Federkern-Matratzen im Test
Federkernmatratzen beinhalten einen Stahlfederkern mit unterschiedlicher Punktelastizität. Je nach Verarbeitung der Stahlfedern unterscheidet man drei unterschiedliche Matratzentypen:
- Bonnellfederkernmatratze (geringste Punktelastizität)
- Taschenfederkernmatratze (gute Punktelastizität)
- Tonnentaschenfederkernmatratze (sehr gute Punktelastizität)
Die günstigste Variante ist die Bonnellfederkernmatratze. Für die beiden anderen Modelle muss schon um einiges mehr investiert werden. Die einfachsten Federkernmatratzen eignen sich aufgrund der nicht vorhandenen Punktelastizität meist weniger für verstellbare Lattenroste. Hier ist man mit einer Tonnentaschenfederkernmatratze besser bedient.
Eine starre Einsinktiefe, die sich an besonders druckempfindlichen Stellen wie Schulter oder Hüfte nicht erhöht, trägt oft zu einem schlechten Liegekomfort bei. Hier kann eine Einteilung in unterschiedliche Körperzonen mit verschieden hoher Einsinktiefe von Vorteil sein. In der Regel werden fünf bis sieben unterschiedliche Liegezonen pro Matratze angeboten.
Nicht bei allen Modellen ist eine dauerhaft gute Polsterung der Stahlfederkerne gegeben, was einen deutlichen Verlust an Liegekomfort zum Ergebnis hat, wenn sich einzelne Stahlfedern durch die Polsterung drücken.
Es gibt aber auch Schaumstoff-Matratzen ganz ohne Stahlfedern, die so genannten Kaltschaummatratzen. Auch die Bezeichnungen Komfortschaum- oder Viscoschaummatratze sind hierfür durchaus gebräuchlich. Diese zeichnen sich durch ihre in der Regel guten Schlafklimaeigenschaften besonders aus.
Außedem bietet der Handel auch noch Latexmatratzen an, die es in drei verschiedenen Varianten gibt. Neben der Naturlatexmatratze, die Syntheselatexmatratze oder eine Mischform aus Natur- und Syntheselatex. Dieser Art von Matratze wird eine besonders hohe Elastizität zugeschrieben, allerdings sind solche Matratzen auch deutich schwerer als die vorgenannten Federkern- oder Schaumstoffmatratzen und können einen eigenen produktspezifischen Geruch aufweisen. Daneben finden sich auch noch Schicht-Latexmatratzen, die aus verschiedenen Schichten von Latex und Schaumstofflagen bestehen.
Eine spezielle Form der Kombination von Federkern und Schaumstoff stellen die neuartigen Boxspring-Betten dar. Allerdings sind die Federn hier auf einem gepolsterten Rahmen aufgebracht, der als Basis des Bettes dient und ohne Lattenrost und Bettgestell auskommt. Darüber befinden sich dann in der Regel mehrere lose übereinander liegende Schaumstoffschichten, die oftmals mit einem relativ dünnen "Topper" abschließen.
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