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Smoker-Grills im Vergleich und Test

Der Begriff Smoker-Grill leitet sich vom englischen Wort „smoke“ ab, zu Deutsch „Rauch“. Der Name ist Programm. Bei einem Smoker wird das Grillgut in einer Rauchkammer geräuchert statt auf einem Rost gegrillt. Im Unterschied zu herkömmlichen Grills garen Smoker-Grills das Grillgut bei unter 100 Grad. Entsprechend lang sind die Garzeiten – rund drei Stunden oder mehr sollten Grillfreunde für ein größeres Fleischstück schon einplanen. Durch die schonende Zubereitung bleibt das Grillgut dafür aber schön saftig. Außerdem zeichnet es sich durch ein wunderbar rauchiges Aroma aus. Im Fachhandel finden sich meist auch spezielle Buchenholz-Brettchen als Räucherunterlage, die gerade geräuchtertem Lachs einen besonderen Geschmack verleihen. Je nachdem, welches Brennmaterial der Grillmeister verwendet, lässt sich der Geschmack variieren. Als Brennmaterial kommt zum Beispiel Buchen-, Eichen- oder Pinienholz, aber auch Holzkohle infrage.

Der Smoker ist übrigens nicht nur zum Räuchern geeignet. Viele Smoker-Fans benutzen ihr Gerät auch zum Backen, Garen oder Warmhalten von Speisen. Was die Anschaffungskosten angeht, sind Smoker-Grills zumeist erheblich teurer als Elektro- oder Gasgrills. Dafür hält er, wenn er aus gutem Material gefertigt ist, viele Jahre und macht schon rein größenmäßig richtig was her´- vorausgesetzt man hat genügend Platz im Schuppen oder Gartenhaus, um ihn im Winter vor Eis- und Schnee zu schützen.

Wer sich einen Smoker anschafft, sollte eine längere Aufbauzeit einplanen. Die Tester der Fachmagazine berichten, dass sie im Schnitt drei Stunden brauchten, bis sie ihren Smokergrill zusammengebaut hatten. Das liegt an der aufwendigen Konstruktion dieses Grilltyps: Smoker sind Standgeräte, die aus einer großen Trommel, einer Rauchkammer und einer Feuerbox bestehen. Nicht selten wird ein Smoker in der Fachpresse mit einer Lokomotive verglichen. Zumeist sind Smokergrills aus Stahlblech gefertigt. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich in der Dichte der Stahlverkleidung. Je dicker diese ausfällt, desto besser fielen die Testergebnisse aus. Allerdings erhöht dies auch das Gewicht des Räuchergrills.

Was nicht in jeder Bedienungsanleitung steht, aber sehr wichtig ist: Vor dem ersten Grillfest muss der Smoker erst einmal „einbrennen“. Das heißt, er muss einmal ohne Grillgut laufen, erst danach dürfen Lebensmittel im Smoker gegart werden.

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