Sigma
Sigma DP2
3 Testberichte
2 Varianten ab 396,88 €


Über Sigma DP2
Die Sigma DP2 ist eine kompakte Digitalkamera, die sich besonders für Puristen und ambitionierte Fotografen eignet, die die Bildqualität einer DSLR im handlichen Format schätzen. Mit ihrer Festbrennweite und dem innovativen Foveon X3-Sensor hebt sie sich von der Masse der Digitalkameras ab. Im Juli und August 2009 von verschiedenen Fachmagazinen getestet, sucht die DP2 ihresgleichen in der Bildschärfe und bietet eine interessante Option für Fotografen, die mit den Eigenheiten dieser Kamera arbeiten können.
Stärken und Besonderheiten
Die Sigma DP2 beeindruckt vor allem durch ihren Foveon X3-Bildsensor, der eine hervorragende Bildschärfe liefert. Mit einer Lichtstärke von f/2.8 und einer Anfangsbrennweite von 41mm ist sie sowohl lichtstark als auch spezifisch in ihrem Einsatzbereich. Integrierte Funktionen wie der manuell steuerbare Weißabgleich und die vielfältigen Belichtungsmessungen machen die Kamera vielseitig einsetzbar. Die DP2 überzeugt damit vor allem Fotografen, die kreative Kontrolle suchen.
| Technische Daten | Details |
|---|---|
| Auflösung | 14.0 MP |
| Bildsensor | Foveon X3 |
| Lichtempfindlichkeit | 100 - 1600 ISO |
| Displaygröße | 2.50 Zoll |
| Gewicht | 250 g |
| Speicher | SD, SDHC |
Was die Tester sagen
Die Tester loben die Sigma DP2 vor allem für ihre hervorragende Bildqualität, die vor allem im RAW-Modus zur Geltung kommt. Kritisiert wird jedoch die Bedienung und Geschwindigkeit, die nicht ganz zeitgemäß sind.
"PLUS: Bildqualität auf gutem DSLR-Niveau, handlich, leicht, lichtstark. MINUS: Bedienung und Geschwindigkeit hart an der erträglichen Grenze." CHIP FOTO VIDEO digital
Unser Fazit
Mit einer Gesamtbewertung von 70% („Gut“) erweist sich die Sigma DP2 als solide Option für spezialisierte Anwendungen. Sie punktet in der Bildqualität und durch ihre einzigartige Sensor-Technologie, kann jedoch bei Geschwindigkeit und Komfort nicht völlig überzeugen. Ein interessantes Modell, das durchaus seine Liebhaber finden wird.
Technische Daten
Testberichte und Meinungen (10)
Online-Test von dkamera.de (7/2009)
Die Sigma DP2 kann in Sachen Bildqualität mit aktuellen kompakten Digitalkameras mithalten [...]. Auch die lichtstarke Optik der Sigma DP2 (F2,8) ist eine Eigenart für sich: die Kamera hat eine 41mm Festbrennweite (nach KB) verbaut. Diese ist also ziemlich telelastig und ein optisches Zoom gibt es nicht.
Gegen den Strom
Die Sigma DP2 hinterlässt einen gemischten Eindruck. Der X3-Sensor ermöglicht eine hervorragende Bildschärfe, die weitgehend frei von Artefakten ist - sein volles Potenzial kann er in der DP2 allerdings nur im RAW-Modus entfalten. Den Autofokus sollte der Hersteller noch verbessern. Unter dem Strich bleibt zu hoffen, dass Sigma Sensor und Kameraelektronik weiter entwickelt - dann könnten zukünftige Modelle zu einer echten Herausforderung für die Konkurrenz werden.
Was bringt die Zukunft?
Etwas blass erscheint die Aufnahme der Sigma DP2, die unser Testbild ansonsten hervorragend wiedergibt. Sie kann vor allem bei den Details punkten. ... Der Foveon-Bildwandler ist der physikalisch größte Sensor im Test. Erwartungsgemäß ist das Signal/Rausch-Verhältnis der Kamera hervorragend.
Neue Kompakte im Test 09/09
PLUS: Bildqualität auf gutem DSLR-Niveau, handlich, leicht, lichtstark. MINUS: Bedienung und Geschwindigkeit hart an der erträglichen Grenze. Empfehlenswert für Puristen, die DSLR-Bildqualität für die Hosentasche haben wollen. Weniger geeignet für Fotografen, die eine einfache und schnelle Bedienung wollen.
Kompaktkamera mit SLR-Sensor
Die Sigma (erreicht) nicht ganz die Rauscharmut einer Top-APS-C-Kamera, kann aber gut mit einer (micro) Four-Third-Kamera konkurrieren. Das gilt ebenfalls für die Auflösung und die Textur. Die Testbilder zeigen, dass die Sigma im Vergleich zur direkten Konkurrentin Olympus E-P1 die Textur noch besser erhält, in den Schatten etwas stärker und dafür in den Lichtern etwas schwächer rauscht.
Kompaktkamera mit SLR-Sensor
Im Vergleich zu anderen Kompakten liefert die DP2 deutlich bessere Bilder, wozu auch die Festbrennweite neben dem großen Sensor beiträgt. Gegenüber der DP1 ist die neue schneller, das Objektiv lichtstärker und die JPEG-Bildqualität besser, dagegen arbeitet der Autofokus weiterhin zu langsam. Wer die Möglichkeiten ausschöpfen will, muss bei höheren Empfindlichkeiten in den RAW-Modus wechseln und erhält eine sehr gute Bildqualität.
3-Ebenen-Sensor
Es gibt Licht und Schatten bei der Sigma DP2: Einerseits erlaubt sie durch ihr Konzept eine sehr klassische Herangehensweise an die Fotografie, die vielen gefallen wird. Auf der anderen Seite sind Funktionen wie der Autofokus und der Weißabgleich langsam oder erzielen nicht befriedigende Ergebnisse. Bei Nutzung manueller Korrekturen oder des Raw-Formats treten weniger Probleme auf.
Löwenherz
PLUS: Höchste Bildqualität, geringes Rauschen im RAW-Modus. MINUS: Langsamer Autofokus, kein optisches Zoom, kein Weitwinkel.
Neue Klasse
Die DP2 übertrifft mit ihrer Bildqualität sowohl die Four-Thirds-Konkurrenz als auch die DP1s. ... Beide Kameras sind ihr Geld wert, allerdings muss der Fotograf Geduld mitbringen: Der Autofokus ist relativ langsam.
Online-Test von Netzwelt.de (1/2010)
Keine Schnappschusskamera: Die Sigma DP2 verlangt, dass der Fotograf sich Zeit für die Aufnahmen nimmt. Die Bedienung geht insgesamt noch leicht von der Hand. Aber um mit der Festbrennweite den richtigen Bildausschnitt zu wählen, braucht es Geduld und Erfahrung. Zusätzlich zeigt die Kamera ihre hervorragende Bildqualität nur bei Aufnahmen im Rohdatenformat X3F. Von Anfang an im JPEG-Format komprimierte Fotos fallen hingegen trotz des großen Bildsensors nur unwesentlich besser aus, als die anderer Kompaktkameras.
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