Asus
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Einzeltest: Subnote mit Doppel-Grafik
Auf den ersten Blick ist das U3S von Asus ein gelungenes 13,3-Zoll Subnotebook. Verarbeitung und Materialien sind hochwertig, es ist ein Ersatz-Akku dabei und die Anzeige ist schön hell. Die Leder-Silber-Optik der Innenseite kommt sicher nicht nur bei unseren Testern gut an. Damit Anwender auch mal ein paar (ältere) Spiele oder 3D-Anwendungen einlegen können, hat Asus neben der Chipsatz-VGA Intel GMA965 auch eine Nvidia Geforce-8400M-G eingebaut. Da sich nach zuschalten der Nvidia-Karte die 3D-Leistung etwa verdoppelt, ist eine solche Dual-Grafik durchaus gerechtfertigt. Dennoch wird der Laptop nicht zum 3D-Performance-Boliden. Einzigartig ist die hohe Leistung für Anwendungen. Das U3S ist das erste Subnotebook im Notebookjournal-Testlabor, das 576 PassMark Rating-Punkte erreicht. Auch in den vier anderen CPU-bezogenen Benchmarks setzt der Laptop neue Maßstäbe. Als ernst zu nehmendes Problem des U3S entpuppte sich die Lautstärke. Wenn ein 13-Zöller selbst im Asus eigenen Quiet-Office Modus mit 32,4 dB vor sich hin pfeift, dann hört der Spaß auf (hochfrequentes Pfeifen). Hier sollte Asus unbedingt mit einem verbesserten Kühlsystem nachbessern. Für unseren Test-Laptop hieß es damit Abschied von der Note GUT zu nehmen. Die Tester von Notebookjournal sind mit Asus in dieser Sache in Kontakt. Falls es sich nur um ein Problem unseres Test-Samples handeln sollte, so lassen wir uns gern eines Besseren belehren. Die kurze Akkulaufzeit mit dem 6-Zellen Akku (GMA965-Betrieb 126 Min) ist die zweite Schwachstelle. Auch sie ist ein Grund, warum es trotz höchster Anwendungsleistung nicht zu einem GUT reicht. Zirka 1800 Euro (Marktpreis) sind nach Meinung der Notebookjournal-Tester für ein Gerät mit genannten Nachteilen zu viel. Selbst wenn das Lautstärke-Problem behoben wird bleibt eine zu kurze Akkulaufzeit.
Doppelpack
Die Idee mit den zwei Grafikchips hat Asus nicht wirklich sinnvoll umgesetzt.
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