Schenker
Schenker S37S
1 Testberichte
Über Schenker S37S
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (5)
Subnotebooks
Schnell, aber kurzatmig.
Einzeltest: Solide 13
Schenkers mySN-Notebook S37S ist ein 13,3-Zoll Office-Gerät mit guter Grundausstattung und Verarbeitung. Im eigenen Online-Shop bietet Schenker umfangreiche Konfigurations-Möglichkeiten bei Prozessoren und Ausstattung mit Preisen von 749,- bis zu weit über 2000,- Euro (Stand 17. März 2008). Unser Testmodell ist mit 1964,- Euro schon sehr teuer. Das liegt vor allem am schnellen Intel-Prozessor Core 2 Duo T9300 (2,5 GHz) mit dem neuen Penryn-Kern (Aufpreis 255,- Euro) und der 64 GByte Solid State Disk von Samsung (Aufpreis 785,- Euro). Damit setzte der S37S dann auch neue Spitzenwerte in sämtlichen Anwendungs-Benchmarks der Kategorie Office-Notebooks, unter anderem 685 Punkte im PassMark Performance Test. Die eingebaute Nvidia-Grafikkarte GeForce 8400M G (256 MByte Videospeicher) ist zu leistungsschwach für aktuelle 3D-Spiele. Zusammen mit der leistungsstarken CPU braucht sie viel Strom, was sich u. a. durch eine nur mittelmäßige Akku-Laufzeit unter Last von 112 Minuten zeigt. Zwiespältige Ergebnisse beim Display mit spiegelnder Oberfläche: es ist mit 226 cd/m² zwar sehr hell, hat aber einen sehr schlechten Kontrast von nur 130:1 (100 cd/m²) und 136:1 (max. Helligkeit). In der billigsten Konfiguration kommt der S37S ohne Betriebssystem. Schenker bietet jedoch gegen Aufpreis verschiedene Windows-Varianten und eine Software- und Treiberinstallation an. Das sollte auch unser Test-Notebook haben. Windows Vista war auch vorinstalliert, aber leider war die Treiber-Installation unvollständig. So fehlten u. a. Treiber für spezielle Bedientasten (WLAN etc.) und für das Touchpad, was zu störenden Sprüngen bei der Scrollfunktion führte. Bei einem Gerät dieser Preisklasse und bei der expliziten Lieferangabe "Software-Installation mit Treiber" sollte das nicht vorkommen. Ebenso sollte eigentlich die Hardware-Konfiguration korrekt sein. Aber unser Testgerät hatte Probleme mit der Solid State Disk. Es gab häufig Abstürze beim Aufwachen aus dem Modus "Energie sparen", außerdem war die Leserate mit 37,5 MByte/s eigentlich etwas zu gering für eine SSD. Besserung gab es erst, als wir im BIOS die SATA-Konfiguration von "AHCI" auf "IDE" stellten. Die unvollständige Treiber-Installation und die fehlerhafte Hardware-Konfiguration haben uns dazu bewogen, Malus-Punkte zu vergeben. Aus einem knappen "Sehr gut" wurde dadurch die Gesamtnote "Gut". Die Preis-Leistungs-Note "Befriedigend" geht überwiegend auf die Solid State Disk zurück. Man zahlt immer noch einen sehr hohen Preis pro Gigabyte und muss mit z. Zt. max. 64 GByte leben. Für ein 1 GByte SSD-Speicher sind aktuell deutlich mehr als 10 Euro fällig, bei normalen HDDs kostet 1 GByte deutlich unter 1 Euro. Ob einem höhere Robustheit so viel Geld wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Der im Allgemeinen schnelleren Lesegeschwindigkeit steht eine langsamere Schreibrate gegenüber. Ersparnisse bei Gewicht und Stromverbrauch haben bei Office-Notebooks nach unseren Erfahrungen nur sehr geringe Auswirkungen.
Einzeltest
Klassenziel verfehlt - das MySN S37S bietet weder eine ordentliche Akkulaufzeit noch die dem Preis angemessene Rechenleistung. Für das Gebotene zu teuer.
Einzeltest
Klassenziel verfehlt - das MySN S37S bietet weder eine ordentliche Akkulaufzeit noch die dem Preis angemessene Rechenleistung. Für das Gebotene zu teuer.
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