegen.
Günstige Nähmaschinen sind schon für unter 100,- Euro zu haben. Der Funktionsumfang solcher Maschinen ist entsprechend einfach gehalten, für gelegentliche Näharbeiten sollte er aber ausreichend sein.
Hobbynäherinnen werden jedoch höhere Ansprüche an eine Nähmaschine stellen. Ob Anfänger oder geübte Hobbyschneiderin – vor dem Kauf einer Nähmaschine lohnt ein Blick auf die von uns gesammelten Testberichte.
Oft zu finden sind so genannte Freiarm-Nähmaschinen. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht in einen Tisch eingebaut sind und sich somit auch Ärmel oder Hosenbeine problemlos über den Näharm ziehen lassen und man damit rundum nähen kann. Neben Nähmaschinen mit nur einer Nähmaschinennadel gibt es auch solche, bei denen man zwischen einer Nadel und einer Zwillingsnadel wechseln kann. Ein weiterer großer Unterschied findet sich bei der Stichauswahl der einzelnen Nähmaschinen. Generell wird hier zwischen elastischen und unelastischen Nähten unterschieden. Wobei die Naht unbedingt elastischer als der Stoff sein sollte, da dieser anderenfalls ausreißen würde. Die Festigkeit einer Naht setzt sich aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten zusammen: Anzahl der gesetzten Stiche, eingestellte Fadenspannung und Fadenstärke. Zickzackstiche und Zwischenstiche (Nutzstiche) verwenden eine größere Menge Faden und erhöhen damit die Elastizität.
Um das Nähen so einfach und bequem wie möglich zu machen, sind im Laufe der Zeit etliche Arbeitshilfen integriert worden. Dazu zählen unter anderem Einfädelhilfen, Fadenabschneider, mehrere Untertransporteure oder zusätzliche Obertransporteure für den Stofftransport, Stickprogramme oder Staubschutzhauben und Transport-Koffer.
Äußerst praktisch für Vielnäher sind auch die Kopfloch-Automatikprogramme vieler Hersteller. Wobei die 1-Stufen-Knopflochautomatik die komfortabelste Variante darstellt. Es gibt aber auch Nähmaschinen, bei denen das Knopfloch in vier einzelnen Schritten genäht wird.
Die früher nur im professionellen Nähbereich eingesetzten Overlock-Nähmaschinen haben zwischenzeitlich auch Einzug in den heimischen Näh-Arbeitsplatz gefunden. Mit ihnen lassen sich sehr auch mehrlagige Stoffe äußerst sauber säumen, heften oder nähen. Auch eine Beschneidung der Nahtzugaben für eine sehr saubere Kante ist damit möglich. Allerdings benötigt dieser Nähmaschinentyp auch etwas mehr Platz als die kompakteren Freiarm-Nähmaschinen.
Im Test zeigt sich, welche Nähmaschine zuverlässig arbeitet und keinerlei Probleme bei der Bedienung bereitet.
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