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Schaumstoff-Matratzen im Test

Wir haben für Sie aktuelle Testberichte zu unterschiedlichen Schaumstoff-Modellen und Ausführungen gesammelt und ausgewertet. Bevor Sie eine neue Matratze kaufen, vergleichen Sie die Angebote und informieren Sie sich über Preis und Leistung.

Auch wenn man erhebliche Unterschiede im Preis feststellen kann, sind Schaumstoffmatratzen im Vergleich zu anderen Matratzen sehr günstig. Sie werden gerne als besonders temperatur- und feuchtigkeitsregulierend angepriesen und sollen so für ein gesundes und angenehmes Schlafgefühl sorgen. Auch werden sie aufgrund der Staubfreiheit für Allergiker empfohlen. Das System der 3-, 5- oder 7-Zonen Querteilung ist auch bei diesen Komfortschaummatratzen zu finden. Die Hersteller argumentieren hier oft mit einer verbesserten Körperanpassung in den unterschiedlich fest unterstützten Matratzenzonen. Eine tatsächlich spürbare geringere oder höhere Festigkeit in einzelnen Bereichen ist für den Verbraucher meist nicht feststellbar und auch einige Tests bestätigen diesen Eindruck - dies gilt unabhängig vom Produktionssystem der Schlafunterlage.

Produkt-Vergleich: In welchen Ausführungen werden Schaumstoffmatratzen angeboten?

Kaltschaummatratzen versprechen aufgrund der offenporigen Zellstruktur optimale Klimatisierungseigenschaften und eine schnelle Rückkehr zur Ursprungsform der Matratze beim Umdrehen. Viscoschaummatratzen sollen für eine hohe Druckentlastung sorgen und werden deshalb oft bei Rückenproblemen empfohlen. Außerdem wird ihre Geräuschfreiheit als positiv hervorgehoben. Für Menschen mit leichtem Schlaf ein Vorteil. Sie finden sich meist im obersten Preissegment der Schaumstoffmatratzen.

Unter Umständen problematisch kann die so genannte Gedächtnisfunktion des Materials sein. Die beim Liegen entstandene Kuhle bleibt noch einige Zeit bestehen, bevor die Matratze in ihren ursprünglichen glatten Zustand zurückkehrt. Bei einem häufigen nächtlichen Positionswechsel kann dies durchaus als störend empfunden werden. Wer zu vermehrter Schweißbildung neigt, ist unter Umständen mit einer reinen Kaltschaummatratze besser bedient als mit einer Visco-Matratze. Generell verfügt diese zwar zumeist über sehr gute Luftdurchlässigkeit, allerdings haben einige Modelle immer noch eine oberste undurchlässige Schicht. Milben mögen übrigens keine Viscoschaum-Matratzen, was Hausstaubmilben-Allergiker freuen dürfte. Kalt- und Komfortschaummatratzen haben gegenüber Federkern- und Taschenfederkernmatratzen den Vorteil, dass sie deutlich punktelastischer sind und auch bei längerer Nutzung niemals unangenehme Federn zu spüren sind.

Günstig ist nicht besser

Vorsicht ist bei sehr günstigen Modellen geboten, die oftmals relativ dünn sind und bereits nach kurzer Zeit nicht mehr in ihre ursprüngliche Form zurückkehren, wodurch sich regelrechte Liegekuhlen bilden können, bei denen unbequemes Schlafen und Rückenschmerzen vorprogrammiert sind. Auch sind sie in der Regel deutlich leichter wie beispielsweise Latexmatratzen, die sich oft nur schwer wenden oder transportieren lassen., dafür aber besonders elastisch sind. Wobei Naturlatexmatratzen diese Eigenschaft wesentlich deutlicher erfüllen als Matratzen aus synthetischem Latex.

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