Holzkohlegrills im Vergleich und Test
Hier finden Sie eine Übersicht über Holzkohlegrills im Test. Diese sind für das Grillen im Freien die Klassiker. Vorm Grillen muss der Grill mit Holzkohle gefüllt werden, die entzündet wird. Wenn das Feuer erloschen ist und die Kohle noch glüht, kann das Grillgut auf den Grillrost gelegt werden. Vorsicht ist bei sogenannten Brandbeschleunigern geboten. Diese können Stichflammen erzeugen, die wiederum schwere Brandverletzungen verursachen. Generell gilt, Kinder vom Grill fernhalten und Abstand nehmen beim Angrillen. Es dauert zirka 30 Minuten, bis die Kohle im Grill glüht. Da beim Grillen mit Holzkohle eine zuweilen starke Rauchentwicklung entsteht, kann das Grillfest unter Umständen die Nachbarn stören, gerade in dicht besiedelten Wohngebieten. Im Zweifel fragen Grillfreunde ihren Vermieter, ob sie auf ihrem Balkon oder ihrer Terrasse grillen dürfen.
Holzkohlegrills als Standgrills sind weit verbreitet. Diese Grills sind meistens rund und haben häufig einen Windschutz sowie einen abnehmbaren, höhenverstellbaren Grillrost. Ist dieser Rost antihaftbeschichtet, lässt er sich leichter reinigen. Teurere Modelle sind als Grillwagen oder als Kugelgrill mit geschlossenem Deckel zu haben. Testredakteure bewerten vor allem solche Holzkohlegrills positiv, die leicht zu montieren sind und aus hochwertigem Material, zum Beispiel Edelstahl, gefertigt sind. Einige Modelle verfügen über eine Auffangvorrichtung, die hinunter triefendes Fett abfängt. Es ist gesünder, wenn das Fett nicht direkt in die Glut tropft.
Immer mehr in Mode kommen sogenannte Einweggrills. Diese bestehen aus einem Alugehäuse, in dem bereits die Holzkohle enthalten ist. Grillfans zünden die deckende Papierschicht unter dem kleinen Rost an und warten, bis die Kohle glüht. Einweggrills lassen sich leicht transportieren und sind gut für Grillabende auf dem Campingplatz oder im Park geeignet. In der Kritik stehen sie allerdings, da sie kaum nachhaltig sind: Nach einmaligem Gebrauch hinterlassen diese Grills beachtlichen Müll. Der Werkstoff Aluminium wird zudem sehr energieaufwendig gewonnen. Wer Einweggrills verwendet, sollte sie immer fachgerecht entsorgen und nie in der Landschaft liegen lassen.
Wer auch beim Grillfest nachhaltig handeln möchte, sollte PEFC-Label zertifizierte Kohle oder Kohle mit dem FSC-Siegel wählen. Nach dem Grillfest ist es wichtig, dass die Holzkohle richtig entsorgt wird. Auf keinen Fall sollte sie in der freien Natur liegen gelassen werden. In vielen öffentlichen Parks gibt es mittlerweile Container für die fachgerechte Entsorgung verglühter Holzkohle. So steht einem Grillabend mit gutem Gewissen nichts im Wege.
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