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HP Pavilion TX2050eg
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Über HP Pavilion TX2050eg
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (1)
Einzeltest: Entertainment- und Business-Mix
Wer als Privat-Anwender ein wenig "Tablet-PC-Gefühl" haben will, ohne 2000,- Euro oder mehr für ein Business-Gerät ausgeben zu wollen, sollte sich den HP Pavilion tx2050eg einmal anschauen. Für ca. 940,- Euro Straßenpreis (Stand Mitte April 2008) bekommt man einen Convertible, der sich sowohl im Tablet-Modus als auch wie ein normaler Laptop verwenden lässt. Für die Dateneingabe bietet der der Pavilion tx2050eg dabei präzise Stiftbedienung und Touchscreen-Funktionen (Fingerbedienung). Beides gleichzeitig ist selbst bei mehr als doppelt so teuren Profi-Modellen selten zu finden. Die funktionieren meist nur mit einem Spezialstift nach dem Prinzip eines Digitizer-Tabletts und lassen sich nicht mit dem Finger oder normalen Eingabestiften von PDAs o. ä. bedienen. Dazu gibt es für die Unterhaltung der Privatanwender noch eine passable Multimedia-Ausstattung inkl. Mini-Fernbedienung. Bis auf Firewire sind alle üblichen Anschlüsse vorhanden, für den externen Monitor ist aber leider nur ein analoger VGA-Anschluss da. Dafür hat der Pavilion tx2050eg schnelles WLAN (802.11 draft-n, bis zu 300 Mbit/s). Zur kompletten Ausstattungs-Übersicht im Datenblatt Der günstige Preis ergibt sich auch aus der billigeren schon leicht angestaubten AMD-CPU Turion 64 X2 Mobile TL-64 (2,2 GHz). Mit Intels aktuellen Notebookprozessoren kann die nicht mithalten. Aber die Leistung reicht vollkommen für das übliche Surfen, Mailen sowie Office- und Multimedia-Anwendungen. Hochleistungs-Prozessoren sind in 12-Zoll-Laptops sowieso kaum zu finden, sie werden meist zu heiß für die kleinen Gehäuse. Zur ausreichenden Leistung tragen auch 2048 MByte RAM bei. Damit läuft das vorinstallierte Windows Vista Home Premium ohne Schwierigkeiten. Unser wichtigster Anwendungs-Benchmark PassMark Performance Test erreichte mit dieser Konfiguration 396 Punkte. Störend ist vor allem der laute Lüfter. Auch ohne Last dreht er sich sehr häufig mit nicht mehr überhörbarer Lautstärke. Nur im Energiespar-Modus hat man einigermaßen Ruhe, allerdings mit weniger Leistung aufgrund der gedrosselten CPU. Ungünstig ist auch das relativ dunkle spiegelnde Display mit max. 145 cd/m² - zu wenig für den problemlosen Außeneinsatz bei Tageslicht. Die Akku-Laufzeit von 170 Minuten unter Last ist eher durchschnittlich. Vor allem, da sie nur mit einem schwereren 8-Zellen-Hochkapazitätsakku erreicht wird. Business-Merkmale sind hauptsächlich die Docking-Schnittstelle und der herausnehmbare Multiformat-DVD-Brenner mit Lightscribe. Weitere typische Business-Features wie Fingerabdruckleser oder UMTS-Modem fehlen. Und für den Steckplatz des Brenners gibt es keine anderen Module. Der Spagat zwischen Business und Multimedia konnte die Tester daher nicht hundertprozentig überzeugen.
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