Was?
Unabhängige Testberichte aus Fachzeitschriften

Action-Cams im Test

Camcorder für Action-Junkies

Action-Camcorder, kurz Action-Cams, sind angesagt wie noch nie – insbesondere bei Extremsportlern und Anhängern sonstiger Outdoor-Aktivitäten. Kein Wunder, schließlich lassen sich mit den kleinen, robusten Spezialisten unter den Videokameras spektakuläre Actionaufnahmen einfangen – während andere Geräte schnell schlapp machen, sobald Bewegung im Spiel ist.

Wir haben für Sie Testberichte und Testurteile diverser Fachmagazine zu allen gängigen Action-Camcordern gesammelt und zusammengefasst. Unsere jeweilige Durchschnittsnote liefert einen ersten Anhaltspunkt dafür, welche Action-Cam empfehlenswert ist und von welcher man lieber die Finger lassen sollte.

Kleiner, robuster HD-Begleiter in allen Lagen

Action-Cams sind hart im Nehmen, Erschütterungen stecken sie locker weg. Nicht wenige Modelle sind zudem wasserdicht. Auch müssen sie nicht zwingend in der Hand gehalten werden. Mit wenigen Handgriffen und mitgeliefertem Zubehör finden sie überall Halt, ob nun am Lenker eines Mountainbikes oder an einem Helm (weshalb viele Action-Camcorder auch gerne als Helmkamera bezeichnet werden).

Die Bedienung ist ein Kinderspiel. Die meisten Geräte haben nicht mehr als zwei, drei Tasten. Aufgrund der kompakten Bauweise muss aber oftmals auf ein Display verzichtet werden. Gleiches gilt für ein Zoom-Objektiv. Viele Action-Camcorder haben nicht einmal einen Digitalzoom. Im Normalfall soll besonders weitwinklig aus einer bestimmten Perspektive gefilmt werden. Hierfür besitzen viele Action-Cams Weitwinkelobjektive mit einer festen Brennweite und einem großem Bildwinkel von bis zu 170 Grad. Der Akku hält in der Regel zwei bis drei Stunden. Bei einigen Geräten kann er aber auch schon schneller leer sein.

Was die Bildqualität angeht, gibt es ebenfalls Unterschiede. Zwar filmen die meisten aktuellen Sportkameras in Full-HD-Auflösung (einige sogar in UHD bzw. 4K). Trotzdem zeigen einige – vor allem günstigere – Modelle Schwächen im Bild. Es gilt, die Spreu vom Weizen zu trennen. Dabei helfen die hier zusammengetragenen Testurteile und Tests aus der Fachpresse.

Viele Möglichkeiten der Befestigung

Auch der Lieferumfang von Action-Cams unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller stark. Während einige Hersteller ihrem Action-Camcorder Halterungen für Helm, Motorradlenker und Klebehalterungen für zum Beispiel Motorhauben beilegen, beschränken sich andere auf das inzwischen standardisierte Unterwassergehäuse, mit dem Tauchgänge in bis zu 60 Meter Wassertiefe möglich sind. Das optional erhältliche Zubehör ist jedoch immens groß und beinhaltet bei speziellen Anbietern sogar die Befestigung an Gewehren oder Sportbögen.

Gespeichert werden die spektakulären Videosequenzen meist auf einer Speicherkarte des microSD-Formats. Das ist zwar eine fummelige Angelegenheit, aber bei der kleinen Bauform der Kameras praktisch. Action-Cams der neueren Generation verfügen zudem über ein integriertes WiFi-Modul, über das die eingefangenen Action-Aufnahmen an Smartphone, Tablet oder Computer gesendet werden können. Mit einer entsprechenden Remote-App für Smartphone oder Tablet lassen sich die Kameras steuern und ein Live-Bild betrachten.

Neben der kabellosen Schnittstelle sollte die Kamera auch über einen HDMI- und einen USB-Port verfügen, über die die Daten transferiert werden können und der Akku aufgeladen wird. Nur wenige der aktuellen Modelle können ein externes Mikrofon aufnehmen.

23 Produkte

Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Preise können sich ändern. Hinweise